Ein Erdbeben ist der spektakuläre Schlusspunkt einer schier unglaublichen Geschichte aus Path of Exile 2.
Auf Reddit berichtet ein Spieler von seiner Odyssee, die in zerstörter Hardware im Wert von mehreren hundert Dollar resultiert.
Dabei fing alles so lustig an: Mit einem »Bug«, der im Action-Rollenspiel Path of Exile 2 eine ganz neue Herausforderung freischaltet. Wollt ihr es dagegen etwas leichter haben, empfehlen wir unseren Zauberinnen-Build:
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Im Test von Path of Exile 2 war die Eiszauberin unsere stärkste Klasse und hier seht ihr warum
Endlos viele Tutorial-Videos als neuer Schwierigkeitsgrad
»Wusstest ihr, dass ihr so viele Tutorials haben könnt, wie ihr wollt, und niemand kann euch aufhalten?« Reddit-User Dmask13 machte mit diesem Beitrag bereits Mitte Dezember auf eine Besonderheit der Early-Access-Version von Path of Exile 2 aufmerksam.
Im Spiel von Grinding Gear Games könnt ihr euch Skills anhand kurzer Beispielvideos erklären lassen, deren Inhalt sich nach wenigen Sekunden wiederholt. Die Clips starten in einem eigenen Fenster und können als Teil der konfigurierbaren Benutzeroberfläche beliebig auf dem Bildschirm verschoben werden:
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Die PoE2-Community reagierte belustigt und stachelte Dmask13 dazu an, mit der so vollgestopften Anzeige (und dem gleichzeitig abgespielten Sound von über einem Dutzend Videos) eine der Endgame-Maps zu beenden.
Einen Tag später gelang ihm zumindest, den ersten Boss des Spiels auf diese Weise zu besiegen, einen riesigen untoten Metzger. Im Reddit-Post des Nutzers seht ihr, wie es ihm nur anhand eines winzigen Bildausschnittes in der Mitte (und bei zusätzlich eingeblendeter Automap) gelingt:
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Kein Kinderspiel, schließlich liefen im Vordergrund gleichzeitig 25 (!) der Tutorial-Videos. Aber das dicke Ende sollte noch kommen.
»Kein PoE mehr für einen Monat oder so«
Eine Woche nach diesen Ereignissen meldet sich Dmask13 wieder im Forum zu Path of Exile 2, diesmal aber aus einem deutlich traurigeren Anlass: Sein Glasschreibtisch ist umgefallen und seine beiden Monitore zu Boden gestürzt - kaputt.
Wie der User im Anschluss erklärt, sei es zu einem Erdbeben gekommen. Dabei wurde die Glasplatte zerstört und das PC-Setup im Wert von rund 200 Dollar ging zu Bruch. Neben den Bildschirmen (ungefähr je 70 Dollar) ist auch die Gaming-Maus (circa 50 Dollar) nicht mehr zu gebrauchen und das (ebenfalls aus Glas bestehendes) Schaufenster an der Seite des Computergehäuses wurde beschädigt. Dmask13 schreibt:
»Ich hoffe, meine [Nvidia RTX, Anm. d. Red.] 3070 hat es überlebt.«
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Den Schreibtisch hat Dmask13 billig gekauft, für »100 Dollar oder so um den Dreh«. Ob mangelnde Qualität das Problem war oder ein Erdbeben nicht vielleicht auch stabilere Holzvarianten hätte umkippen lassen, bleibt offen. Der User kommt aus Chile, wo er in einer tektonisch aktiven Region wohnt:
»Ich lebe in einem Erdbebengebiet, die sind hier also ziemlich normal. Unter einem 6,9-Wert [auf der Richterskala, Anm. d. Red.] gelten sie hier nicht einmal als Erdbeben, ha.«
Hilfe aus der Community
Der Post mit dem Bild des zerstörten PC-Setups von Dmask13 zählt inzwischen über 2.000 Upvotes und knapp 800 Kommentare. Viele äußern ihr Mitgefühl - und schlagen vor, dem User finanziell unter die Arme zu greifen.
Die Idee einer GoFundMe-Kampagne konnte aufgrund angeblicher lokaler Einschränkungen in Chile nicht umgesetzt werden, inzwischen hat Dmask13 aber ein Paypal-Konto für etwaige Spenden eingerichtet. »Jeder Beitrag ist in Ordnung. Ich bin froh, wenn jemand 1 Dollar spendet.«
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