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Welche VR-Brillen erscheinen 2019 - Übersicht und Vergleich

2019 erscheinen viele neue VR-Brillen wie Oculus Quest und Rift S, Valve Index VR sowie Pimax 5k/8K. Wir erklären die Unterschiede.

von Dennis Ziesecke,
19.04.2019 09:05 Uhr

Oculus Rift S und Oculus Quest erscheinen noch im ersten Halbjahr 2019.Oculus Rift S und Oculus Quest erscheinen noch im ersten Halbjahr 2019.

Als vor drei Jahren mit HTC Vive, Oculus Rift und Sonys Playstation VR die aktuelle VR-Generation auf den Markt kam, war der Hype um die Virtual Reality groß. Zu groß, denn so richtig einhalten konnte VR die überhöhten Erwartungen nicht, die Verkaufszahlen blieben eher überschaubar.

Nun bereiten sich die Hersteller auf eine zweite Welle an VR-Hardware vor. Während Oculus eher eine Evolution statt einer Revolution im Sinn hat, könnte das Index-Headset von Steam-Entwickler Valve tatsächlich einige interessante Neuerungen bieten - die dazugehörigen Controller (Entwicklername: Knuckles) konnten wir immerhin bereits selbst testen und halten sie für eine sinnvolle Weiterentwicklung.

Welche Neuheiten erwarten uns in diesem Jahr auf dem VR-Markt? Es erscheinen einige neue Headsets, deren aktuell bekannten Daten wir miteinander vergleichen.

Oculus Rift S

Oculus Rift S: Ersetzt Oculus Rift als VR-Evolution.Oculus Rift S: Ersetzt Oculus Rift als VR-Evolution.

Update 30.04.2019: Die Rift S wurde offiziell von Oculus angekündigt, der Verkauf startet am 21. April für 449 Euro - alle Infos in unserer News.

Mit der Oculus Rift DK1 startete Palmer Luckey 2012 den VR-Hype, im Jahr 2016 erschien dann die Oculus Rift CV1 als erstes Konsumenten-Headset für den PC. Oculus Rift S ist aber nicht als Upgrade für Besitzer der Original-Rift geplant, sondern wird diese ersetzen.

Entsprechend fallen die technischen Daten aus, die eher auf eine möglichst große Nutzergruppe als auf eine Handvoll VR-Enthusiasten ausgerichtet sind: Die Auflösung steigt nur behutsam von 1.080x1.200 Pixel auf 1.280x1.440 Pixel, aber mit nur noch 80 statt 90 Hz. Das Tracking mit externen Kameras wird gegen Inside-Out-Tracking ersetzt.

Um dennoch einen sichtbar geringeren Screendooreffekt ohne gestiegene Hardware-Anforderungen zu realisieren, setzt Oculus auf ein LCD mit gegenüber OLED einem Drittel zusätzlicher Subpixel.

Damit fallen zwar die Schwarzwerte und Farben etwas zurück, die Bildqualität steigt aber laut ersten Berichten auf das Niveau der HTC Vive Pro.

Der Verzicht auf externe Kameras sorgt dafür, dass das umständliche Verkabeln und der Bedarf an drei USB-3.0-Anschlüssen entfällt: Rift S wird mit einmal Displayport und einmal USB 3.0 angeschlossen.

Den Raum und die Controller erkennt ein System aus insgesamt fünf Kameras, das für eine Trackingqualität auf dem Niveau der Oculus Rift sorgen soll.

Allerdings verzichtet Oculus bei der Rift S auf eine Einstellmöglichkeit des Augenabstandes per Hardware-Regler. Wer einen besonders großen oder kleinen Augenabstand (unter 62 oder über 70 mm) hat, könnte Probleme bekommen.

Oculus Rift S wird vermutlich ab Mai oder Juni 2019 für 449 Euro auf den Markt kommen, ein Paar der überarbeiteten Motion-Controller liegt bereits bei.

Oculus Quest

Oculus Quest benötigt keinen PC, soll aber ein vergleichbares Spielgefühl dank vollwertigem Tracking bieten - bei schwächerer Grafik allerdings.Oculus Quest benötigt keinen PC, soll aber ein vergleichbares Spielgefühl dank vollwertigem Tracking bieten - bei schwächerer Grafik allerdings.

Update 30.04.2019: Wir konnten die Oculus Quest bereits ausgiebig testen - alle Infos in unserem Test der Oculus Quest!

Wenn für eine kabelgebundene VR-Brille kein ausreichend schneller PC oder keine Playstation 4 vorhanden ist, soll die Oculus Quest trotzdem für ein (größtenteils) vollwertiges VR-Erlebnis sorgen.

Die autarke VR-Brille erinnert an Oculus Go, bietet im Gegensatz dazu aber zwei Controller und das deutlich umfassendere und immersivere 6DOF-Tracking.

Als 6DOF wird VR-Tracking bezeichnet, das sechs statt drei Freiheitsgraden bietet (3DOF, wie bei Oculus Go oder GearVR). Damit lassen sich auch Bewegungen in den virtuellen Raum hinein vornehmen - Oculus Go ermöglicht dagegen nur Bewegungen auf einer Ebene.

Oculus Go im Test bei Gamestar

So ist es mit Oculus Go und GearVR nicht möglich, den Kopf nach vorne zu bewegen, zum Bespiel um in eine Kiste oder hinter einen Vorhang zu schauen, Oculus Quest wird diese Bewegung aber ermöglichen - neben der gesteigerten Immersion bedeutet das auch deutlich weniger Gefahr von Motion Sickness.

Technisch kommt Smartphone-Hardware zum Einsatz: Ein Snapdragon 835 nebst OLED-Displays mit 1.440x1.600 Bildpunkten Auflösung pro Auge.

Die Bildschirme entsprechen dabei denen der HTC Vive Pro beziehungsweise Samsung Odyssey, was für ein geringes Fliegengitter und sehr gute Schwarzwerte spricht. Bei der Bildwiederholfrequenz geht Oculus auf 72 Hz herunter.

Auch Oculus Quest nutzt das Inside-Out-Tracking mit Kameras, hier kommen insgesamt vier Kameras zum Einsatz, die aber ebenfalls ein hochwertiges Tracking ermöglichen sollen. Windows Mixed Reality mit seinen zwei Kameras wird ersten Vorabtestern zufolge klar deklassiert.

Grafisch werden Spiele aufgrund der Smartphone-Hardware nicht mit PC- oder PSVR-Titeln mithalten können, was auch erste Grafikvergleiche klar belegen. Dem Spielspaß eines Beat Saber dürfte das aber nicht schaden.

Im Gegenzug entfällt das oft nervtötende Kabel mitsamt Verwickelgefahr, der nötige PC und einiges an Einrichtungsaufwand.

Oculus Quest soll zeitgleich mit Oculus Rift S im Mai oder Juni 2019 zu einem Preis von 449 Euro (64 GByte) beziehungsweise 549 Euro (128 GByte) auf den Markt kommen.

Valve Index

Valve Index VR: Der Herausforderer von Valve soll mit drei AAA VR-Spielen kommen - unter anderem mit der Vorgeschichte von Half Life in VR.Valve Index VR: Der Herausforderer von Valve soll mit drei AAA VR-Spielen kommen - unter anderem mit der Vorgeschichte von Half Life in VR.

Ebenfalls im ersten Halbjahr 2019 will Valve mit Index VR eine neue VR-Brille auf den Markt bringen. Inzwischen hat eine von Valves Doug Lombardi als »echt aber unvollständig« legitimierte Shopseite sowie ein Teaser die Existenz der Valve Index bestätigt.

Was es aber noch nicht zu sehen gab sind technische Daten. Spekuliert wird trotzdem fleißig, auch auf Basis von Leaks und Hinweisen von Entwicklern.

So könnte Valve auf vergleichsweise kleine Displays setzen, deren Bild von einem System aus gleich zwei Linsen vergrößert wird. Vorteil: Auch mit geringer Auflösung verspricht diese Lösung eine hohe Pixeldichte und damit ein geringes Pixelgitter - ohne gigantische Hardware-Anforderungen.

Das Sichtfeld soll, ebenso bislang unbestätigt, größer als das von Vive und Rift ausfallen: 135 Grad könnten es werden, was für ein sichtbar weiteres Bild sorgen würde.

Für das Tracking sorgt bei Valve das hauseigene (und von HTC für Vive nur lizenzierte) Lighthouse-System mit zwei an der Wand zu montierenden Emitter-Boxen. Diese müssen allerdings nur mit dem Stromnetz und nicht mit dem PC verbunden werden.

Bereits bekannt sind die dazugehörigen Controller, die bis vor kurzem als Knuckles und jetzt als Index Controller geführt werden. Diese ermöglichen das Erkennen von einzelnen Fingern und werden mit einem Strap fest an der Hand befestigt. So lassen sich beispielsweise Handgranaten realistisch werfen ohne den Controller gegen den Monitor zu pfeffern.

Technische Daten oder ein Preis sind für Valves Index noch nicht bekannt, weitere Informationen hat das Unternehmen für den 01. Mai 2019 versprochen. Erscheinen soll das Index VR-Headset am 15. Juni 2019.

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