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Marvel hat einen neuen Thor inklusive Hammer - und beide wären wohl ein bisschen zu hart für das MCU

Im Marvel-Comic The Mortal Thor verliert der einstige Gott des Donners seine Unsterblichkeit. Doch auch ohne Superkräfte will man ihn und seinen Hammer nicht zum Feind haben.

Ein Schlag von Thors Hammer haut auch ohne Schnickschnack ziemlich rein. Bildquelle: Marvel Marvel Comics Ein Schlag von Thors Hammer haut auch ohne Schnickschnack ziemlich rein. Bildquelle: Marvel / Marvel Comics

Die meisten kennen Marvels Thor als mächtigen Gott des Donners: mit Muskeln bepackt, Blitze schießend und natürlich nie ohne seinen treuen Hammer Mjölnir, der ebenfalls einige Tricks in petto hat. Beispielsweise kehrt er wie ein Bumerang immer wieder zu seinem Herren zurück und bringt Thors Kräfte erst so richtig auf Hochtouren.

Aber was wäre eigentlich, wenn Thor ein Dasein ohne göttliche Macht fristete und auch sein Hammer nur ein ödes Baustellenwerkzeug wäre? Dieser Frage geht die Comic-Reihe The Mortal Thor von Al Ewing und Pasqual Ferry auf den Grund und die Antwort macht ihn irgendwie noch furchteinflößender.

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McGyver und sein Jojo-Hammer

Der Comic setzt nach der Reihe The Immortal Thor an. Aus Spoilergründen verraten wir mal nicht, wie die Geschichte ausgeht. Wisset nur, dass Thor in der neuen Reihe als stinknormaler Typ namens Sigurd Jarlson in New York City lebt. Ohne Erinnerungen an seine Vergangenheit nimmt er einen Job beim Bauunternehmen Roxxon an.

Hier zeigt sich, dass er offenbar doch nicht so stinknormal ist. Er deckt eine Verschwörung auf, bei der Roxxon Maulwürfe unter die Arbeiter mischt, um einen Gewerkschaftsstreik niederzuschlagen. Thor versucht die Sache zu lösen, wie man es von ihm erwarten würde.

Auch ohne schießende Blitze und Unverwundbarkeit ist er eine ziemliche Kante und wälzt die Roxxon-Schläger mit Leichtigkeit platt. Das macht er schon bald nicht mehr nur mit bloßen Fäusten, sondern schließlich instinktiv mit einem schweren Vorschlaghammer. Damit dieser seiner Mjölnir noch ein Stückchen näher kommt, wird Thor sogar ziemlich erfinderisch.

Er bindet ein langes Gummiseil am Griff des Hammers fest, sodass der Prügel nach dem Wurf immer wieder in seine Hände zurückkehrt. Gegen Thor und seinen Hammer haben die Handlanger von Roxxon wenig auszurichten. Wie so ein schweres Werkzeug in einem Schädel aussieht, müsst ihr euch an dieser Stelle selbst vorstellen.

Ohne Blitz-Effekte und cineastische Inszenierung ist diese Variante von Thor und seine Art zu kämpfen auf eine ehrliche Weise brutal und um einiges näher an der Realität als wir es von Chris Hemsworth gewohnt sind.

Dass man diese Art von Action mal in einem MCU-Kinofilm sieht, ist daher äußerst unwahrscheinlich. Auch wenn hier regelmäßig halbe Städte auseinanderfliegen, ist das Cinematic Universe immer noch auf Familienfreundlichkeit ausgelegt.

Würde Thor genauso wie im Mortal-Thor-Comic loslegen, könnte man sich die FSK-Freigabe ab 12 ziemlich sicher abschminken. Dazu kommt, dass der MCU-Thor auf Humor, Charme und epische, aber »sichere« Action setzt, während der neue Comic-Thor gnadenlos und brutal auftritt.

Von The Mortal Thor wurden bisher zwei Ausgaben veröffentlicht, die dritte erscheint am 29. Oktober 2025.

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