Über 6.000 Shader muss Fatekeeper zum Spielstart kompilieren.
Diese technisch notwendige Unsitte moderner Spiele zehrt oft an meinen Nerven, aber in diesem Fall bin ich damit einverstanden. Denn Fatekeeper sieht phänomenal aus.
Das Action-Rollenspiel mit Schwertkämpfen aus der Ego-Perspektive hat einige der beeindruckendsten Umgebungen, die ich je gesehen habe - und es ist noch nicht einmal fertig!
Für GameStar habe ich die Early-Access-Version von Fatekeeper getestet. Das war ehrlich gesagt ziemlich unnötig, denn auf Steam kostet Fatekeeper zum Release gerade mal acht Euro. Acht. Euro. Ja, sind die denn narrisch?
- ... ihr seit Jahren auf ein Dark Messiah 2 wartet.
- ... ihr gerne mal ein bisschen taktischer vorgeht.
- ... ihr schon jetzt eine vollständige Kampagne erwartet.
- ... eure Frustschwelle sehr niedrig liegt.
Nein, sind sie nicht, denn der niedrige Preis relativiert sich, als ich nach rund zwei Stunden bereits das Ende der Early-Access-Version erreicht habe - weitere Inhalte sollen in den nächsten 18 Monaten folgen.
Mein Fazit bis hierhin: Wenn das so weitergeht, erwartet Fans von Dark Messiah of Might and Magic ein würdiger Quasi-Nachfolger - Stachelfallen inklusive. Doch es ist nicht so, als wäre Fatekeeper schon perfekt ...
3:27
Erst kotzen, dann kämpfen: So läuft unser erstes Gefecht in Fatekeeper
Mehr Demo als Early Access
Beim Erstlingswerk des deutschen Studios Paraglacial fällt sofort auf, wie poliert die ersten Level (die nicht ganz dem Anfang der Singleplayer-Kampagne entsprechen) bereits sind. Design, Gegnerplatzierung, die Kommentare meines Rattenbegleiters (ja, wirklich), Mini-Rätsel - all das macht schon einen sehr ausgereiften Eindruck.
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