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Fazit: Murdered: Soul Suspect im Test - Spannender Krimi, schwaches Spiel

Fazit der Redaktion

Sebastian Stange: Das paranormale Szenario hat enormes Potenzial. Und die Spiel-Konzepte von Murdered sind genial. In der Geisterwelt Salems hätte man ein richtig cooles Adventure inszenieren können. Mit massig interaktiven Dialogen, mit vielen geisterhaften Manipulationsmöglichkeiten, mit tollen Rätseln und einer spannenden, wendungsreichen Story. Doch dieses Potenzial bleibt weitestgehend ungenutzt. Murdered ist mir zu geradlinig, spielerisch viel zu seicht und generell einfach zu zahm. Es funktioniert zwar und hat durchaus seine Momente, macht aber einfach viel zu wenig aus der tollen Prämisse. Schade drum.

Jochen Gebauer: Sebastian hat mit allen Kritikpunkten vollkommen Recht: Murdered ist anspruchslos, es ist seicht, es zeichnet weitgehend klischeehafte Figuren und macht aus seiner tollen Prämisse viel zu wenig - wahrscheinlich deshalb, weil man unbedingt die blöden Dämonen einbauen musste, um das Spiel als Action-Adventure verkaufen zu können. Wenn's einen Preis für das unnötigste Feature des Jahres gäbe, Murdered wäre ein heißer Kandidat. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich sechs Stunden lang unterhalten wurde. Nicht auf einem besonders hohen Niveau, aber als heimliches Vergnügen, als »guilty pleasure« funktioniert Murdered letztlich doch. Ähnlich wie Criminal Minds oder CSI ist es durchaus dazu geeignet, ein paar Abende mit seichter Unterhaltung zu vertrödeln.

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