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Neues Horrorspiel Reanimal sollten sich vor allem Koop-Fans fett umkringeln, denn dahinter stecken Genre-Profis

Tarsier Studios zeigen ihr neues Projekt, nachdem sie nicht mehr an der Entwicklung von Little Nightmares 3 beteiligt sind. Dabei sieht Reanimal der Vorgänger-Serie verdächtig ähnlich.

Reanimal leiht sich viel von seinem großen Bruder Little Nightmares, rückt aber den Koop in den Fokus. Reanimal leiht sich viel von seinem großen Bruder Little Nightmares, rückt aber den Koop in den Fokus.

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»Never change a running system«, dachten sich wohl die Macher von Little Nightmares. In einer Präsentation stellen sie mir ihr brandneues Spiel Reanimal samt Trailer vor - und das sieht aus wie ... nun ja, wie ein Ableger der Little-Nightmares-Reihe. Diesmal soll aber der Koop im Fokus stehen und das Horror-Erlebnis intensivieren.

Bevor ich euch näher erkläre, was Reanimal eigentlich ist, könnt ihr euch den brandheißen Trailer von der ONL hier anschauen:

Video starten 1:15 Reanimal: Die Macher von Little Nightmare 1 und 2 stellen neuen Koop-Horror vor

Fertig? Okay, los geht's!

Was erwartet uns in Reanimal?

Wir schlüpfen in Reanimal erneut in die kleinen Schühchen von zwei Kindern. Bruder und Schwester sind nämlich auf der Suche nach ihren verschwundenen Freunden und müssen sich dabei zahlreichen Gefahren stellen. Natürlich dürfen wieder die großen, verzerrten Geschöpfe nicht fehlen, die uns bereits in Little Nightmares schlaflose Nächte bereitet haben.

Wie wir es bereits aus Little Nightmares kennen, müssen wir uns auch in Reanimal wahr gewordenen Albträumen stellen, während wir hilflose, kleine Kinder spielen. Wie wir es bereits aus Little Nightmares kennen, müssen wir uns auch in Reanimal wahr gewordenen Albträumen stellen, während wir hilflose, kleine Kinder spielen.

Die albtraumhafte Insel erkunden wir dabei nicht nur zu Fuß, sondern auch mit dem Boot. Hier und da verstecken sich laut Entwickler auch Geheimnisse, die mehr über die Welt und die Charaktere darin verraten. Trotzdem bleibt Reanimal wie schon sein großer Bruder Little Nightmares recht linear.

Der größte Unterschied zu der Vorgänger-Serie des Entwicklerstudios? »Horror ist mit Freunden am besten«, sagen die Entwickler und rücken den Koop-Aspekt in den Mittelpunkt der Handlung. Das Geschwisterpaar muss zusammenarbeiten, um die Herausforderungen der Insel zu bestehen. Wir können uns sowohl im Couch- als auch im Online-Koop gemeinsam gruseln. Aber keine Sorge: Reanimal lässt sich auch komplett alleine spielen.

Die Welt in Reanimal erkunden wir nicht nur zu Fuß, sondern auch mit dem Boot. Die Welt in Reanimal erkunden wir nicht nur zu Fuß, sondern auch mit dem Boot.

Das eingeengte Gefühl und die gewohnte Anspannung wollen die Entwickler beim Koop übrigens auch mit der Kameraführung erzeugen. Denn die beiden Charaktere teilen sich eine Kamera und müssen immer zusammen bleiben. Sonst ... ehrlich gesagt wissen wir nicht, was sonst passiert. Aber vermutlich futtert uns eins der durchgedrehten Riesen-Schafe auf.

Was ist denn mit Little Nightmares 3?

Ihr fragt euch jetzt sicher zurecht: Ist Reanimal nicht einfach eine andere Version von Little Nightmares? Schließlich soll auch Teil 3 der Horror-Reihe Koop ins Spiel bringen - wo ist denn da der Unterschied?

Little Nightmares 3 wird tatsächlich nicht mehr von Tarsier Studios entwickelt, sondern wurde an die britischen Kollegen Supermassive Games übergeben. Die kennen wir bereits von Spielen wie Until Dawn, The Quarry und der Dark-Pictures-Anthologie.

Reanimal ist also eine Art Emanzipation von der Little-Nightmare-Reihe, dürfte aber näher an dem subtilen Horror bleiben, den wir in Teil 1 und 2 kennengelernt haben. Supermassive scheint da andere Wege einzuschlagen, wie GamePro-Kollege Dennis letztes Jahr nach einem Anspieltermin berichtet.

Einen konkreten Releasetermin gibt es noch für keines der beiden Spiele. Der Koop-Horror muss also noch eine Weile warten. Reanimal erscheint für den PC auf Steam, für die PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Ihr könnt das Horror-Adventure aber bereits ab sofort auf eure Wunschliste packen.

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