Nachdem er sich zwei Jahre lang über den geringen RAM seines PCs beschwert und gewundert hat, entdeckt ein Spieler beim Staubwischen einen zweiten losen Speicherstick

Eine wichtige Erinnerung daran, dass es sich lohnt, bei einem neuen PC zu überprüfen, ob auch alles seine Richtigkeit hat.

Besonders ärgerlich: Über zwei Jahre lang auf Leistung verzichten, die eigentlich da sein sollte, aber wegen eines nicht korrekt eingebauten Teils im Rechner fehlt. Besonders ärgerlich: Über zwei Jahre lang auf Leistung verzichten, die eigentlich da sein sollte, aber wegen eines nicht korrekt eingebauten Teils im Rechner fehlt.

Es müssen schon mehrere ungünstige Umstände zusammen kommen, damit man nicht bemerkt, dass über zwei Jahre lang ein ungenutzter RAM-Riegel im Gehäuse des eigenen PCs liegt.

Das gilt auch für diesen Fall, den kürzlich ein Spieler und IT-Angestellter samt einem passenden Foto von seinem Rechner bei Reddit geteilt hat.

Er merkte laut eigener Angaben erst nach zweieinhalb Jahren, dass unter seiner Grafikkarte ein nicht eingebauter RAM-Riegel mit 8,0 GByte liegt.

Dadurch hat er in all der Zeit nur 8,0 GByte im vergleichsweise langsamen Single-Channel-Modus genutzt statt 16,0 GByte im flotteren Dual-Channel-Modus.

Aber wie konnte es dazu kommen?


Video starten 26:34 Das dürft ihr bei einem neuen Gaming-PC nicht vergessen


  • Der PC war ein Geschenk eines älteren Familienmitglieds: Dadurch wusste der Spieler nicht, welche Komponenten genau enthalten sein müssten.
  • Er hat beim Aufbau Musik gehört: Deshalb ist ihm beim Aufstellen kein ungewöhnliches Geräusch durch Bewegungen des RAM-Sticks aufgefallen.
  • Der Rechner ist nicht direkt einsehbar positioniert und es fällt wenig Licht darauf: So war der größtenteils schwarze RAM-Riegel erst bei genauerem Hinsehen für ihn zu erkennen, zumal er teilweise von der Grafikkarte verdeckt wurde.

Wie ist der IT-Angestellte auf das Problem gestoßen?

Er wollte seinen PC reinigen und hat den nicht installierten RAM-Riegel dabei entdeckt. Sein Verdacht ist, dass er sich beim Transport gelöst hat.

Unserer Einschätzung nach kann das bei einem korrekt installierten Modul nicht passieren, weil die Halterungen so etwas zuverlässig verhindern. Demnach dürfte der RAM-Riegel nicht korrekt eingerastet sein.

Das bestätigt auch der spätere Einbau des zuvor ungenutzten Arbeitsspeichers durch den IT-Angestellten. Seiner Aussage nach stimmt etwas mit der Halterung in einem der Slots nicht, so dass er ungewöhnlich viel Druck aufwenden musste, um den Riegel einrasten zu lassen.

Kleiner Fehler, große Wirkung

Der Spieler und IT-Mitarbeiter gibt außerdem an, sich über die geringe RAM-Menge gewundert und mehrere Spiele-Sales ausgelassen zu haben, weil sein PC zu wenig Arbeitsspeicher für die passenden Titel besessen hat.

Deshalb wollte er sich kürzlich 8,0 GByte zusätzlichen RAM kaufen, was sich nun erledigt hat.

Er fragt sich selbst, wie ihm das als IT-Angestellten passieren konnte. Allerdings ergänzt er in den Kommentaren bei Reddit, hauptsächlich für Software-Fragen verantwortlich zu sein. Seine erste Reaktion auf das Bemerken des Problems beschreibt er dennoch als einen Zustand mäßiger Verzweiflung.

Man kann zwar auch heutzutage oftmals noch mit 8,0 GByte RAM spielen. Allerdings treten dann häufiger Nachladeruckler auf, wenn der Arbeitsspeicher vollläuft. Wir empfehlen daher mindestens 16,0 GByte und gegebenenfalls 32,0 GByte, um ganz auf der sicheren Seite zu sein.

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