Die Entstehungsgeschichte des neuen Mittelalter-Rollenspiels Kinstrife liest sich wie ein klassisches Märchen der modernen Spieleentwicklung.
Die beiden Gründer Khaya Ludidi und Christoph Rüger aus den Niederlanden und Deutschland lernten sich ursprünglich in den offiziellen Foren des Entwicklers TaleWorlds kennen, dem Schöpfer der Serie Mount & Blade. Ohne eine formale Ausbildung im Bereich des Spieldesigns starteten die beiden leidenschaftliche Experimente: Die einzige Gewissheit - sie wollen ein realistischeres Mittelalter-Rollenspiel mit echter 3D-Spielwelt statt isometrischer Oberwelt-Karte entwickeln.
Inzwischen hat das dezentral arbeitende Studio Finitude hinter Kinstrife fünf Mitarbeiter in ganz Europa, eine Millionenförderung der Bundesregierung - und mit Hooded Horse einen Publisher. Ist das der Start von etwas Großartigem?
Kinstrife verspricht eine tiefgründige Söldnersimulation, die bewährte Elemente aus Klassikern wie Jagged Alliance und Mount & Blade kombiniert, dabei jedoch völlig eigene Pfade beschreitet. Ihr schlüpft in die Rolle eines einfachen Knappen im 13. Jahrhundert und müsst euch in einer von Gesetzlosigkeit geprägten Ära euren eigenen Weg nach oben bahnen. Dabei sollen Schwertkämpfe realistisch ohne Clipping simuliert werden, hier eine frühe Tech-Demo von 2024:
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Das Mittelalter-Rollenspiel Kinstrife zeigt seine realistische Schwertkampf-Physik
Ein virtuelles Rheintal ohne künstliche Grenzen
Hooded Horse unterstützt Finitude fortan in den Bereichen Marketing, Qualitätssicherung und Community Management. Zudem sorgt der Publisher für eine Text-Übersetzung des Spiels in insgesamt sechzehn Sprachen.
Gepaart mit einer beträchtlichen staatlichen Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz in Höhe von fast zwei Millionen Euro, genießt das Studio finanzielle Unabhängigkeit. Diese Kooperationen erlauben es den Entwicklern, das Rollenspiel ohne den Druck einer frühen Veröffentlichung im Early Access fertigzustellen.
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