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Nvidia Volta - GV100-Grafikchip zu teuer, 2017 keine Volta-Geforce

Bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen hat Nvidias CEO Jensen Huang auch einiges zu den Plänen mit der nächsten Geforce Volta-Architektur verraten.

von Georg Wieselsberger,
14.08.2017 07:29 Uhr

Der Nvidia Volta V100 kostet in der Herstellung fast 1.000 US-Dollar. Der Nvidia Volta V100 kostet in der Herstellung fast 1.000 US-Dollar.

Bisher existiert zumindest offiziell nur der GV100-Chip auf Basis der neuen Volta-Architektur von Nvidia. Es handelt sich um den bisher schon rein von der Fläche her größten Grafikchip, der daher auch bei der Produktion entsprechend hohe Kosten verursacht. Die Größe sorgt auch dafür, dass die Ausbeute bei der Produktion sinkt.

Bei der Fragerunde zu den aktuellen Geschäftszahlen erklärte der Nvidia-CEO Jensen Huang, dass die Produktionskosten für den GV100-Grafikchip sogar außergewöhnlich seien. Wie sich die Analysten denken könnten, so Huang, lägen die die Kosten bei mehreren Hundert US-Dollar und nahe an 1.000 US-Dollar.

GV100 zu teuer für Geforce-Grafikkarten

Alleine aus dieser Aussage ergibt sich, dass der GV100 seinen Markt nur auf professionellen Grafikkarten finden kann. Entsprechend ist auch die Aussage von Huang zu werten, der betont, dass Nvidia bisher für den Bereich Gaming keinerlei Ankündigungen mit Bezug auf Volta gemacht hat.

Das Unternehmen habe zwar viele interessante neue Dinge für Gamer vorbereitet, darunter auch »aufregende neue Technologien«, doch für das Weihnachtsgeschäft und damit für die absehbare Zukunft sei die aktuelle Pascal-Architektur »unschlagbar«.

Huang rät 2017 zu Pascal-Grafikkarten

Da Nvidia wohl mit der Geforce GTX 1080 Ti weiter die schnellste Gaming-Grafikkarte bieten wird, auch wenn AMD den Release der Radeon RX Vega 64 heute am 14. August durchführt, dürfte Huang damit wohl auch faktisch recht haben. Spieler, die also noch 2017 auf neue Geforce-Grafikkarten mit Volta-Architektur gehofft haben, dürften umsonst darauf warten.

Kaufberatung: Die besten Grafikkarten für Spieler

Huang rät stattdessen allen Spielern, die sich auf Titel wie Call of Duty: WW2 oder Destiny 2 freuen, sich eine aktuelle Geforce-Grafikkarte zu besorgen. Zumindest unterhalb der Geforce GTX 1080 Ti dürfte das Weihnachtsgeschäft in Sachen Grafikkarten dann aber wohl spannend werden - je nachdem, wie gut sich Vega schlägt.

Quelle: Seekingalpha

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