Oberschurke Thanos (Josh Brolin) taucht im Marvel Cinematic Universe das allererste Mal in der Post-Credit-Szene von Marvel’s The Avengers (2012) auf. Doch erst sechs Jahre später verfolgt er in Infinity War »endlich« seinen dunklen (aber irgendwie gut gemeinten) Plan, die Hälfte der Lebewesen auszulöschen und so eine Ressourcenknappheit zu vermeiden.
Aber was hat den wahnsinnigen Titan zuvor davon abgehalten? Nun ja, zwischen dem ersten und bis jetzt vorletzten Avengers-Teil liegen in der chronologischen Reihenfolge ganze 14 Filme, und einige mächtige Marvel-Wesen segnen dort das Zeitliche.
Wer jetzt eins und eins zusammenzählt, der weiß: Thanos wollte vermutlich verhindern, dass ihm jemand in die Quere kommt, und mit den Avengers nimmt er es bekanntlich zunächst leicht auf. In Fankreisen wird diese Thematik seit Jahren heiß diskutiert. Vor welchen Helden und Antagonisten hätte er sich fürchten müssen? Lasst uns mal sehen!
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Avengers: Infinity War - Die Schlacht gegen Thanos beginnt
7 Marvel-Wesen mussten zuerst sterben
7. The Ancient One
Tilda Swinton verkörperte in Doctor Strange (2016) das erste Mal die oberste Zauberin, die auch »Die Älteste« genannt wird. Und das nicht ohne Grund: Sie beschützte die Erde bereits jahrhundertelang vor übernatürlichen Bedrohungen. Also über so einen großen Zeitraum hinweg, dass schon niemand mehr wusste, wie lange eigentlich genau.
Mit ihrer immensen Erfahrung und ihren geschulten Kräften wäre sie für Thanos eine echte Konkurrenz gewesen. Mit ihrem Zugriff auf die Dunkle Dimension verfügte sie zudem über viele Fähigkeiten, die andere Zauberer nicht beherrschen, zum Beispiel den Zugang zur Spiegel-Dimension oder Zeit-Manipulation.
Dumm nur, dass sie am Ende des Films im Kampf gegen Kaecilius (Mads Mikkelsen), einem ehemaligen Mitglied der Meister der mystischen Künste, stirbt. Immerhin bekommt in Endgame noch eine alternative Version von ihr die Möglichkeit zu helfen und den Avengers beizustehen. Aber das ist eine andere Geschichte.
6. Ultron
Eigentlich sollte die künstliche Intelligenz von Tony Stark und Bruce Banner für Weltfrieden und Schutz sorgen. Doch der Schuss ging ziemlich nach hinten los, Ultron (James Spader) wurde mithilfe des Gedankensteins und Lokis Zepter korrumpiert und sah die Menschheit plötzlich als Feind.
Ultrons Kraft, sich in andere Metallkörper zu verwandeln, macht ihn nahezu unzerstörbar, und von seiner eigenen Armee, Iron Legion, wollen wir gar nicht erst anfangen. Tatsächlich gibt es sogar bereits eine Folge in der ersten Staffel von What If…, die nur zu gut veranschaulicht, was passiert wäre, wenn Ultron zu Zeiten von Thanos noch gelebt hätte.
Es gelingt ihm dort, den Vibranium-Körper von Vision zu übernehmen und den Titan (der fünf Infinity-Steine hat) einfach so in zwei Hälften zu zerteilen. Hätten die Avengers die KI nicht in Age of Ultron besiegt, dann wäre Thanos vermutlich früher die Puste ausgegangen. Aber wer hätte das wissen können?
5. Ego
Der Papa von Star-Lord (Chris Pratt) ist ein lebender Planet und übertrifft Thanos in Sachen Egoismus und Größenwahn um Längen. Als Celestial zählt er zu den mächtigsten Wesen des ganzen MCUs und verfügt über kosmische Energie. Und wenn wir das schreiben, dann meinen wir so Sachen wie: Materie auf molekularer Ebene manipulieren, Wesen und Pflanzen erschaffen, Gestaltwandlung, Telekinese, Teleportation und und und.
Selbst die Guardians of the Galaxy hatten ihre Probleme damit, Ego (Kurt Russell) kleinzukriegen. Eine Bombe im Gehirn des Planeten erledigte letztendlich den Rest. Doch eins ist sicher: Rein von der unvorstellbaren Kraft her, hätte Ego aus Thanos vermutlich Kleinholz gemacht.
4. Ronan
Der Kree-Krieger Ronan (Lee Pace) war einst ein Diener von Thanos und sollte den Machtstein für seinen Herrn bergen. Nachdem er ihn tatsächlich in die Finger bekommt, verfolgt er sogar das ultimative Ziel, Thanos zu eliminieren. Vorher widmet er sich aber noch einer »klitzekleinen« anderen Sache, die ihm dann zum Verhängnis wird: die Zerstörung des Nova-Imperiums auf Xandar.
Er wird von den Guardians im ersten Film der Trilogie aufgehalten und er kommt nicht einmal ansatzweise dazu, seinen Thanos-Zerstörungsplan umzusetzen. Hätte er seine Prioritäten doch nur anders gesetzt!
3. Hela
Hela (Cate Blanchett) ist die Göttin des Todes und heizt Thor und Loki in Tag der Entscheidung ordentlich ein. Mithilfe der Ewigen Flamme lässt sie ihre gesamte Armee wieder auferstehen und erschafft aus dem Nichts mächtige Waffen. So gelingt es ihr sogar, Thors Hammer Mjölnir
zu zerstören, der eigentlich als unverwüstlich gilt.
Lediglich die Befreiung des Feuerdämons Surtur, der Asgard zerstörte, konnte Hela aufhalten. Denn aus der Heimat der Asen zieht die Schurkin ihre immense Kraft - ohne sie ist sie also komplett machtlos. Nehmen wir aber an, dass Surtur in einem imaginären Kampf mit Thanos nicht dabei ist, hätte Hela gute Karten.
2. Surtur
In der dunklen Prophezeiung über den Untergang von Asgard spielte Surtur (Clancy Brown) eine wichtige Rolle. Denn er soll die Heimat der Asen zerstören und so Ragnarök herbeiführen, also das Ende der Welt und der Götter. Was letztendlich auch genau so eintritt.
In seiner natürlichen Gestalt hätte Surtur den lila Titanen nicht besiegt. Wird die Krone des Feuerriesen aber genau wie in Tag der Entscheidung mit der Ewigen Flamme in Verbindung gebracht, hätte Thanos ein ähnliches Schicksal wie Asgard ereilt. Denn Surtur wird dann so groß wie die Berge in Asgard und entfesselt ungeahnte Mächte.
1. Odin
Als Thanos von den Ereignissen in Asgard gehört hat, muss er vor Freude in die Hände geklatscht haben. Denn in Tag der Entscheidung wurden (wie ihr eben gelesen habt) gleich drei der mächtigsten Marvel-Wesen ausgeschaltet.
Odin (Anthony Hopkins) stirbt - ganz unspektakulär - an Altersschwäche im Beisein seiner beiden Söhne Thor und Loki. In seinen besten Zeiten war der Göttervater der Arsen aber eine absolute Naturgewalt. Er setzte schwarze Magie ein, manipulierte Lebensenergien und entzog anderen ihre Kräfte. Thor kann euch davon ein Lied singen!
Eine noch ausführlichere Erklärung haben wir euch bereits im Juni 2025 zusammengefasst. Den Link findet ihr natürlich auch hier unten in der Box:
Wir halten also fest: Die Wahrscheinlichkeit, dass Thanos wirklich so »unvermeidlich« ist, wie er immer behauptet, wäre bedeutend geringer ausgefallen, wenn diese Spieler noch auf dem Schlachtfeld gestanden hätten. Letztendlich haben es die Avengers zwar auch geschafft, aber vermutlich wäre ihnen einiges an Leid erspart geblieben.
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