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Pokémon Pokopia: 6 hilfreiche Tipps und Tricks, die ich gerne vorher gewusst hätte

Nach über 50 Stunden im Spiel teile ich gerne mein Wissen mit euch, damit ihr bestmöglich in das fantastische Pokémon-Abenteuer startet.

Unser Meister-Trainer Sören hat reichlich Tipps für euch, um euer Leben in Pokopia zu erleichtern. Unser Meister-Trainer Sören hat reichlich Tipps für euch, um euer Leben in Pokopia zu erleichtern.

Heute erscheint mit Pokémon Pokopia das unserer Meinung nach beste Pokémon-Spiel seit Jahren. Und das, obwohl es sich inhaltlich extrem von den normalen Titeln rund um die Taschenmonster unterscheidet. Kämpfe gibt's hier nicht, dafür lautet das Motto Sammeln, Herstellen und Bauen.

Über 50 Stunden habe ich inzwischen auf der Uhr und nebenbei fleißig Notizen gemacht. Das Resultat: Sechs nützliche Tipps für euch, damit ihr gleich zum Start noch mehr Spaß habt als ich!

Sören Diedrich
Sören Diedrich

Sören ist inzwischen so weit in Pokopia, dass er sich mit den wirklich wichtigen Fragen des Lebens in der Pokémon-Welt beschäftigt. Sollen die Esszimmerstühle beige oder doch eher dunkelrot sein? Sollte er das Badezimmer mit einer Zwischenwand abtrennen oder seinen Gästen den Anblick zumuten? Und wie viele Lagerkisten kann er im Garten aufstellen, bevor er schräge Blicke von den Nachbarn erntet? Ach, er versetzt das Haus der Nachbarn einfach anderswohin und dann …

Haltet die Y-Taste beim Einsaugen gedrückt

Tipp Nr. 1: Wenn ihr mehrere Items aufsammeln wollt, müsst ihr nicht x-mal die Y-Taste drücken, sondern ihr könnt sie einfach gedrückt halten. Dann saugt Ditto alle Items auf einmal in seinen Bauch ein und ihr spart euch jede Menge Arbeit.

So, jetzt denkt ihr euch vermutlich Das sagt einem das Spiel doch bestimmt, das ist doch kein Tipp! Ich sage: Jahaha, dann sagt das mal meinem 50 Spielstunden jüngeren Ich, das den Hinweis überlesen hat und sich Stunden später mit der flachen Hand an die Stirn geklatscht hat … seufz.

Per gehaltener Y-Taste saugt Ditto selbst dutzende Items auf einen Schlag auf. Per gehaltener Y-Taste saugt Ditto selbst dutzende Items auf einen Schlag auf.

Stellt die Kameraperspektive nach euren Vorlieben ein

Tipp Nr. 2: Pokopia richtet die Kamera von Haus aus sehr nahe an euren Spielcharakter. Wenn ihr das Geschehen lieber von weiter weg verfolgen möchtet, um einen besseren Überblick zu behalten, geht einfach wie folgt vor:

  • Öffnet das Spielmenü mit der +-Tase und ruft den Punkt Einstellungen auf.
  • Drückt die R-Schultertaste, um zu dem Reiter Kamera zu navigieren.
  • Scrollt runter bis zum Punkt Kamera-Abstand. Dort habt ihr die Wahl aus drei voreingestellten Perspektiven. Nah ist die Standard-Einstellung, es gibt noch Normal und Weit.

Kamera »Nah« Auch wenn die Bezeichnungen anderes vermuten lassen: »Nah« ist die Standard-Einstellung der Kamera in Pokopia.

Kamera »Normal« Die Kamera auf »Normal« zoomt ein Stück weiter raus, was meiner Ansicht nach einen guten Kompromiss aus Übersicht und Mittendrin-Gefühl darstellt.

Kamera »Weit« Ja, die Kamera auf »Weit« ist in Sachen Übersicht natürlich unschlagbar, aber Pokopia ist ohnehin kein stressiges Spiel, in dem es zeitkritisch zugeht. Für meinen Geschmack ist die Kamera hier zu weit von meiner Spielfigur weg, aber vielleicht ist die Ansicht für euch ja genau das Richtige.

Kauft euch diese Items so früh wie möglich

Tipp Nr. 3: Sobald ihr Zugriff auf das erste Terminal in Kargwüstia habt und eure Siedlungsstufe 2 beträgt, solltet ihr postwendend die folgenden Items und Upgrades kaufen:

  • Gemeinschaftskiste: Stellt ihr die Kiste an einen zentralen Ort in eurer Siedlung, könnt ihr dort Items wie etwa Baumstämme hereinlegen, damit Pokémon wie Sichlor sich automatisch daraus bedienen und sie zu Bauholz weiterverarbeiten. Auch andere Produktionsketten lassen sich so ein Stück weit automatisieren, ohne dass ihr ständig manuell zu den Pokémon hinlatschen müsst.
  • Packen für Anfänger: So nennt sich die erste Vergrößerung eures Inventars. Es gibt in dem Spiel so viel zu sammeln und mitzuschleppen, dass ihr jedes bisschen Extra-Platz in eurem Rucksack gebrauchen könnt. In jeder Region gibt es eine weitere Vergrößerung, sobald ihr Siedlungsstufe 2 erreicht habt.
  • AP-Plus: Dadurch leert sich eure Energieleiste beim Anwenden von Attacken langsamer. Ihr könnt dann viel häufiger Zetrümmerer, Aquaknarre, Rankenhieb und Co. einsetzen, bevor ihr euren knurrenden Magen mit etwas Essbarem besänftigen müsst.

Die Inventar-Vergrößerung sowie die zusätzlichen Aktionspunkte (AP) sollten immer auf eurem Einkaufszettel stehen, sobald eine eurer Siedlungen Stufe 2 erreicht. Die Inventar-Vergrößerung sowie die zusätzlichen Aktionspunkte (AP) sollten immer auf eurem Einkaufszettel stehen, sobald eine eurer Siedlungen Stufe 2 erreicht.

An der Gemeinschaftskiste bedienen sich eure Pokémon selbstständig. Prima, um Rohstoffe für die weitere Verarbeitung zu markieren.

Sammelt Buntschwingen bei jeder Gelegenheit

Tipp Nr. 4: Der folgende Tipp ist wirklich nützlich, erfordert jedoch, dass ich euch die Existenz eines bestimmten Pokémon verrate. Lest also nur weiter, wenn euch das nichts ausmacht. Ich sage mal so viel: Ihr werdet es sehr wahrscheinlich in den ersten dreißig Spielminuten bereits zu Gesicht bekommen. Aber trotzdem möchte ich euch die Gelegenheit geben, weiter zum nächsten Tipp zu scrollen. 🙂

Spoiler anzeigen

Von Zeit zu Zeit fliegt das legendäre Pokémon Ho-Oh in eurer Nähe am Himmel herum. Beobachtet seinen Flug genau, denn er lässt irgendwann immer eine Buntschwinge von seinem Gefieder gen Boden fallen. Rennt schnell zum Flecken, an dem die Schwinge landet. Was ihr dann tun müsst: Löscht die brennende Feder mit eurer Aquaknarre. Dann könnt ihr die Buntschwinge einsacken.

Wofür das gut ist? Buntschwingen könnt ihr später in der Region Kargbergia bei einem Gierspenst im unterirdischen Museum gegen tolle (wenn auch zufällig ausgewählte) Möbelstücke eintauschen. Am besten fangt ihr also so früh wie möglich damit an, Ho-Ohs Federn hinterherzujagen.

Ho-Oh lässt die wertvollen Buntschwingen fallen. Rennt ihm hinterher, sobald ihr ihn am Himmel erblickt! Ho-Oh lässt die wertvollen Buntschwingen fallen. Rennt ihm hinterher, sobald ihr ihn am Himmel erblickt!

Überlegt euch ein Ordnungssystem und haltet euch dran

Tipp Nr. 5: So, sprechen wir jetzt mal Klartext: Ich bin ein Messie. Zumindest im Spiel. Und das wird euch auch so gehen, glaubt mir!

  • Oh, schöne Couch hier in dem verlassenen Haus. Meine!
  • Ui, das ist aber ein hübscher Esstisch. Komm zu mir!
  • Ah, Mülltüten. Gefüllte … Mülltüten. Kann man immer gebrauchen!

Schwupps, und schon tragt ihr plötzlich 3.458 total wichtige Items mit euch herum, die man ganz bestimmt eventuell irgendwann irgendwo irgendwie ja mal gebrauchen wird oder könnte oder sollte … keuch. Ich will damit sagen: Schafft euch so viele Lagerkisten wie möglich an. Und dann: Überlegt euch, wo ihr was lagert!

Ein Beispiel: Ich habe zwei Kisten, in denen ich nur Rohstoffe und Materialien zur Herstellung von Items und Möbeln lagere. Zwei weitere Kisten beherbergen abgebaute Landschaftsblöcke, die ich herausholen kann, sobald ich die Landschaft meiner Heimat weiter umgestalten möchte. Vier Kisten dienen inzwischen als Aufbewahrung für meine Möbel. Und noch zwei Kisten sind leer. Noch.

Glaubt mir: Wenn ihr euch nicht frühzeitig ein eigenes Lagersystem überlegt, sucht ihr euch später dumm und dusselig!

Nein, das ist kein DHL-Sortierzentrum, sondern mein hocheffizientes Lagerungssystem. Ja, ich … kann mich halt schwer von Sachen trennen, okay?! Nein, das ist kein DHL-Sortierzentrum, sondern mein hocheffizientes Lagerungssystem. Ja, ich … kann mich halt schwer von Sachen trennen, okay?!

Tipp Nr. 6: Zu guter Letzt ein weiterer Rat von mir, der euch massiv beim Crafting hilft und euer Inventar erleichtert. Platziert eure Lagerkisten immer direkt links und rechts von einer Werkbank. Der Grund: Dann greift die Werkbank automatisch auf den Bestand der Kisten zu. Ihr müsst die Materialien also nicht erst von der Lagerkiste ins Inventar packen, sondern könnt direkt loslegen.

Diesen Tipp verrät euch das Spiel übrigens auch, aber erst nach einigen Stunden. Es funktioniert aber bereits zu Beginn, deshalb dachte ich mir, dass ich es euch unbedingt sagen muss.

So und nicht anders haben eure Lagerkisten an der Werkbank zu stehen, verstanden? Ich besuche eure Inseln und kontrolliere! So und nicht anders haben eure Lagerkisten an der Werkbank zu stehen, verstanden? Ich besuche eure Inseln und kontrolliere!

So, was jetzt? Jetzt bleibt mir nur noch übrig, euch viel Spaß beim Spielen zu wünschen. Begebt ihr euch sofort auf die Suche nach eurem Lieblings-Pokémon? Wenn ja, dann schaut unbedingt oben in unsere XXL-Übersicht aller Pokémon in Pokopia rein. Dort steht im Idealfall auch bereits, in welchem Habitat ihr euren Wunschkandidaten findet.

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