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In Naval War: Arctic Circlebekriegen sich mal wieder die westlichen Alliierten und Russland, ausnahmsweise aber mal nicht im Kalten Krieg, sondern im Jahr 2030: Im Polarkreis ringen die Konkurrenten um Öl und Gasvorkommen.

Das Spielgeschehen beschränkt sich dabei auf See- und Luftschlachten, die Entwickler versprechen 70 realistische Einheitentypen vom Zerstörer über den Flugzeugträger bis hin zu Tarnkappenjägern und Hubschraubern. Die Truppen befehligt man in (jederzeit pausier- und beschleunigbarer) Echtzeit.

Viel zu sehen gibt‘s jedoch nicht: Über die Hauptkarte bewegen sich nur triste Einheitensymbole, die optionale 3D-Ansicht könnte detailärmer kaum sein. Neben den Solo-Einsätzen soll Naval Warfare: Arctic Circle auch Mehrspieler-Schlachten bieten, in denen zwei Spieler gegeneinander antreten.

Das Hauptaugenmerk von Naval War: Arctic Circle liegt auf der realistischen Simulation der Schlachten. Bei Fliegern etwa darf man von Hand Flughöhe und Bewaffnung wählen, Feindverbände bleiben unentdeckt, bis man sie mit Radarfliegern aufspürt – die ihrerseits leicht zu orten sind, sobald sie aktiv nach Gegnern scannen.

Zugunsten der Zugänglichkeit gehen die Entwickler allerdings einige Realismus-Kompromisse ein. Beispielsweise stehen auch untergetauchte U-Boote immer mit dem Hauptquartier in Verbindung und vermelden entdeckte Schiffe oder Flieger. Letztere können Feinde sein, aber auch Verbündete oder sogar zivile Ziele wie Fischerboote oder Passagierjets. Wer sofort auf alles feuert, was sich bewegt, kann also auch mal die falschen treffen.

Obwohl das Spielgebiet neben dem Polarmeer auch Nord- und Ostsee, die britischen Inseln, Island und die Nordostküste der Vereinigten Staaten umfasst, spielen die Missionen der beiden Kampagnen (je eine für die Alliierten und Russland) immer nur in einem kleinen Abschnitt davon. Beispielsweise soll ein russischer Trägerverband alliierte Militärbasen in Schottland und Island attackieren.

Fazit: Naval Warfare sieht trist aus, sehr trist. Für Freunde trockener, aber realistischer Seestrategie könnte der Titel allerdings durchaus seine Reize entfalten. Falls Sie gerne in Norwegen Langstrecken-Raketen starten und dann (auf der höchste Zeitbeschleunigungs-Stufe!) fünf Minuten lang warten, ob die Geschosse in Island einschlagen oder vorher abgefangen werden – dann könnte Naval Warfare etwas für Sie sein. Schade nur, dass die Missionen lediglich kleine Abschnitte der Spielwelt nutzen, ein polarweiter Seekrieg wäre zwar unübersichtlicher, aber auch faszinierender.

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