Arma Reforger hat gerade die Zahl seiner aktiven User verdreifacht! Der Militär-Shooter verzeichnet über die letzten Tage und Wochen beeindruckende Verkaufszahlen und bricht einen Userrekord nach dem anderen. Was ist da los?
Wir haben uns die Entwicklung der Hardcore-Militärsimulation angeschaut und verraten euch, wieso das Spiel gerade so hoch im Trend steht.
Das ist Arma Reforger
Für diejenigen, die noch überhaupt nichts von Arma Reforger gehört haben, kurz die Zusammenfassung: Arma, vom Studio Bohemia Interactive, ist eine ziemlich komplexe Militär-Simulation. Statt hektisch um uns zu ballern, müssen wir die Versorgung von Truppen gewährleisten, Funkbrücken zu Außenposten herstellen und Navigations-Geräte verwenden, damit wir uns überhaupt auf dem Schlachtfeld zurechtfinden.
Bei vielen Missions-Szenarien haben wir auch die Wahl, ob wir gegen die KI oder einen menschlichen Trupp antreten wollen. Dabei gilt es stets ein bestimmtes Ziel zu erfüllen: Ressourcen sichern, einen Außenposten befreien oder einen Transport begleiten.
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Arma Reforger: Mit Resistance Ops bekam die Militär-Simulation viele neue Inhalte
Eine weitere Besonderheit ist die Arma-Community. Mods und Server, auf denen diese gespielt werden, gehören fest zur Arma-Erfahrung dazu. Bohemia Interactive stellt zahlreiche Tools bereit, mit denen die Fans das Spiel nach ihren Wünschen anpassen können. Und auch Arma Reforger gibt den Usern die Zügel in die Hand.
2027 soll die Reihe mit Arma 4 eine gigantische Fortsetzung erhalten. Zwischen dem mittlerweile über zehn Jahre alten Arma 3 und dem kommenden Release veröffentlichte die Firma 2022 aber noch eine Art Spin-off mit dem Namen Arma Reforger in den Early Access. Das Spiel soll einen Vorgeschmack auf Arma 4 geben und basiert bereits auf der neuen Enfusion-Engine, die auch in Teil 4 verwendet wird.
Der Name Reforger leitet sich von der gleichnamigen NATO-Operation ab und ist eine Abkürzung für Return of Forces to Germany. Das Spiel ist nämlich zur Zeit des Kalten Krieges angesiedelt, für das Szenario wurde der aber ordentlich aufgewärmt.
Grund #1: Updates und Angebote
Das bedeutet aber nicht, dass wir bis Arma 4 keine neuen Inhalte bekommen. Arma Reforger wird stets mit Fixes und Updates erweitert, auch lange nach der ursprünglichen Early-Access-Phase. Genau genommen war das Spiel zum Start in die Vollversion auch immer noch auf einem Early-Access-Stand.
Deshalb waren die Community-Wertungen auch lange nur mittelmäßig, der Wechsel auf Version 1.0 wirkte zu willkürlich. Mittlerweile häufen sich zwar die positiven Bewertungen bei Steam, noch steht das Spiel aber immer noch »nur« auf größtenteils positiv.
Trotzdem arbeitet das Studio eng mit der Community zusammen und reagiert auf Feedback. Seit das Spiel im November 2023 offiziell als Vollversion erschienen ist, profitiert es auch immer wieder von Steams Rabattaktionen.
Sowohl im Spring Sale als auch im Summer Sale 2024 wurde Arma Reforger reduziert, was anscheinend zahlreiche Neugierige angelockt hat. Passend zum Release des großen Resistance-Ops-Updates im März war das Spiel für mehrere Tage zum Tiefpreis von rund 20 Euro zu haben.
Übers Jahr war Arma Reforger dann in diversen kleinen und großen Sales immer wieder als Angebot erhältlich. Seitdem hat sich die Zahl der gleichzeitig Spielenden konstant bei um die 10.000 Steam-User in der Spitze eingependelt.
Zum Herbstsale 2024 leistete sich Bohemia dann allerdings einen Fauxpas: Einige Wochen vor dem Sale erhöhte die Firma den Standardpreis von knapp 30 auf rund 40 Euro, nur um das Spiel dann »reduziert« für rund 32 Euro anzubieten.
Auf Nachfrage der Fans erklärten die Devs, dass die fortlaufende Erweiterung des Spiels eine kleine Preissteigerung rechtfertigen würde. Dieser Beschluss traf wenig überraschend auf wenig Zustimmung in der Community.
Wäre die Preissteigerung mit dem Release der Vollversion einhergegangen, hätte man die Entscheidung vielleicht noch eher nachvollziehen können. Aber eine Preissteigerung ein Jahr nach dem vollen Release ist ziemlich frech.
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