Trotz diverser Nebelkerzen der Firefly Studios (Fantasy? Postapokalypse?) wird Stronghold 4 wieder ein klassischer Mix aus Aufbau- und Echtzeitstrategie, mit Burgen, Rittern, Katapulten. Noch 2026 soll’s in den Early Access marschieren, der 1.0-Release ist dann für 2027 geplant.
Aber schafft Stronghold 4 es endlich, nach mehreren miesen bis durchwachsenen Ablegern und dem völlig verbuggten Stronghold 3 von 2011 an die guten alten Zeiten anzuknüpfen?
Ruhe vor dem Sturmangriff
Wir konnten in einer frühen Demoversion bereits zwei Missionen von Stronghold 4 selbst ausprobieren. Zuerst ein kurzes, entspanntes Tutorial, das unter anderem das recht einfache Wirtschaftssystem erklärt. Und ein echt stressiges Verteidigungs-Szenario, bei dem uns unser alter Erzfeind »Die Ratte« Feindwelle um Feindwelle entgegenwirft. Schönes Detail zu Beginn: Ihr könnt wieder Tipps für die anstehende Mission einblenden, das gab’s früher ja auch schon.
Überhaupt könnte Stronghold 4 genauso gut als Remake der ersten beiden Teile durchgehen, quasi ein Stronghold 1.5, und das ich nicht mal fies gemeint. Wer die Klassiker kennt, wird sich schon beim User Interface gleich zurechtfinden, auch das Wirtschaftssystem ist grundlegend identisch.
Wie früher geht es darum, eine Siedlung hochzuziehen, die Bevölkerung mit viel abwechslungsreicher Nahrung und niedrigen Steuern bei Laune zu halten.
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