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»Wie ein Bruder für mich«: Peter Jackson hat nach einem schweren Verlust seit 12 Jahren keine Kinofilme mehr gedreht, aber bald könnte er zurückkehren

Der Tod seines langjährigen Kameramanns und Freundes Andrew Lesnie hat den Herr-der-Ringe-Regisseur aus der Bahn geworfen. Jetzt stellt er ein Comeback in Aussicht.

Peter Jackson hat Filmgeschichte geschrieben, doch sein letzter Kinofilm ist schon 12 Jahre alt. Bildquelle: Warner Bros. New Line Cinema Peter Jackson hat Filmgeschichte geschrieben, doch sein letzter Kinofilm ist schon 12 Jahre alt. Bildquelle: Warner Bros. / New Line Cinema

Der Herr der Ringe galt lange Zeit als unverfilmbar, aber Peter Jackson schaffte das Unmögliche und schrieb Filmgeschichte. Satte 17 Oscars bei 30 Nominierungen, kulminiert über eine Milliarde Dollar Einspielergebnisse und weltweiter Ruhm waren der Lohn für die jahrelangen Mühen.

Nach einem Abstecher zur Neuverfilmung des Klassikers King Kong (2005) folgte 2012 der Auftakt zur nächsten Mittelerde-Trilogie rund um den Tolkien-Roman Der Hobbit. Danach wurde es aber abrupt still um Peter Jackson. Der neuseeländische Regisseur hat sich nun dazu geäußert, was ihn aus der Bahn geworfen hat – und wie es weitergeht.

Habe Spielfilme gemieden

Am 27. April 2015 verstarb der australische Kameramann Andrew Lesnie an einem Herzinfarkt. Der Verlust seines langjährigen Freundes war für Peter Jackson kaum zu verkraften. Die Beiden arbeiteten seit den 90er-Jahren an acht Filmen zusammen und kamen sich dabei auch menschlich sehr nahe.

Derzeit laufen die Herr-der-Ringe-Filme anlässlich des 25. Jubiläums wieder in vielen Kinos weltweit. Vor den Filmen gibt es eine persönliche Grußbotschaft von Peter Jackson und in einer davon äußert er sich ungewöhnlich offen zu seiner Trauer um seinen Freund (ab Minute 11:02):

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Andrew Lesnie […] kam, um Der Herr der Ringe zu drehen. Ich hatte ihn zuvor noch nie getroffen, aber er blieb, und das war so etwas wie eine Partnerschaft, wenn man so will, denn die Beziehung zwischen dem Regisseur und seinem Kameramann ist sehr intensiv.

Wir stritten und diskutierten über Dinge, aber auf eine gute Art und Weise, und da ich ein Einzelkind bin, war Andrew für mich wie mein Bruder.

Dann erlitt er einen schweren Herzinfarkt und starb. Er war noch nicht sehr alt, und es war ein schwerer Schlag für mich, Andrew aus meinem Leben zu verlieren.

Was folgte, war eine ungeplante Regie-Auszeit, die bereits 12 Jahre andauert. Zwar fungierte Peter Jackson als Produzent beim großen Flop Mortal Engines, doch eine Arbeit hinter der Kamera für die große Leinwand blieb aus.

Für die beiden Dokumentarfilme They Shall Not Grow Old und The Beatles: Get Back griff Jackson auf bereits vorliegendes Archivmaterial zurück und drehte nicht selbst.

Rückblickend fällt mir auf, dass ich Spielfilme gemieden habe, weil ich dafür mit jemand anderem zusammenarbeiten müsste, der nicht Andrew ist. [...] Das Ergebnis ist, dass ich seit elf oder zwölf Jahren keinen Spielfilm mehr gedreht habe, weil ich dafür eine Beziehung zu einem anderen Kameramann aufbauen müsste.

Video starten 1:17 Der Herr der Ringe - Gänsehaut-Trailer zur legendären Film-Trilogie

Folgt bald das große Kino-Comeback?

Am Ende seiner emotionalen Grußbotschaft lässt Peter Jackson aber die Katze aus dem Sack:

Ich werde neue Filme machen. Und der Tag kommt immer näher.

Worte, die Fans aufhorchen lassen: Sind etwa Nachrichten aus Mittelerde zu erwarten? Solch voreiligen Schlüsse sollten nicht leichtfertig gezogen werden, aber Grund zur Hoffnung gibt es schon. Bereits 2025 bestätigte Peter Jackson, dass er an gleich drei Drehbüchern arbeite.

Ebenfalls bekannt ist, dass neben The Hunt for Gollum (hier führt Andy Serkis Regie) noch weitere neue Mittelerde-Filme entstehen sollen. Wer wäre dafür geeigneter als der Mann, mit dem vor 25 alles seinen Anfang nahm? Aber gut, bislang gilt: Abwarten, Tee trinken und das zweite Frühstück genießen!

Das Silmarillion dürfte aufgrund seiner Handlungsstruktur tatsächlich unverfilmbar sein, ohne massive Veränderungen am Quellmaterial vorzunehmen. Denkbar wäre es aber, dass sich Peter Jackson einer einzelnen Geschichte aus den drei Zeitaltern Mittelerdes widmet und diese in Spielfilmlänge inszeniert. Was wäre euer Favorit? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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