Verboten, zensiert und trotzdem gefördert: Spielen hat in China zwei Gesichter

Der Spielemarkt in China offenbart eine seltsame Mischung aus Verboten, Zensur und staatlicher Förderung. Woher das kommt - und was es für uns bedeutet.

von Michael Graf, Human Nagafi,
15.09.2021 08:00 Uhr

Der chinesische Spielemarkt schwankt zwischen Förderung und Verboten. Der chinesische Spielemarkt schwankt zwischen Förderung und Verboten.

China verbietet Minderjährigen, mehr als drei Stunden pro Woche zu spielen. Diese Nachricht rauschte kürzlich durch die Medien (auch GameStar), oft vermischt mit dem Vorwurf, die chinesische Regierung habe generell etwas gegen Videospiele.

Doch das stimmt nicht, China ist nicht pauschal gegen Videospiele, sondern zeigt im Umgang damit zwei Gesichter: Förderung auf der einen, Verbote und Zensur auf der anderen Seite.

Das passt zu einem Land, dessen politisches System ebenfalls zwei Gesichter zeigt, Kommunismus auf der einen, Kapitalismus auf der anderen Seite.

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Nicht umsonst stammt Tencent aus China - der größte Spielehersteller der Welt, den wir in unserem letzten Industrie-Podcast ausgiebig durchleuchtet haben.

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