Bereits vor 13 Jahren tauchte Thanos (damals noch Damion Poitier) in der Post-Credit-Szene von The Avengers zum ersten Mal auf. Da ahnten die Marvel-Helden rund um Iron Man, Captain America und Co. noch nicht, was ihnen blühen würde.
Der finale Kampf gegen den »wahnsinnigen Titan« in Endgame forderte einen hohen Tribut und viele Fans fragten sich: Hätte man dem Schurken nicht schon früher das Handwerk legen können?
Ein mächtiger Held wäre durchaus dazu in der Lage gewesen. Es gibt nur ein Problem: Er starb bereits zwei Filme vor Infinity War.
Achtung! Es folgen Spoiler zu Avengers: Infinity War und Thor: Tag der Entscheidung.
Der Allvater der Götter
Fans haben es vielleicht schon geahnt, aber es ist die Rede von Göttervater Odin (Anthony Hopkins). Der König von Asgard gilt als sehr mächtig, segnet aber in Thor: Tag der Entscheidung im Beisein seiner beiden Söhne Loki (Tom Hiddleston) und Thor (Chris Hemsworth) das Zeitliche.
Folglich konnte er den lilafarbenen Titan auch nicht daran hindern, die Existenz der Hälfte aller Lebewesen in Infinity War einfach so per Fingerschnipp auszulöschen. Aber hätte er mit seinem Mitwirken wirklich geschafft, wofür unsere Helden zwei riesige Blockbuster gebraucht haben? Die Chancen stehen gut.
Nicht umsonst kursiert im Internet die Theorie, dass Thanos (Josh Brolin) auf Odins Tod gewartet hat, um endlich anzufangen, die Infinity-Steine zu sammeln. Demnach soll er gewusst haben, dass er gegen den obersten Gott der Asen nicht gewinnen kann (via Reddit).
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In Infinity War ziehen die Avengers mit Thanos in den Krieg
Odins Kräfte hätten den Lauf der Dinge verändert
Von Odins Fähigkeiten wird in den Marvel-Filmen viel erzählt, aber zu sehen bekommen Fans von ihnen recht wenig. Der oberste Gott der Asen setzt schwarze Magie ein und manipuliert Lebensenergien für verschiedene Zwecke. Er kann anderen ebenfalls ihre Kräfte entziehen oder sie aus Asgard verbannen, was er im ersten Thor-Film gleich an seinem Sohn demonstriert. Der wird nach seinem Ungehorsam nämlich einfach auf die Erde geschickt.
Die Quelle seiner Kräfte bildet die sogenannte »Odinforce« (deutsch: Odin-Kraft). Eine immense, mystische Energie, die sich der jeweilige Herrscher von Asgard zu eigen macht. Mal abgesehen davon, hätte sein Überleben in Thor 3 auch dazu geführt, dass die Zerstörung Asgards vermutlich nicht stattgefunden hätte. Demnach wäre die Beschaffung des Tesserakts (der den Space Stone beinhaltet) für Thanos deutlich schwieriger geworden.
Wirklich wissen werden Fans es wohl nie, aber Fakt ist: Hätte eine so mächtige Figur wie Odin in Infinity War noch gelebt, wären die Verluste vermutlich deutlich geringer ausgefallen. Über seinen Heldenstatus lässt sich aber dennoch streiten. Immerhin hat er seine eigene Tochter (Hela) verbannt und totgeschwiegen, nur
weil sie ihm nacheiferte.
Übrigens: In der 25. Comic-Ausgabe von Warlock and the Infinity Watch
aus dem Jahre 1994 liefern sich der Allvater und der wahnsinnige Titan
sogar eine legendären Schlacht. Die endet jedoch mit einem Unentschieden, weil die furchtlose Asin Lady Sif dazwischengeht. Beide stehen aber nach wie vor auf den Beinen und hätten noch ewig so weiterkämpfen können.
Mit Dr. Doom (Robert Downey Jr.) betritt in Avengers: Doomsday bald übrigens der erste Oberschurke seit Thanos die MCU-Bühne. Der Blockbuster soll nach einer Terminänderung jetzt doch erst am 18. Dezember 2026 erscheinen. Mehr dazu erfahrt ihr in den oben verlinkten Artikeln.
Falls ihr davor aber schon Lust auf einen neuen Marvel-Film habt: Am 24. Juli 2025 landet Fantastic Four: First Steps hierzulande im Kino.
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