Das Spiel mit den realistischsten Waffen kennt fast niemand

Habt ihr schonmal von Receiver gehört? Nein? Dann ist euch ein echter Geheimtipp entgangen. Und der bekommt bald einen Nachfolger.

von Mathias Dietrich,
11.04.2020 08:08 Uhr

Im Jahr 2012 veröffentlichte Wolfire Games - der Erschaffer von Humblebundle - den Shooter Receiver im Rahmen einer Sieben-Tage-Challenge. Das Spiel beeindruckte mit einer sehr realistischen Waffendarstellung, wurde schon kurz nach Release jedoch wieder vergessen.

Jetzt wagt das Team den zweiten Anlauf: Am 14. April erscheint Receiver 2.

Erneut werdet ihr hier eine unbelebte Stadt durchsuchen und euch gegen feindliche Dronen zur Wehr setzen. Die größte Herausforderung stellt die Bedienung der Schusswaffen dar.

Was macht Receiver so besonders?

Der Shooter-Geheimtipp zeichnet sich vor allem durch seine große Detailtiefe aus. Nicht in Sachen Grafik - denn die ist eher zweckmäßig gehalten - sondern beim Gameplay. Jeder Teil der Waffen wird basierend auf ihren realen Vorbildern simuliert und so müsst ihr euch mit Situationen wie Ladehemmung und ähnlichem herumschlagen.

Nachladen mit R? Nix da. Jede Waffe ladet ihr anders nach. Wer zum Beispiel keine zusätzlichen Magazine für seine Glock findet, muss so das vorhandene entnehmen, neue Kugeln hineindrücken, es wieder in die Pistole einführen und durchladen.

Ein Revolver hingegen feuert nur dann, wenn die Kugel in der Trommel auch an der richtigen Position sitzt. Ansonsten hört ihr häufig nur ein leises Klicken, anstatt einen Schuss abzufeuern.

Was macht Teil 2 besser? Der Entwickler erklärt, dass Receiver 2 hauptsächlich mehr Content bietet als sein Vorgänger. Zudem werden diesmal wirklich sämtliche beweglichen Teile einer Waffe simuliert, statt nur die meisten wie beim ersten Teil.

Selbst Teil 1 bekommt noch Updates

Obwohl Receiver bereits 2012 erschien, wird es immer noch aktualisiert. Der letzte Patch erschien im September 2019 und polierte die Engine auf. So wurde neben der Grafik auch die Performance des Spiels noch einmal aufpoliert.

Auch wenn es sich wohl anbieten würde, haben weder Receiver noch Receiver 2 VR-Unterstützung. Ihr müsst euch also komplett auf eure Fähigkeiten mit Maus und Tastatur verlassen. Wer den Titel sofort ausprobieren will, kann den ersten Teil noch bis zum 17. April 2020 für einen Euro kaufen. Receiver 2 hat hingegen noch keinen Preis.

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