»Puh, echt noch mal ein drittes Plague Tale?« – das war meine erste Reaktion auf den Reveal von Resonance: A Plague Tale Legacy. Versteht mich nicht falsch, ich liebe die beiden Vorgänger: Besonders die innige Beziehung zwischen Amicia und Hugo und ihr grausames Schicksal haben sich für immer in mein Gedächtnis gebrannt.
Aber schon in Requiem war für mich spielerisch langsam die Luft raus. Eine Schleichpassage jagte die nächste, jeder Fehler setzte mich direkt mehrere Minuten zurück, und ich musste mich regelrecht durch meinen eigenen Frust beißen, um überhaupt das Finale zu erleben. Ein drittes Mal hätte ich das wahrscheinlich nicht durchgestanden – muss ich aber glücklicherweise auch gar nicht!
Das Prequel spielt sich in meiner anderthalb Stunden langen Anspiel-Session nämlich völlig anders als seine Vorgänger und hat mich damit sofort wieder am Haken. Diese Abkehr von der gewohnten Formel bringt mir zwar eine willkommene Abwechslung, bedeutet für die Entwickler und die Reihe aber auch ein großes Risiko.
Disclaimer: Ich wurde von Focus Entertainment nach Paris eingeladen, um mich mit dem Line-Up das Publishers vertraut zu machen. Ich konnte Resonance: A Plague Tale Legacy etwa anderthalb Stunden anspielen und im Anschluss mit den Entwicklern quatschen. Reise-, Hotel- und Verpflegungskosten wurden vom Publisher übernommen. Auf unsere Berichterstattung hat das selbstverständlich keine Auswirkungen. Die Screenshots wurden vom Publisher gestellt.
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Resonance: A Plague Tale pfeift auf Stealth und zeigt brachiale Kämpfe – und den Release-Termin
Willkommen zurück, Sophia!
Ein Plague-Tale-Spiel ohne Amicia und Hugo klingt im ersten Moment wie pure Blasphemie. Schließlich gehört das Geschwisterpaar zu der Serie wie die Tomatensauce auf eine Pizza – oder wie der Romana-Salat zu meinem Meerschweinchen-Senior Hami. Und obwohl mir Bruder und Schwester wirklich ans Herz gewachsen sind, begrüße ich den Wechsel der Hauptfigur. So kann die tragische Geschichte von Amicia und Hugo erst einmal in Ruhe sacken, während die schweren Bilder und Erinnerungen nachwirken.
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