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Seite 2: R.U.S.E. im Test - Viel Flair, viel Fummelei

Die Kriegslisten: Mehr Tiefgang durch Täuschung

Wenn schon die Einheiten keine Spezialtalente besitzen, dann wenigstens Sie selbst: Als General dürfen Sie in R.U.S.E. nämlich Kriegslisten einsetzen, also Täuschungsmanöver, die sich jeweils auf einen ganzen Sektor des Schlachtfelds auswirken.

Mit der bereits angesprochenen »Blitz«-List etwa beschleunigen Sie alle verbündeten Einheiten, mit »Terror« schlagen Sie Feinde in die Flucht, mit dem »Tarnnetz« verbergen Sie Ihre Basis. Neben der Zoomfunktion sind diese Winkelzüge die zweite große Besonderheit von R.U.S.E., dessen Titel sich ja auch vom englischen Wort »ruse« für »List« ableitet.

Bei dieser Schlacht in Sachsen zeigt der blaue Pfeil unsere Truppenbewegung, der blaue Kreis die Feuerreichweite der angewählten Panzer. Die feindlichen Einheiten haben wir mit der List »Spion«, ihre Befehle (rote Pfeile) mit dem Manöver »Decodierung« aufgedeckt. Bei dieser Schlacht in Sachsen zeigt der blaue Pfeil unsere Truppenbewegung, der blaue Kreis die Feuerreichweite der angewählten Panzer. Die feindlichen Einheiten haben wir mit der List »Spion«, ihre Befehle (rote Pfeile) mit dem Manöver »Decodierung« aufgedeckt.

Die Tricks erhöhen den taktischen Tiefgang weiter, besonders im Mehrspieler-Modus, in dem Sie den Gegner herrlich hinters Licht führen können. Etwa mit der »Schein-Offensive«, die Phantomeinheiten erzeugt. Im Solo-Modus brauchen Sie solche Tricks nicht, hier genügen Standard-Listen wie »Blitz« und »Terror«.

Die Kampagne: motivierend trotz wirrer Gegner

Die Kampagne von R.U.S.E. erzählt eine passable, wenn auch vorhersehbare Handlung um die Jagd auf einen Spion, die Sie von Nordafrika über Italien, Frankreich und Holland bis nach Deutschland führt. Die Missionen sind nett inszeniert und angenehm abwechslungsreich, auch wenn die Entwickler die faszinierend großen Landkarten selten komplett mit Zielen und Feinden gefüllt haben. Hier verschenkt R.U.S.E. Potenzial. Genau wie bei den spielbaren Fraktionen: Die meiste Zeit kommandieren Sie amerikanische und englische Einheiten, erst in den letzten Missionen können Sie alternativ auch deutsche wählen.

Die Computergegner wiederum greifen auf dem höchsten der drei Schwierigkeitsgrade zwar intelligent, aber manchmal nicht konsequent genug an. Im Test passierte es uns mehrmals, dass der Gegner uns mit einer übermächtigen Armee überrannte, dann aber plötzlich abzog, ohne uns den Todesstoß zu versetzen. Danach konnten wir sogar noch gewinnen.

Durch Siege sammeln wir Levelaufstiege, die aber spielerisch bedeutungslos sind. Hier hätte Eugen Systems noch Belohnungen basteln können, beispielsweise Bonus-Kriegslisten.

Sei’s drum, insgesamt hinterlässt die Kampagne einen guten Eindruck, zumal sich die Schlachten auf der höchsten Anspruchsstufe schön taktisch spielen: Wir rücken stets vorsichtig vor und müssen zugleich unsere Stellung aufmerksam verteidigen.

Der Mehrspieler-Modus: lustig listig

Die Vogelperspektive zeigt alle aktiven Kriegslisten. Die Vogelperspektive zeigt alle aktiven Kriegslisten.

Das gilt natürlich auch in den Mehrspieler-Schlachten zwischen bis zu acht Generälen, die vor allem von den Täuschungsmanövern profitieren. Es ist ungeheuer befriedigend, wenn wir per »Funkstille« unsere Armee verbergen, um dem Feind in die Flanke zu fallen. Als zusätzliche Herausforderung bietet R.U.S.E (nur) zwei Koop-Missionen sowie vier separate Solo-Operationen, in denen wir gegen besonders mächtige KI-Rivalen antreten. Aufgrund der großen Karten müssen wir in Mehrspieler- und Solo-Partien allerdings oft lange Marschwege in Kauf nehmen. Da hilft auch die »Blitz«-List wenig.

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