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Seite 3: Mount & Blade: Fire and Sword im Test - Manchmal zündet die Muskete nicht

Der Mehrspieler-Modus: Einmal Captain sein

Die Veränderungen in der Kriegsführung machen sich besonders im äußerst beliebten Mehrspieler-Modus bemerkbar. Bis zu 250 Spieler ringen hier in acht unterschiedlichen Spielmodi um Festungen oder tragen offene Feldschlachten gegeneinander aus. Auch hier kann es passieren, dass wir trotz der großen Streuung der Musketen noch auf 100m von einer Kugel niedergestreckt werden, ehe wir auch nur in die Nähe des Feindes gekommen sind. '

Wir überraschen im Mehrspieler eine Gruppe von Schützen beim Nachladen. Die zwei rechts schaffen noch rechtzeitig den Absprung. Wir überraschen im Mehrspieler eine Gruppe von Schützen beim Nachladen. Die zwei rechts schaffen noch rechtzeitig den Absprung.

Aber andererseits ist das nur realistisch, und übermächtig sind die Schusswaffen deswegen noch lange nicht. Die enorm lange Nachladezeit macht die Schützen extrem verwundbar für Nahangriffe. Wer schon mal schwer gerüstet und mit einem Zweihänder bewaffnet eine Gruppe von nachladenden Musketieren aus dem Weg geräumt hat, weiß, was wir meinen.

Jeder Truppentyp hat also weiterhin seinen Sinn, sogar Bogenschützen oder Pikeniere. Und auch die Granaten sind keine Superwaffen, sondern haben (außer bei einem Volltreffer) weniger einen Schadenseffekt, sondern dienen eher dazu, den Gegner von den Beinen zu holen und die Sicht einzunebeln. Wie schon im Einzelspieler-Modus bleiben die Neuerungen auch hier starke Geschmackssache.

Fire and Sword führt mit dem Captain-Team-Deathmatch einen neuen Spielmodus ein. In diesem steuern wir nicht nur uns selbst, sondern befehligen auch noch ein kleines Häuflein von KI-Gefährten. Das klingt potenziell interessant, zumal die Schlachtfeld-Atmosphäre dadurch erst recht zunimmt, erweist sich in der Praxis allerdings als zu umständlich.

Auf Karten mit Festungen etwa bleibt eine Unmenge von Gefährten irgendwo im Innenhof oder am Fuß einer Leiter stecken, da ihre Wegfindung äußerst bescheiden ist. Auch auf dem freien Feld ist man mehr damit beschäftigt, die Kameraden in die richtige Position zu bringen, als selbst zu kämpfen. Alternativ dazu lassen wir diese gerne irgendwo die Position halten, während wir dann alleine losziehen.

Mount & Blade: With Fire and Sword - Multiplayer-Screenshots ansehen

Möglicherweise wäre der Spielmodus interessanter, wenn die Spielerzahl drastisch reduziert und die Truppenzahl deutlich erhöht wäre, ähnlich wie bei den Myth-Titeln. So bleibt der neue Modus eher eine nette Zugabe als eine echte Bereicherung.

Die deutsche Übersetzung

Die seit dem 13. Mai freigeschaltete deutsche Übersetzung ist grundsätzlich gut gelungen, da sie sich bemüht, einen zeitgemäßen historischen Sprachduktus zu verwenden. Grammatikalische Fehler entstehen aber immer dann, wenn ein Reichsname in die Sätze eingebunden wird (»Stadt XY erobert von Polnische Republik«). Wer außerdem bereits auf Englisch gespielt hat und diesen Speicherstand auf Deutsch weiterverwendet, muss mit zahlreichen englischen Relikten rechnen.

Achtung, Bugs

Fire and Sword hat immer noch mit einigen Bugs zu kämpfen. Ein erster Patch sorgte zwar schon dafür, dass die defekte Truppen-Beförderung nun reibungslos klappt, aber nach wie vor stürzt das Spiel gelegentlich scheinbar grundlos ab. Dazu lassen sich manche Schlachten nicht beenden, da fliehende Feinde am Kartenrand hängen bleiben. Erst wenn wir manuell alle festhängenden Feinde von ihrem Leid erlöst haben, haben wir die Schlacht auch gewonnen.

Auch tauchte mal unser Questziel (Banditen) nicht auf, oder wir standen im Mehrspieler-Modus einmal auf dem Spawnpunkt der Gegner wieder auf, was gleich unsere Rückkehr ins Reich der Toten bedeutete. Das ist nicht unbedingt gravierend, aber doch störend. Aus diesem Grund ziehen wir bei einen Punkt bei der Atmosphäre-Wertung ab.

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