Wie verdient man mit Spielen eigentlich Geld?

Steigende Preise, mehr Mikrotransaktionen und NFT-Seifenblasen: Ist es so schwer geworden, mit Spielen Geld zu verdienen? Ein Indie-Publisher klärt auf.

von Michael Graf,
12.03.2022 08:00 Uhr

Wie verdient man Geld auf Steam + Co? Der Indie-Publisher Thunderful Games erklärt es im Podcast. Wie verdient man Geld auf Steam & Co? Der Indie-Publisher Thunderful Games erklärt es im Podcast.

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Ein Spiel einfach nur verkaufen - das klingt wie ein Konzept von gestern. Heute sprechen wir über Service-Games, Ingame-Shops samt Mikrotransaktionen und neuerdings sogar den Verkauf von NFTs à la Ubisoft Quartz.

Reicht es denn nicht mehr, ein Spiel auf den Markt zu bringen, um damit Geld zu verdienen? Darüber spricht Micha im Podcast mit zwei Industrie-Insidern:

  • Dieter Schoeller hat 2009 den deutschen Publisher Headup Games gegründet und ist nach der Übernahme von Headup durch die schwedische Thunderful-Gruppe dort als Vice President of Publishing für alle Spieleprojekte zuständig.
  • Julian Broich war bei Headup Games als Sales Manager fürs Finanzielle zuständig und hat nun als Head of Sales bei Thunderful Games noch mehr Einblicke in die Umsätze auf Steam & Co.
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Dieter und Julian arbeiten hauptsächlich im Indie-Bereich, denn Thunderful Games fungiert als Publisher bei Spielen wie Curious Expedition 2, Lonely Mountains: Downhill, SteamWorld Headhunter oder Lost in Random.

Unter anderem sprechen wir über die Bedeutung von Steam und anderen digitalen Verkaufsplattformen, die es im Vergleich zum klassischen Ladenhandel deutlich vereinfacht haben, ein Spiel weltweit simultan zu veröffentlichen. Natürlich auch auf dem wichtigen chinesischen Markt, der im Indie-Segment teils die Hälfte der Verkäufe ausmacht.

Für Dieter und Julian ist Steam jedoch zugleich ein zweischneidiges Schwert. Wenn beim Release etwas schiefgeht - ein Spiel etwa technische Probleme hat oder sich ein Land über eine schlechte Übersetzung beschwert - kann eine Kettenreaktion aus schlechten User-Reviews entstehen, von denen man sich kaum noch erholt.

Außerdem diskutieren wir die Wichtigkeit von Sales, Sinn und Unsinn von DLCs sowie den Verkauf von Soundtracks oder Collector's Editions. So ganz ohne Zusatz-Goodies kommt nämlich auch Thunderful Games nicht aus.

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