Kennt ihr vielleicht jemanden, der jemanden kennt, der Erinnerungen löschen kann? Gerne Kontaktdaten per Mail an [email protected]. Ich möchte nämlich Resonance: A Plague Tale Legacy komplett vergessen – um das Spiel nochmal komplett neu zu erleben!
Ich kann kaum glauben, dass ich eins meiner absoluten Jahres-Highlights um ein Haar verpasst hätte. Denn eigentlich hatte ich so gar keinen Bock auf »noch ein Plague Tale«. Der erste Teil war für mich ein perfektes, in sich geschlossenes Spiel – die Fortsetzung konnte mich trotz ihres wunderschönen Looks nicht mehr so in seinen Bann ziehen. Resonance: A Plague Tale Legacy habe ich deshalb direkt nach der Ankündigung unter »ferner liefen« verbucht.
Und doch sitze ich tränenüberströmt vor meinem PC, während der Abspann über den Bildschirm flimmert, und würde am liebsten nochmal von vorne loslegen. Warum mich Resonance so berührt hat, verrate ich euch in meinem Test an das Prequel zur Plague-Tale-Serie.
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Resonance: A Plague Tale pfeift auf Stealth und zeigt brachiale Kämpfe – und den Release-Termin
Eine Urlaubskulisse zum Niederknien
Resonance dreht die Zeit weit zurück – lange vor die Ereignisse des ersten Plague Tale. Diesmal schlüpfe ich in die Piraten-Stiefel von Sophia. Die kennen wir eigentlich als furchtlose Schmugglerin aus Requiem, doch das Prequel zeigt sie von einer völlig anderen, verletzlichen Seite. Als junges Mädchen muss sie nicht nur den tragischen Tod ihres Vaters verarbeiten, sondern wird auch von düsteren Visionen geplagt. Immer wieder hört sie den Ruf einer geheimnisvollen Insel, die untrennbar mit ihrem eigenen Schicksal verwoben scheint.
Gemeinsam mit ihrer Freundin Leni beschließt Sophia, diesen Visionen zu folgen und genau den Ort aufzusuchen, der ihren Vater das Leben gekostet hat. Geleitet von inneren Stimmen, ihrem Kindheits-Tagebuch und den Notizen gescheiterter Expeditionen, tauchen die beiden tief in die Ruinen der Insel ab. Und natürlich hängen ihnen Banditen an den Fersen, die sich den verschollenen Schatz der Insel unter den Nagel reißen wollen.
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