Nvidia Geforce - Treiber nur noch für 64-Bit, kein Support für Fermi

Wie Nvidia mitgeteilt hat, erhalten Geforce-Grafikkarten aus der Fermi-Serie und 32-Bit-Betriebssysteme ab sofort keine neuen Game-Ready-Treiber mehr.

von Georg Wieselsberger,
08.04.2018 12:28 Uhr

Nvidia stellt den Support für 32-Bit-Betriebssysteme und Fermi-Grafikkarten ein.Nvidia stellt den Support für 32-Bit-Betriebssysteme und Fermi-Grafikkarten ein.

Nvidia hat auf der eigenen Webseite bekanntgegeben, dass Grafikkarten aus der Fermi-Serie ab April 2018 - und damit quasi ab sofort - keine neue Game-Ready-Treiber mehr erhalten werden. Das bedeutet, dass die älteren Grafikkarten keine Leistungsverbesserungen für neue Spiele, keine neuen Features und auch keine Fehlerbehebungen mehr erhalten.

Auch 32-Bit-Betriebssysteme betroffen

Die gleichen Einschränkungen gelten ab sofort auch für alle Grafikkarten, die unter einem 32-Bit-Betriebssystem genutzt werden, auch wenn es sich um moderne Modelle als Fermi handelt. Einzig bei kritischen Sicherheitslücken will Nvidia noch bis Januar 2019 Treiber- Updates für Fermi-Grafikkarten oder 32-Bit-Betriebssysteme veröffentlichen.

Auch das Tool Geforce Experience wird unter 32 Bit nicht mehr aktualisiert. Zusammengenommen bedeutet das, dass Nvidia bereits mit den aktuellen Treibern mit der Versionsnummer 391.35 die letzte Ausgabe für 32-Bit-Betriebssysteme und Fermi-Grafikkarten veröffentlicht hat und die nächsten Game-Ready-Treiber wohl einen merklichen Sprung in der Version machen werden.

Geforce GTX 400 und 500 - aber auch andere Modelle

Nvidia hat auch eine Liste der betroffenen Grafikkarten-Modelle bereitgestellt, die grob gesagt vor allem die Grafikkarten der Geforce-GTX-400 und Geforce-GTX-500-Serie enthalten. Allerdings gibt es auch viele Modelle der GT-600-Reihe und sogar eine Geforce GT 820M für Notebooks in der Liste, deren Bezeichnung eigentlich eine modernere Technik erwarten lassen.

Mit der Einstellung des Supports für Fermi unterstützt Nvidia nun erstmals eigene Direct-X-11-Grafikkarten nicht mehr. AMD hatte einen ähnlichen Schritt bereits 2015 vorgenommen, seitdem gibt es nur noch neue Treiber für Radeon-Modelle, die DirectX-12-kompatibel sind.


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