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Marvel Heroes - Mickrige Superhelden

Marvel Heroes soll nicht nur das „Hack&Slay“-Genre ins Superhelden-Universum verfrachten, sondern es auch noch mit MMO-Elementen bereichern. Wir haben in der geschlossenen Beta die ersten drei Kapitel angespielt, um zu überprüfen, ob dieser Versuch gelingen kann.

Video starten 3:33 Marvel Heroes - Vorschau-Video zum F2P-MMO

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Der Film The Avengershat eindrucksvoll gezeigt, wie ein modernes Comic-Crossover auszusehen hat. Obwohl die Heldenriege des Films nur einen Bruchteil jener von Marvel Heroesausmacht, hat er doch den Mund wässrig gemacht, wie Kampfszenen in einem Universum aussehen könnten, in dem alle Marvel-Charaktere vereint sind. Die Realität sieht in Marvel Heroes derzeit leider gänzlich anders aus.

Denn dort erinnert vieles eher an den berühmten Hulk-Sager, als er den Bösewicht Loki seiner vermeintlichen Vormachtstellung enthebt: „Mickriger Gott“. Wie echte Superhelden fühlen wir uns nämlich nie, sondern viel eher so, als hätte man einer nicht ganz geglückten Kopie der Amazone oder des Barbaren aus Diablo 2ein Superheldenkostüm übergestreift.

Diablo im Spandexkostüm?

Die Verwandtschaft zum Höllenfürsten ist dabei kaum verwunderlich, schließlich gilt David Brevik, der Erschaffer von Marvel Heroes, auch als einer der drei Diablo-Väter. Erstaunlich ist dabei eher, welche Designschnitzer dem erfahrenen Entwicklerteam in dieser zugegebenermaßen recht frühen Fassung des Spiels unterlaufen.

So dynamisch und effektreich wie in diesem Bild suggeriert, hat sich uns das Spiel während unserem Beta-Besuch leider nie präsentiert. So dynamisch und effektreich wie in diesem Bild suggeriert, hat sich uns das Spiel während unserem Beta-Besuch leider nie präsentiert.

Obwohl alle typischen „Hack&Slay“-Bausteine enthalten sind, will der gewohnte Spielfluss einfach nicht einsetzen. Die zahlreichen Ausrüstungsgegenstände, die besiegte Gegner in Massen verstreuen, würdigen wir nach einiger Zeit kaum noch eines Blickes, zu sehr ähneln sie sich untereinander, um das gewohnte Goldschürfer-Fieber zu wecken.

Auch das Konzept rund um die spielbaren Charaktere wirkt nicht zu Ende gedacht. So haben wir in Marvel Heroes die an sich grandiose Möglichkeit alle unsere Lieblingshelden selbst zu spielen. Nicht nur das, können wir sogar jederzeit zwischen den unterschiedlichen Helden wechseln, sofern sie sich in unserer Sammlung befinden. Es gibt also nur einen Spielstand je Account, in dem sich unsere Charaktere ein gemeinsames Inventar teilen. Umso merkwürdiger mutet es an, dass die Superhelden in Sachen Erfahrungspunkte deutlich geiziger sind. Wir müssen jeden weiteren Charakter von Stufe eins an hochziehen, egal wie weit wir schon im Spiel sind. Auch wenn sich scheinbar in Zukunft alle Spielinhalte beliebig wiederholen lassen sollen, klingt das doch nach sehr viel unnötigem Aufwand.

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