Nach fast 25 Jahren auf dem Index ist Return to Castle Wolfenstein endlich frei. Die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz hat den Shooter-Meilenstein aus dem Jahr 2001 vorzeitig von der Liste der jugendgefährdenden Medien gestrichen (laut Schnittberichte). Damit endet eine Odyssee.
Die Rehabilitation der Agenten-Saga
Eigentlich hätte die 2002 vorgenommene Indizierung des Ego-Shooters von Entwickler Gray Matter erst im Jahr 2027 automatisch geendet. Die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz entschied sich jedoch zum 30. März 2026 für eine vorzeitige Listenstreichung aller Fassungen. Davon betroffen sind neben der PC-Version auch die Konsolen-Ableger Tides of War für die Xbox und Operation Resurrection für die PlayStation 2.
Dieser Schritt folgt einer veränderten Rechtsauffassung in Deutschland. Seit 2018 können Videospiele unter die Sozialadäquanzklausel fallen. Das erlaubt die Darstellung verfassungsfeindlicher Symbolik, wenn sie der Kunst oder der historischen Einordnung dient.
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