Brendan Greene, der kreative Kopf hinter PUBG, meldet sich mit einem neuen Projekt zurück – und es könnte eines der härtesten Survival-Spiele der letzten Jahre werden.
In Prologue: Go Wayback! kämpft ihr nicht gegen Zombies, Banditen oder andere Spieler, sondern gegen die Natur selbst. Und sie wird euch keine Gnade zeigen, wie Greene in einem Interview mit PC Gamer jetzt betont.
Der wahre Feind ist das Wetter
Survival-Spiele sind von Natur aus schwierig – das ist schließlich der Reiz. Doch Prologue hebt diesen Anspruch auf ein neues Level. Keine Tutorials, keine Komfortmechaniken, kein Wir erklären euch mal, wie ihr überlebt
. Stattdessen müsst ihr lernen, aus euren Fehlern schlau zu werden – oder daran zu sterben.
Ich mag brutal schwere Spiele. Ich bin mit Doom aufgewachsen und habe Wochen gebraucht, um einige Level zu schaffen. Ich will eine Welt erschaffen, die hart und herausfordernd ist, weil ich glaube, dass viele Spieler das wollen. Es gibt zu viel Handholding – aber mein Spiel wird das nicht haben.
Während die meisten Survival-Spiele euch mit Raubtieren, Kannibalen oder mutierten Monstern konfrontieren, ist der eigentliche Gegenspieler in Prologue das unberechenbare Wetter. Es ist immer da, verändert sich ständig und zwingt euch dazu, eure Pläne anzupassen.
Ihr könnt zwar ein Radio finden, das euch Wettervorhersagen liefert, aber das ist weder zu 100 Prozent zuverlässig noch besonders praktisch. Das Gerät nimmt fast den gesamten Platz in eurem Rucksack ein, sodass ihr euch entscheiden müsst: Radio oder mehr Raum für Vorräte?
Besonders fies: Wetterereignisse wie dichte Nebelschwaden, die euch komplett orientierungslos machen, oder plötzliche Blizzards, die euch in Sekundenschnelle erfrieren lassen. Und das alles kann jederzeit passieren – egal ob Tag oder Nacht.
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Prologue - Erster Clip zum neuen Spiel des PUBG-Erfinder wirft viele Fragen auf
Das Ziel von Prologue klingt zunächst denkbar einfach: Findet euren Weg zu einer Wetterstation in einer 8 Quadratkilometer großen, zufällig generierten Welt. Schafft ihr es, ist das Spiel vorbei – oder ihr startet eine neue Herausforderung in einer anderen Welt. Scheitert ihr? Dann fangt ihr von vorne an.
- Während interner Tests dauerte es im Schnitt 90 Minuten, um die Wetterstation zu erreichen – mit viel Planung und einer guten Portion Glück.
- Es gab sogar T-Shirts für die Entwickler, die es schafften. Ein Audio-Engineer scheiterte so oft, dass er bei den Kollegen zum Meme wurde – bis er es endlich packte und sein Team feierte.
Ich erwarte, dass viele Leute es hassen werden. Aber das ist okay – Hauptsache, es löst eine Reaktion aus. Die Leute haben Battle Royale anfangs auch nicht verstanden. Und mit Prologue ist es das Gleiche. Ich will riesige Welten erschaffen, die etwas Neues ausprobieren.
Greene betrachtet Prologue nicht als sein nächstes großes Ding, sondern viel mehr als eine Art Experiment. Es ist nicht mein nächstes Meisterwerk, eher sowas wie das zweite Album von Muse – etwas Seltsames, etwas anderes. Aber es dient einem größeren Ziel.
Ob Prologue die Spieler begeistern oder frustrieren wird, bleibt abzuwarten. Wer sich auf dieses eiskalte Survival-Erlebnis einlässt, sollte sich auf unbarmherzige Lektionen in Form vieler Ingame-Tode einstellen.
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