50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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»Das Meiste davon ist Mist« - Alien-Regisseur Ridley Scott ist von aktuellen Filmen so enttäuscht, dass er jetzt wieder seine eigenen Werke schaut

Ridley Scott lässt derzeit kein gutes Haar an der Filmbranche und kritisiert vor allem die Drehbücher und die Handlung der neueren Werke.

Durch den ersten Alien-Film erlangte Ridley Scott 1979 weltweite Aufmerksamkeit. Bildquelle: Disney20th Century Studios Durch den ersten Alien-Film erlangte Ridley Scott 1979 weltweite Aufmerksamkeit. Bildquelle: Disney/20th Century Studios

Der 87-jährige Filmemacher Ridley Scott saß bei erfolgreichen und beliebten Filmen wie Alien, Blade Runner oder Gladiator im Regiestuhl. Bis heute prägt er die bunte Kinolandschaft mit seinen Werken.

Mit dem Historiendrama Die Duellisten gab Scott 1977 sein großes Regie-Debüt, und seither ist einiges passiert - auch in der Filmwelt. Das muss nicht unbedingt etwas Gutes heißen, denn von der aktuellen Qualität der Werke zeigt sich Scott wenig begeistert.

»Wir versinken in der Mittelmäßigkeit«

Zu Gast bei der BFI Southbank in London macht Ridley Scott klar, dass er sich für aktuelle Filme nicht mehr erwärmen kann und findet harte Worte für die Konkurrenz. Die Menge an Filmen gehe demnach mittlerweile weltweit in die Millionen und »das Meiste davon sei Mist.« 

Laut Scott starten die meisten Produktionen schon mit weniger guten Drehbüchern und müssen dadurch im Schnitt mithilfe von digitalen Effekten »gerettet« werden. Scotts Lösung? Er macht einen Filmabend mit seinen eigenen Werken (via Metro).

Nun, eigentlich finde ich gerade, dass wir in der Mittelmäßigkeit versinken. Und deshalb mache ich etwas Schreckliches: Ich habe angefangen, meine eigenen Filme anzuschauen, und eigentlich sind sie ziemlich gut! Außerdem altern sie nicht. Ich habe mir neulich Black Hawk [Down] angesehen und dachte: »Wie zum Teufel habe ich das geschafft?« 

Aber ich denke, gelegentlich wird wieder ein guter Film veröffentlicht, [und] es ist wie eine Erleichterung, dass es da draußen jemanden gibt, der einen guten Film macht.

Im weiteren Verlauf des Interviews schießt er ebenfalls gegen Superhelden-Konzerne wie Marvel und DC. Laut Scott tun sich die Unternehmen mit den Handlungen ihrer Blockbuster zunehmend schwer. Konkret sagt er:

Warum haben Superheldenfilme keine besseren Geschichten? [...] Sie werden meist durch Spezialeffekte gerettet, und das wird für alle, die mit Spezialeffekten arbeiten, langweilig, wenn man das Geld dafür hat.

Video starten 1:00 ⁠Gladiator 2 ist einer von Ridley Scotts neueren Filmen

Ridley Scotts nächste Projekte

Mit The Dog Stars steht Scotts nächster post-apokalyptischer Sci-Fi-Film bereits fest. Dafür holte sich der Regisseur unter anderem die zwei Marvel-Stars Josh Brolin und Benedict Wong ins Boot, die neben Jacob Elordi (Saltburn) zu sehen sein werden. Das Projekt soll am 26. März 2026 in den deutschen Kinos erscheinen.

Außerdem arbeitet Scott gerade an einem Biopic der Musikband Bee Gees, das aber erst frühestens Ende 2026 veröffentlicht wird. Mit einem dritten Gladiator-Teil soll der Filmemacher ebenfalls liebäugeln und hat sogar schon acht Seiten des neuen Skripts verfasst. 

Zudem soll Scott sich an ein völlig neues Alien-Projekt wagen, von dem wir aber seit der Ankündigung Ende Oktober 2024 noch nichts Näheres gehört haben. Also abwarten!

Im Alien-Universum gab es zuletzt Zuwachs: Die erste Serie feierte mit Alien: Earth ihr Debüt auf Disney Plus. Dort könnt ihr euch alle acht Folgen im Streaming-Abo anschauen. Weiterführende Artikel zu der Show findet ihr in der obigen Box. Dort könnt ihr zum Beispiel nachlesen, dass selbst Ripley-Darstellerin Sigourney Weaver von dem Projekt begeistert ist.

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