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Predator: Badlands spielt weiter in der Zukunft als jeder Alien-Film - uns erklärt der Regisseur, warum

Dass Predator: Badlands sogar Alien: Resurrection hinter sich lässt, war von Dan Trachtenberg eine bewusste Entscheidung. Der Regisseur wollte nichts und niemandem in die Quere kommen.

Seit Alien vs. Predator gab es kein so großes Kino-Crossover der beiden Sci-Fi-Reihen mehr, als mit Predator: Badlands. Bildquelle: Disney20th Century Studios Seit Alien vs. Predator gab es kein so großes Kino-Crossover der beiden Sci-Fi-Reihen mehr, als mit Predator: Badlands. Bildquelle: Disney/20th Century Studios

Bei Predator ging es schon immer recht futuristisch zu. Immerhin reden wir hier von einer Actionfilm-Reihe, in der außerirdische Großwildjäger mit allerlei Sci-Fi-Kram im Gepäck ihre Beute aufs Korn nehmen. Doch in der Zukunft hat bisher noch kein einziger der Kinofilme gespielt - bis jetzt.

Mit Predator geht es nun seit dem 6. November 2025 auf der großen Leinwand in die Zukunft. Und zwar soweit, dass Regisseur Dan Trachtenberg damit sogar Alien: Resurrections hinter sich lässt, der im fernen Jahr 2381 spielt. 

Und ja, falls es euch bisher nicht aufgefallen ist: Alien und Predator teilen sich ein Universum. Im Kino spätestens seit 1990, als Danny Glover sich im Großstadt-Dschungel von LA einem Yautja stellt. In Badlands stößt Dek (Dimitrius Schuster-Koloamatangi) nun mit Thia (Elle Fanning) auf einem weit entfernten Planeten auf einen Synth der Weyland-Yutani-Corporation aus Alien.

Doch warum macht Badlands nun einen so weiten Sprung in die Zukunft?

Video starten 2:00 Der offizielle Trailer zu Predator Badlands macht unmissverständlich klar: Ja, das hier ist ein Alien-Crossover

Wieso Badlands der erste Predator-Film in der weit, weit entfernten Zukunft ist

Das hat uns Trachtenberg im Interview erklärt, der dafür drei Gründe konkrete Gründe nennt: Um keinem anderen Projekt in die Quere zu kommen, um etwas Neues zu wagen und um sich mit brandneuen Sci-Fi-Kram austoben zu dürfen.

Es war eine ganz bewusste Entscheidung, Badlands von allen Predator- und Alien-Teilen zeitlich am weitesten in die Zukunft zu legen, damit wir keinem anderen in die Quere kommen. [...] Was das Predator-Franchise betrifft, ist daher alles viel fortschrittlicher.

Das war für mich ein echter frischer Wind, da die letzten beiden Filme, die ich gemacht habe [Prey und Killer of Killers], in verschiedenen historischen Epochen spielten. Und es war sehr herausfordernd, einen Weg zu finden, zu zeigen, dass der Predator immer noch fortschrittlichere Waffen hat, um den Menschen gewachsen zu sein. Aber auch, dass es in der Zeitlinie Sinn ergibt und sich von den Dingen abhebt, die wir zuvor gesehen haben. Damit kann ich also die gesamte Yautja-Ausrüstung entfesseln und alle ihre Waffen, Gadgets und technischen Spielereien so cool und futuristisch wie möglich wirken lassen. 

Und bei Alien haben wir jetzt ebenfalls Synths, die sich ein wenig von dem unterscheiden, was wir zuvor gesehen haben - ein paar von ihnen sind etwas fortschrittlicher, als die, die wir bisher gesehen haben. Und die Art und Weise, wie Weyland-Yutani sie einsetzt, indem sie sie erkunden lassen, bevor die Menschen überhaupt dort ankommen. 

Ich denke, das ist ein cooler und sinnvoller Einsatz, wie Menschen über KI und synthetische Technologie denken würden.

Wie geht es jetzt nach Badlands weiter?

Dass Predator: Badlands irgendwann nach 2381 spielt, wirft natürlich ein paar logistische Fragen bezüglich einer direkten Fortsetzung auf (sofern denn eine kommt). 

Denn gerade der animierte Anthology-Film Killer of Killers teaserte an, dass es ambitionierte Pläne für die Zukunft des Predator-Franchises gibt, bei der unterschiedlichste Charaktere aufeinandertreffen - wie zum Beispiel Dutch Schaefer (Arnold Schwarzenegger), Mike Harrigan (Danny Glover) und Naru (Amber Midthunder)

Ohne zu viel zu verraten: Zwischen Badlands und Killer of Killers gibt es eine ziemlich wichtige Verknüpfung, die diesbezüglich mehr andeutet. Sollte es tatsächlich zu einer Überschneidung kommen, würde sich ein Treffen all dieser Charaktere, die aus unterschiedlichsten Epochen stammen, aber wohl einfach mit der Kryotechnologie der Yautja erklären lassen.

Und dann hoffen Sci-Fi-Fans ja noch auf einen neuen AvP-Film, über den Dan Trachtenberg und Fede Alvarez (Alien: Romulus) bereits laut nachgedacht haben. Noch ist diesbezüglich nichts offiziell bestätigt oder angekündigt. Doch da aktuell beide Sci-Fi-Franchises jeweils ein eigenes Comeback feiern, dürfte es sich dabei wohl nur um eine Frage der Zeit handeln.

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