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Seite 2: Pro Evolution Soccer 2009 im Test - Geteilte Tabellenführung für Konami

Immer anders

Spielerwerte wirken sich aus: Rafael van der Vaart von Real Madrid ist ein exzellenter Freistoßschütze. Spielerwerte wirken sich aus: Rafael van der Vaart von Real Madrid ist ein exzellenter Freistoßschütze.

Die Kernstärke aller Pro Evolution Soccer-Teile bleibt auch in der aktuellen Neuauflage erhalten: Keine Partie verlÃ?¤uft wie die andere, zumal der Torerfolg wie im echten Fußball auch von einem Quäntchen Glück abhängt. Mal versieben selbst Topstürmer hundertprozentige Chancen, mal verirrt sich eine 30-Meter-Sonntagsbanane in die Maschen.

In unserem Test prallte der Ball einmal bei einem Fernschuss gegen den Pfosten und eierte die Torlinie entlang. Der herbeieilende Stürmer grätschte nach der Kugel, doch sie rutschte ihm zwischen den Beinen hindurch -- und wurde schließlich vom Verteidiger weggedroschen. Die Freude (oder das Entsetzen) über solch herrlich kuriose Szenen machen einen Hauptreiz von PES 2009 aus.

Mit ihrem selbst erstellten Fußballer bestreiten Sie mit Jungstar ermüdend viele Trainingsspiele. Mit ihrem selbst erstellten Fußballer bestreiten Sie mit Jungstar ermüdend viele Trainingsspiele.

Glück ist freilich nicht alles, auch die vielfältigen Taktiken (Pressing, Abseitsfalle, etc.) sowie Spielerwerte wirken sich spürbar aus. Letztere hat Konami zudem endlich überarbeitet: Der im echten Leben zeitweilig formschwache Adriano schießt immer noch hammerstark, aber weniger zielgenau. Auch die im Vorgänger arg fehlerfreudigen Torhüter sind Geschichte: Die Handschuhträger haben zwar immer noch Aussetzer, aber nicht mehr als in Wirklichkeit auch. Die KI-Kontrahenten verteidigen zudem fühlbar geschickter, machen die Räume eng und nehmen Ihre Stürmer in Manndeckung. Letztere laufen dafür meistens klug mit.

Wer der KI voll vertraut, wählt die neue Steuerungsvariante »nicht unterstützt«. Dann müssen Sie sogar nach einem Abspiel per Knopfdruck zum Passempfänger weiterschalten. Andernfalls übernimmt der Computer den Ballführenden; Sie können derweil mit dem Passgeber in den freien Raum vorstoßen -- für Profis ermöglicht dies noch mehr taktische Finessen. Befehle dürfen Sie der KI allerdings nicht erteilen, sodass sie auf einen klugen Pass oder Schuss hoffen müssen. Außerdem lässt sich der Torwart in dieser Einstellung nicht lenken, Rückpässe drischt der Keeper stets unkontrolliert weg -- nervig. Die alte »manuelle« Steuerungsvariante (Sie müssen alle Kicker per Knopfdruck anwählen, nur beim Pass wechselt der Sportler automatisch) fehlt in PES 2009. In der Abwehr brauchen Sie zudem immer noch teils mehrere Versuche, um den am besten platzierten Verteidiger anzuwählen.

Neue Fleißarbeit

Als zweite Neuerung neben der Steuerung bringt PES 2009 den »Werde zur Legende«-Modus, der an die »Be a Pro«-Spielart aus Fifa erinnert: Zu Beginn erstellen Sie ein Nachwuchstalent, dem Sie per Foto-Import-Funktion sogar Ihr eigenes Antlitz verleihen können. Der Jungprofi darf als Stürmer oder Mittelfeldspieler auflaufen, ein Verteidigerposten erschien Konami wohl zu langweilig. Denn in den folgenden Matches steuern Sie ausschließlich diesen Kicker, was in der Offensive mehr Spaß macht. Denn Sie müssen taktisch klug in Freiräume sprinten und Pässe von Ihren Computer-Kameraden anfordern.

Bei Zweikämpfen können die Kicker das Leder nun mit dem Körper abschirmen. Bei Zweikämpfen können die Kicker das Leder nun mit dem Körper abschirmen.

Anfangs sollen Sie sich aber erstmal in die Stammelf ihres Vereins hochkämpfen. Hierzu absolvieren Sie Trainingsspiele gegen die Teamkollegen, was aber schnell in öde Fleißarbeit ausartet. Denn wer nur mittelmäßige Leistungen erbringt, absolviert Übungspartie auf Übungspartie auf Übungspartie - gegen die immer gleichen Gegner. Auch wenn Ihr Sportler dabei Erfahrung sammelt und allmählich seine Werte steigert, hätte Konami den Auftakt unterhaltsamer gestalten müssen - etwa mit Trainings-Minispielen. Um Frustmomente zu vermeiden, könnte das Jungtalent auch wie in Fifa direkt als Stammspieler starten. Merke: Ein realistischer Karriereverlauf muss noch lange keinen Spaß machen.

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