Dieser innovative Mähroboter könnte sogar meine Einfahrt vom Schnee befreien – und ich kann's nicht erwarten, ihn auszuprobieren

Die neue Modellreihe von Yarbo mäht nicht einfach nur den Rasen - sie kann viel mehr.

Als ich einen Clip vom Yarbo M Series 2026 gesehen habe, musste ich unbedingt mehr über den Mäher erfahren. Bildquelle: Yarbo Als ich einen Clip vom Yarbo M Series 2026 gesehen habe, musste ich unbedingt mehr über den Mäher erfahren. Bildquelle: Yarbo

Die Yarbo M Series ist ein modulares, autonomes Yard-Robot-System, das auf der CES 2026 vorgestellt wurde. Es richtet sich an Privathaushalte mit mittelgroßen bis größeren Gärten und kombiniert mehrere Gartengeräte in einem System. Die Markteinführung soll über eine Kickstarter-Kampagne im Frühjahr 2026 erfolgen - Erste Modelle sollen im August 2026 verschickt werden.

Je mehr Details ich zu diesem (Rasenmäh)-Roboter erfahren habe, desto besser wurde es. Hier handelt es sich nicht einfach um ein Gerät, das meinen Rasen mäht, sondern um einen echten Allrounder für das gesamte Jahr.

Was macht den Yarbo so besonders?

Schaut man sich das Gerät an, dann fällt der Mähroboter mit seiner Bauweise direkt auf: Raupen statt Räder. Das ist zwar nicht neu - mein Lymow One nutzt auch Raupen - sieht aber cool aus. Gerade auf nassem Untergrund und unebenem Gelände spielt sich diese Technik aus.

Der eigentliche Gamechanger ist der optionale Schneepflug. Denn der Roboter ist modular aufgebaut. Für verschiedene Situationen wie Schnee, Laub oder Rasen bietet der Hersteller Module an - und der Schneepflug hat es mir angetan.

Die Vorstellung, im Winter nicht mehr selbst die Hofeinfahrt und die Straße räumen zu müssen, sondern das Ganze einem autonomen Gerät zu überlassen, reizt mich sehr.

Video starten 0:55 Hier fahren Modelle von Yarbo mit den verschiedenen Modulen im Einsatz

Gerade in Regionen mit starkem Schneefall ist das wohl mehr als ein Gimmick. Es ist ein Komfortgewinn und auf lange Sicht wohl auch eine massive Zeitersparnis. Dass ein einziges System Sommer- und Winterarbeit abdeckt, habe ich bisher nur im professionellen Stil gesehen.

Laut den Herstellern kann man das Gerät sogar mit einer Wetter-App kombinieren. Wenn Schneefall angesagt und der Pflug gekoppelt ist, fährt das Gerät automatisch los und schiebt den Schnee. Zugegeben, auf der Straße wäre mir das zu gefährlich - aber meine Hof-Einfahrt und den Plattenweg in meinem Garten: Warum nicht?

Welche Module gibt es? Ihr könnt euch das Gerät so vorstellen, dass es ein Grundgerät gibt, an das die verschiedenen Module angesteckt werden.

Warum ich mich auf die Yarbo M Series freue

Ich bin normalerweise eher skeptisch bei Kickstarter-Hardware und ambitionierten Versprechen. Doch erst kürzlich konnte mich ein Stuhl, der als neuer bester Freund meines Rückens beworben wurde, überzeugen. Und eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne für andere Produkte hat Yarbo bereits hinter sich und generierte damit knapp 3,5 Millionen Dollar.

Bei der Yarbo M Series habe ich den Eindruck, dass hier echte Probleme angegangen werden, die viele Haus- und Grundstückbesitzer kennen:

  • Steile Gärten
  • Unebenes Gelände
  • Winterdienst
  • Platzmangel für mehrere Geräte

Wenn die Umsetzung am Ende hält, was sie aktuell bei Vorstellungen versprechen, könnte das Gerät wirklich stark sein.

Preis: Die M Series von Yarbo kommt mit drei verschiedenen Modellen, die unterschiedlich bepreist sind:

Bildquelle: Yarbo Bildquelle: Yarbo

  • M10 für 2.100 Dollar: Mäht mit den klassischen Rasierklingen, nutzt 2 Motoren mit 150 Watt und verfügt über eine 10Ah Batterie. Schafft damit bis zu ungefähr 4.000 Quadratmeter pro Tag.
  • M20 für 2.500 Dollar: Mäht mit durchgehenden Messern statt kleinen Klingen, nutzt 2 Motoren mit 300 Watt und verfügt über eine 20 Ah Batterie. Schafft damit bis zu 6.000 Quadratmeter am Tag.
  • M20i für 3.200 Dollar: Nutzt die Features des M20 und bietet zusätzlich LiDAR-Navigation + RTK an. Schafft ebenfalls bis zu 6.000 Quadratmeter pro Tag.

Bei jedem der Geräte kann man durch ein frühes Mitmachen bei der Kickstarter-Kampagne 200 Dollar sparen. Dazu sind die Preise nochmal bis zu 1.300 Dollar günstiger als die UVP.

Gemessen an der Technik sind das ziemlich okaye Preise. Da für viele Nutzer vor allem das Modell mit LiDAR und RTK interessant wird, muss man schon zum teuersten Modell greifen.

Unklar ist, ob es für die M Series zum Start besondere Discounts auf die Zubehör-Teile wie den Schneepflug geben wird. Sonst kommen diese nochmal zum vollen Preis oben drauf. Der Trimmer liegt bei 890 Euro, das Gebläse kostet 1.440 Euro und für die Schneefräse (nicht den Pflug) muss man 2.280 Euro auf den Tisch legen. Zusätzlich zum Mähroboter selbst.

Zum Vergleich:

  • Der Mammotion Luba 3 (Auch mit Allrad, LiDAR) für 5.000 Quadratmeter liegt in der UVP bei 3.200 Euro
  • Der Lymow One für bis zu 7.000 Quadratmer (mit Raupen und VSLAM-Navi) liegt bei 3.000 Euro UVP, ist aber oft für 2.150 Euro im Angebot.

Fazit: Der Roboter ist für mich und mein Grundstück ideal, aber teuer!

Die Yarbo M Series 2026 ist für mich eines der spannendsten Garten- (und Grundstück-)Produkte der letzten Jahre. Hier werden einfach die richtigen Teile miteinander kombiniert.

Ich bin sehr gespannt auf den Marktstart und hoffe, dass das System auch in der Praxis überzeugen kann. Für meinen Garten und Hof wirkt das Ganze jetzt schon wie eine gute All-in-One-Lösung, für die man aber auch viel Geld bezahlen muss. Sollten Schneefräse und Mäher ideal funktionieren, könnte man das mit einem Kauf eines Mähers + einzelner Fräse gegenrechnen.

Wie seht ihr das? Würdet ihr einem modularen All-Season-Roboter wie der Yarbo M Series eine Chance geben - oder bleibt ihr lieber bei klassischen Einzelgeräten?

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