Fazit: Quest 3 ist teuer, wäre aber schon jetzt jeden Cent wert - gäbe es nicht dieses eine Problem

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Fazit der Redaktion

Denis Brown
@Denis_Brown_

Auf dem Papier legt Meta die Messlatte nur bedingt höher als vergleichbare Headsets. Auflösung und Qualität des Bildschirms, Breite des Sichtfelds und Pancake-Linsen schließen lediglich zu den Konkurrenten auf oder überholen sie marginal. Features wie Augen-Tracking, die das Potenzial der Hardware gesteigert hätten, fehlen dagegen völlig und können nicht nachgerüstet werden. Angesichts des stattlichen Preises von mindestens 549 Euro klingt das nicht besonders attraktiv, wenn man eine Pico 4 für 150 Euro weniger bekommt. Trotzdem halte ich Quest 3 für das derzeit beste Stand-Alone VR-Headset auf dem Markt.

Das Gesamtpaket gibt den Ausschlag. Kein anderes VR-Headset liefert Mixed-Reality in einer vergleichbaren Qualität, während die Leistung des neuen Snapdragon-Chips den grafischen Abstand zu PCVR deutlich schrumpfen lässt. Kompakte Controller ohne Tracking-Ring, sehr gutes Hand-Tracking, eine riesige Software-Bibliothek, vorbildliche PCVR-Anbindung und viele weitere vermeintlich nebensächliche Eigenschaften, die man leicht vergisst, addieren sich zu einem großen Vorteil. Quest 3 mutiert dadurch zur eierlegenden Wollmilchsau auf dem VR-Markt. Es mag abseits von Mixed Reality auf keinem Feld brillieren, aber es beherrscht alles auf hohem Niveau.

Was jetzt noch fehlt, ist ein großer Stoß Software, der die neuen Features ausreizt. Aufgemotzte Quest 2 Games sind prima, aber wenn Quest 3 für die Masse attraktiv werden soll, braucht es Spiele und Apps, die maßgeschneidert sind. Es braucht überwältigende Erlebnisse mit langer Spielzeit und hoher Spieltiefe, sowohl in Mixed Reality als auch in VR. Zudem muss das Metaversum endlich breiten Nutzen für die Allgemeinheit finden. Ich kann nur hoffen, dass genügend Softwareschmieden liefern

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