50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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"Damals hat man einfach die CD eingeschmissen und losgespielt" - Spieler vergleichen, wie unterschiedlich Gaming-Weihnachtsgeschenke damals und heute sind

Was heute das Laden von Updates sind, war vor 30 Jahren das Laden von Akkus oder Kaufen von neuen Batterien.

Egal ob Kind oder Erwachsener: Wenn Spiele und Co. ausgepackt werden, leuchten die Augen ganz besonders. (Bildquelle: Kristīne Zāle (Macro Viewpoint) auf Unsplash) Egal ob Kind oder Erwachsener: Wenn Spiele und Co. ausgepackt werden, leuchten die Augen ganz besonders. (Bildquelle: Kristīne Zāle (Macro Viewpoint) auf Unsplash)

Weihnachten ist die Zeit der größeren Geschenke. Viele von uns kennen das vielleicht selbst noch: Unter dem Weihnachtsbaum verbarg sich neben Socken und Büchern hin und wieder auch mal ein Videospiel oder gar eine ganze Konsole oder Computer.

Das ist heutzutage nicht anders. Meine Nichte beispielsweise bekam eine gebrauchte Nintendo Switch geschenkt - das Highlight des Abends. Nur meist wird die erste Vorfreude und der recht einfache Anschluss an den Fernseher gerne mal von quälend lahmen Updates getrübt. Statt gemeinsam zu spielen, sitzen Kind und Kegel dann vor dem Bildschirm und schauen dem Ladebalken beim Wandern zu.

Wer Eltern mit Videospielerfahrung hat, kann mit etwas Glück diese nervige Wartezeit überspringen, weil die Erwachsenen schon im Vorfeld sich um Einrichtung und das Laden von Updates gekümmert haben. Ein perfekter Service für Kind und Familie, wenn die Konsole dann endlich ausgepackt wird.

Genau diesen Eltern wollte jemand auf Reddit virtuell zuprosten:

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Ein Hoch auf die Eltern, die bis 2 Uhr morgens wach geblieben sind, um Firmware-Updates durchzuführen, damit ihre Kinder heute Morgen nicht auf einen Fortschrittsbalken starren mussten, schreibt er. Was einfach nur eine nette Nachricht ist, weil er als Kind dieselben Erfahrungen gemacht hat, löst in den Kommentaren allerdings eine gigantische Nostalgiewelle aus:

Du erinnerst dich noch daran, als Kind Software-Updates zu kriegen? Ich fühle mich, als ob mir Reddit jede Woche aufs neue zeigen wollte, wie alt ich bin, schreibt ein Kommentator und erntet tausende Likes. Es folgen weitere ältere Spielerinnen und Spieler, die sich an die diversesten Sachen erinnern.

Der Klassiker geh aus dem Internet, ich muss telefonieren ist auch dabei. Er bezieht sich auf die Technik der 1990er und frühen 2000er, als sich Internet- und Telefonzugang sozusagen eine Leitung teilten. War jemand im Internet, konnten keine Anrufe ein- oder ausgehen. Das Problem löste sich dann mit ISDN und DSL, die mehrere Leitungen zuließen.

Video starten PLUS 23:21 DevPlay: Warum werden heute noch Spiele für Amiga und C64 entwickelt?

Plug and Play

Ebenfalls erinnern sich viele an den einfachen Start von Spielen. CDs oder Cardriges wurden einfach eingelegt und -gesteckt. Es gab keine Updates, keine Account-Erstellung und kein Always-Online. Es gab nur euch, das Spiel und maximal das Problem einer vollen Speicherkarte oder Festplatte. Damals hat man einfach die CD eingeschmissen und losgespielt.

Damals war aber auch nicht alles besser: Wer in einem Spiel einen Bug hatte, der vielleicht sogar gamebreaking war, musste sich über Patch-CDs oder später in diversen Internetforen umständlich einen Fix organisieren. Oder konnte - bei fehlendem Patch oder fehlendem technischen Verständnis - das Spiel niemals zu Ende spielen.

Gleichzeitig ziehen viele aber auch die Parallele zu damals: Anstatt von Updates oder Accounterstellungen musste man damals oft frische Batterien oder Akkus im Haus haben, damit der neue Gameboy lief. Alternativ war die Ersteinrichtung von PCs und Co damals deutlich herausfordernder als heute. Mein Stiefvater erzählt bis heute, wie er sich mal den zweiten Weihnachtstag mit so einer Einrichtung versaute.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr euren Kindern eine Konsole, ein Spiel oder gar einen PC geschenkt? Habt ihr vielleicht selbst Spiele bekommen, bei denen ihr dann erstmal ein Update ziehen musstet? Schreibt es uns doch in die Kommentare.

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