Fazit der Redaktion
Mit Onimusha: Way of the Sword holt Capcom eine seiner ältesten Klingen wieder aus der Vitrine. Und tatsächlich ist die auch nach 20 Jahren noch scharf. Dank Neuerungen am Seelen-System fühlt sich Onimusha auch nach all den Jahren noch frisch an. Die zackigen Kämpfe verwöhnen das Auge; der gelungene Mix aus leichteren Gegnerhorden zum Wegmetzeln und knallharten Bossen motiviert langfristig und gibt mir das Gefühl, ein wahrer Samurai zu sein
Ob die Story faszinieren kann, steht hingegen noch auf einem anderen Blatt. In der Demo werden mir jede Menge Namen aus der japanischen Geschichte um die Ohren geworfen, die mich als Kenner zwar aufhorchen lassen – den meisten Spielern dürften diese Details aber herzlich egal sein. Auch die Technik am PC und die stellenweise noch matschige Optik sorgen aktuell noch für Fragezeichen.
Die richtigen Zutaten für ein verdammt gutes Samurai-Spiel hat das neue Onimusha allerdings jetzt schon an Bord – auch weil der unfreiwillige Handschuhträger Miyamoto Musahi dank seines trockenen Humors einfach ein verdammt sympathischer Charakter ist.
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