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GameStars 2019

Seite 3: Ouya - Indie-Konsole mit Smartphone-Hardware

Emulatoren

Emulatoren ermöglichen das Simulieren von alten Konsolen und damit auch das erneute Spielen von Perlen der Videospielgeschichte. Emulatoren ermöglichen das Simulieren von alten Konsolen und damit auch das erneute Spielen von Perlen der Videospielgeschichte.

Viele der 60.000 Ouya-Backer freuten sich besonders auf das Spielen von Konsolen-Klassikern via Emulator und wurden nicht enttäuscht. Im Ouya-Store findet sich eine große Anzahl an Apps, die Spiele-Urgesteinen neues Leben einhauchen. Das Angebot reicht dabei von Emulatoren für Nintendos GameBoy, dem SNES, dem Commodore C64 und Nintendo 64 bis hin zu Multi-Programmen, die mehrere Konsolen simulieren können. Für die Emulation neuer Hardware hingegen genügt die Leistung des Tegra 3 nicht.

In der Praxis funktioniert das Installieren und Spielen damit auch relativ problemlos und die Steuerung via Ouya-Controller klappt meist reibungslos. Einziger Haken an der Sache: Die Spiele selbst, auch Roms genannt, müssen wir uns über spezielle Seiten im Internet besorgen. Durch die oft ungeklärte Rechtslage bewegen sich die Nutzer von Emulatoren in einer Grauzone. Deshalb finden sich auch keine Roms direkt im Ouya-Store. Streng genommen müssen Sie die jeweilige Original-Software sogar selbst besitzen und eigenhändig für den Emulator aufbereiten.

James Bond 007 Goldeneye: Per Emulator spielen wir den N64-Klassiker auch auf der Ouya. James Bond 007 Goldeneye: Per Emulator spielen wir den N64-Klassiker auch auf der Ouya.

Viele der Emulatoren bieten neben der Simulation der alten Konsolen auch eine ganze Palette an zusätzlich Funktionen, die das ursprüngliche Gerät nicht besaß. Zum Beispiel lässt sich das Spielgeschehen per Tastendruck, anhalten, verlangsamen oder beschleunigen. Weitere Optionen geben uns die Möglichkeit, Cheats zu aktivieren oder an der Farbdarstellung zu experimentieren. Dadurch lassen sich die alten Klassiker nicht nur bequem auf einem großen Monitor erleben, sondern erstrahlen teilweise in einem ganz neuen Licht.

Apps

Neben Spielen können wir auch normale Android-Apps auf der Ouya installieren. Neben Spielen können wir auch normale Android-Apps auf der Ouya installieren.

Neben den Spielen bietet die Ouya als offene Android-Konsole auch die Möglichkeit, andere Apps zu installieren. Zwar können wir den Zugriff auf den Google-Playstore freischalten, dafür muss jedoch erst eine angepasste Form des Betriebssystems installiert werden - hier ist das Entwicklerforum XDA-Developers.com die beste Anlaufstelle. Um auch unter der Standard-Oberfläche die gewünschten Anwendungen nutzen zu können, müssen die Installationsdateien daher im Android-Format APK entweder per USB-Stick oder über den Browser auf die Ouya geladen werden.

Somit lassen sich, wenn auch etwas umständlich, Anwendungen wie ein Datei-Browser oder die Media-Center-Software »XBMC« installieren. Nach der Installation finden wir die Apps zusammen mit dem Browser unter dem Menüpunkt »Make«. Die Entwickler begründen die Trennung von Play- und Ouya-Store damit, dass sichergestellt werden solle, dass die Titel angepasst sind und somit reibungslos funktionieren. Dabei gibt es aber oft Probleme wie Ruckler und Abstürze.

Einstellungen

Ouya Menü Die Ouya-Oberfläche basiert auf Android 4.1.2. Allerdings haben die Entwickler das Design modifiziert.

Ouya Einstellungen Hingegen gleicht das Menü mit den System-Einstellungen der Holo-Oberfläche vom Standard-Anroid.

Unter »Manage« erreichen wir die Einstellungen der Ouya. Hier wird die Android-Grundlage der Indie-Konsole deutlich. Die Oberfläche gleicht komplett dem aktuellen Holo-Design von Googles Betriebssystem und bietet nur wenige Optionen. WLAN und Ethernet-Verbindung lassen sich ein- oder ausschalten, zudem gibt es eine Anzeige über den belegten Speicher und die installierten Apps. Auch wenn sich das Menü der Ouya somit sehr übersichtlich gestaltet und über den Controller gut bedienen lässt, stellt die Holo-Oberfläche einen deutlichen Bruch mit dem übrigen Design des Ouya-Betriebssystems dar. Vereinzelte Punkte wie den fälschlich als »Tablet-Info« betitelten Hardware-Informationen verstärken den Eindruck einer unfertigen Benutzeroberfläche zusätzlich.

Die Ouya als Media Center

XBMC Die kostenlose Software »XBMC« verwandelt die Ouya zum Media-Center.

Musik Medien wie Musik binden wir entweder per USB-Stick oder WLAN ein.

Videos Im Moment ruckeln Filme in 1080p noch stark. Bleibt zu hoffen, dass ein Update bald Abhilfe schafft.

Fotos Auch Bilder lassen sich per XBMC bequem durchschalten und betrachten.

Durch den kompakten Formfaktor, die ausreichend starke Hardware und das schlichte Design eignet sich die Ouya hervorragend als Media-Center - zumindest auf den ersten Blick. Die Installation der gängigsten Media-Center-Software »XBMC« klappt über USB-Stick oder Browser ohne Probleme. Auch das Einrichten via Controller ist in wenigen Minuten abgeschlossen. Anschließend streamen wir Bilder und Videos entweder direkt vom PC über das WLAN zur Ouya oder schließen eine externe Festplatte an. Die Darstellung von Bildern und Wiedergabe von Musik bereitet der Konsole dabei keine Probleme und sie regiert direkt auf Eingaben.

Die XBMC-App kann mit jedem gängigen Videoformat umgehen und spielt selbst MKV-Dateien ab. Etwas hakelig wird's allerdings bei Full-HD-Filmen:Während Streifen in 720p im Test noch ruckelfrei laufen, verkommen 1080p-Clips zur Diashow. Hier müssen Sie wohl auf ein Software-Update der Ouya warten, denn die Hardware selbst ist leistungsstark genug.

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