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Pragmata: Wir zeigen in 15 Minuten eines der ungewöhnlichsten Kampf-Features der letzten Jahre und demolieren einen mächtigen Mech-Boss
Ein Hub voller Fragezeichen
In der Mondstation gibt es einen Hub, in dem ihr eure Ressourcen aufladen sowie Fähigkeiten und Waffen kaufen und verbessern könnt. Dafür kommen unterschiedliche Währungen zum Einsatz, die ihr in der Welt findet oder als Belohnung für Kämpfe erhaltet.
Dort könnt ihr euch auch mit Diana sowie einem besorgniserregend gut gelaunten Roboter unterhalten, der zusätzliche Funktionen freischaltet, wenn ihr ihm Tickets überreicht. Dazu gehören neue Maschinen, die euch beispielsweise mit zusätzlichen Informationen versorgen, aber auch Module, die ihr in eurem Anzug installieren könnt, um stärker zu werden.
Die meisten dieser Features waren in meiner Anspiel-Session noch verborgen, doch die leeren Felder deuten darauf hin, dass euch zig Waffen, Fähigkeiten und Funktionen erwarten.
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Pragmata - Capcom kündigt neues Science-Fiction-Spiel für PS5 an - Capcom kündigt neues Science-Fiction-Spiel für PS5 an
Erkunden? Nein, danke!
Bei all den erfreulichen Dingen, mit denen Pragmata bei mir wirklich Eindruck schinden konnte, verursacht der Sci-Fi-Shooter leider auch Bauschmerzen. So wunderschön die Spielwelt auch aussehen mag; das Erkunden hat mir bedauerlicherweise kaum Spaß gemacht. In den zwei Stunden habe ich zwei Gebiete gesehen: das Innere der Station sowie den Außenbereich, der durch das Lunum an New York angelehnt ist.
Optisch machen die Gebiete wirklich was her und abseits des Hauptweges gibt es ordentlich was zu sammeln. Dafür gilt es sporadisch auch kleine Rätsel zu lösen. In der Praxis kam meine Motivation dafür jedoch nur aus den Ressourcen, die ich dafür erhalte. Ein intrinsisches Interesse, die Welt näher kennenzulernen, kam einfach nicht auf.
Woran das genau liegt, ist schwer festzumachen. Ich schätze, die gleichförmigen Designs spielen eine Rolle. Die Belohnungen hielten sich ebenfalls in Grenzen und manchmal wirkten die Nebenschauplätze so, als seien sie nur da, um eben da zu sein. Nicht alles ist langweilig, aber etwas zu viel. Die Hauptgeschichte überzeugt mich da bisher doch deutlich mehr.
Die großartige Technik steckt nicht nur in den Robotern
Während meiner Anspiel-Session habe ich Pragmata auf einer PlayStation 5 gespielt und während der gesamten zwei Stunden weder Frame-Einbrüche noch Bugs mitbekommen. Dass Capcom den Release vom 24. April auf den 17. April 2026 vorverlegt hat, muss euch aus technischer Sicht also keine Angst machen.
Grafisch holt Pragmata alles aus seiner Welt heraus und spielt ganz oben mit. Das hat allerdings mein Kollege Tobias schon in aller Ausführlichkeit besprochen, weswegen ich es an dieser Stelle dabei belasse. Den Artikel dazu findet ihr hier:
Fazit der Redaktion
Tristan Gudenrath
@trizzel
Pragmata ist ein Titel, den nicht nur Story- und Sci-Fi-Fans für 2026 auf dem Zettel haben sollten. Ich spiele viele Shooter, und es ist schön zu sehen, dass hier ein neuer innovativer Weg gefunden wurde, das Gameplay interessant zu halten. Dass das dann auch noch ausgezeichnet funktioniert und fabelhaft aussieht, setzt dem noch die Krone auf.
Überrascht hat mich das Verhältnis zwischen Hugh und Diana. Ich war nicht darauf gefasst, so sehr gepackt zu werden. Grundsätzlich bin ich einer soliden Geschichte natürlich nicht abgeneigt, doch im Mittelpunkt steht für mich immer das Gameplay. Aber sollte bei Pragmata die unverhoffte Gameplay-Eintönigkeit eintreffen, dürfte mich bisher allein die Chemie zwischen dem Duo zum Weiterspielen animieren.
Wer Spielen nicht zwanghaft zu 100 Prozent auf den Zahn fühlen muss, kann über die Welt vermutlich hinwegsehen. Erkunden wird zwar belohnt, essenziell war es für den Fortschritt bisher aber nicht. Und außerdem gibt es verschiedene Areale, ich habe also noch Grund zur Hoffnung, dass Pragmata hier auch abseits des Hauptstranges an die augenscheinliche Qualität des restlichen Spiels anschließen kann.
Ob dem so ist, erfahrt ihr spätestens zum Release am 17. April 2026.
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