Minecraft Nether-Update 1.16 stößt Diamant als stärkstes Material vom Thron

Mit dem neusten Update für Minecraft wird der Nether nicht nur lebendiger sondern auch gefährlicher. Wir haben die wichtigsten Infos und Änderungen zusammengefasst.

von Marylin Marx,
24.06.2020 12:31 Uhr

Minecraft Update 1.16 ist da und macht den Nether gefährlicher 1:23 Minecraft Update 1.16 ist da und macht den Nether gefährlicher

Das neue Minecraft-Update 1.16 ist endlich da und belebt eine Gegend, die bisher sonst nur einer finsteren Wüste glich: Den Nether. Minecrafts hauseigene Unterwelt wird von Kopf bis Fuß umgekrempelt und bekommt neben einiger neuer Biome auch neue Monster, eine neue Fraktion und einen Rohstoff der die Diamanten als begehrtestes Material für den Waffen- und Rüstungsbau ablöst.

Tschüss Diamant, hallo Netherite

Wie ihr schon unschwer am Namen erkennen könnt, ist Netherite ein Material, das ihr nur im Nether findet. Die Beschaffung ist also nicht ganz so einfach. Wer sich aber die Mühe macht und seine Ausrüstung mit Netherite aufwertet, bekommt stärkere und widerstandsfähigere Waffen und Rüstungen, mit denen die Diamant-Versionen nicht mithalten können.

So bekommt ihr Netherite: Netherite könnt ihr nicht einfach irgendwo als Erz abbauen. Um an Netheritebarren zu kommen, benötigt ihr ihr vor allem eines: Ancient Debris. Das Erz findet ihr im Nether und könnt es mit einer Diamant-Spitzhacke abbauen. Aus einem Block Ancient Debris stellt ihr in eurem Ofen zwei Netherite Scraps her. Ihr braucht vier Netherite Scraps und vier Goldbarren, um einen Netheritebarren herzustellen.

In eurer Schmiede könnt ihr dann mit einem Netheritebarren eure Diamant-Werkzeuge, -Schwerter und -Rüstungen aufwerten.

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Auf zu neuen Biomen

Wer im neuen Update ein Obsidianportal betritt, landet nicht mehr zwangsläufig in einer roten Einöde (die Nether Wastes genannt wird), sondern kann jetzt auch auf eine der fünf neuen Biome treffen, die mit dem Nether-Update hinzugefügt worden sind. Hier ist ein kurzer Überblick:

  • Basalt Deltas: Umgeben von Basalt-Säulen, einem weißen Ascheregen und Lava findet ihr in diesem Biom den neuen Block Blackstone. Doch Vorsicht, auch die feindlich gesinnten Magma Cubes haben hier ihr Zuhause
  • Bastion Remnants: Das Dorf-Equivalent in der Nether-Version. In den Blackstone-Ruinen tummeln sich Piglins (die aggressiven Bewohner greifen euch direkt an, wenn ihr keine Golditems tragt) und Hoglins (große Biester, die euch direkt angreifen, wenn sie euch sehen).
  • Crimson Forests: Auch in der Unterwelt gibt es Vegetation. Der Wald besteht aus Baum-artigen Pilzen, Trauerweiden und angriffslustigen Hoglins.
  • Soulsand Valley: Hier ist der Name Programm. Im Tal findet ihr vor allem eine Menge Sand, aber auch fossile Überreste, Basaltsäulen und Skelette.
  • Warped Forests: Ähnlich wie auch im Crimson Forest gibt es hier jede Menge riesige Pilze und einen dunkelblauen Nebel, der sich über dem Boden ausbreitet. Im Gegensatz zum blutroten Wald-Biom ist es von allen Netherwelten hier am sichersten.

Mehr Durchblick bei Redstone

Das ewige Rumprobieren mit Redstone-Systemen wird im neuen Update etwas erleichtert. Ab sofort verleiht ein Redstone-Block Saft zu allen angrenzenden Blöcken und zeigt eine sichtbare Verbindung an. Darüber hinaus könnt ihr ab sofort mit einem einzelnen Rechtsklick bestimmen, ob ein einzelner Block Redstone ein Kreuz oder einen Punkt darstellt. Was all diese Veränderungen im Detail bedeuten, erklärt euch Minecraft Tech Lead slicedlime ab Minute 46:

Natürlich gibt es eine ganze Menge weiterer neuer Inhalte, die mit dem Nether-Update eingeführt wurden. Entweder schaut ihr euch das Video von slicedlime an oder ihr verschafft euch einen schnellen Überblick in den vollständigen Patchnotes für Update 1.16 in der Java- und der Bedrock-Version.

Wer noch konkrete Fragen zum Nether-Update hat, kann auch einen Blick in das Community-FAQ auf Reddit werfen. Dort findet ihr alle Infos zu bekannten Bugs, wie ihr das neue Update runterladet und was es bei Minecraft-Servern zu beachten gibt.

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