Samsung könnte mit dem Galaxy Z Fold 7 zur Abwechslung mal ein interessantes Foldable rausbringen – aus 3 Gründen

Nach drei Jahren freut sich Autor Patrick das erste mal wieder auf Samsungs kommendes Falt-Smartphone.

Das Galaxy Z Fold 6 weist im Vergleich zu seinem Vorgänger kaum Neuerungen auf. (Varga_photography - Adobe Stock) Das Galaxy Z Fold 6 weist im Vergleich zu seinem Vorgänger kaum Neuerungen auf. (Varga_photography - Adobe Stock)

Für den Vollpreis eines Falt-Smartphones fallen mir spontan drei Dinge ein, die ich mir stattdessen kaufen würde:

  • ein neues Kameraobjektiv
  • einen schnieken OLED-TV mit einer Bilddiagonale von 75 Zoll
  • eine Foto-Reise nach Island oder Norwegen

Danach würde ich gegebenenfalls zum kommenden Galaxy Z Fold 7 greifen, wenn die Leaks und die Teaser von Samsung das halten, was sie versprechen.

Denn endlich scheint Samsung signifikante und längst überfällige Verbesserungen in den kommenden Falter zu integrieren. Allerdings wohl nicht in allen Belangen.

Patrick Schneider
Patrick Schneider

Patrick besaß eine Zeit lang ein Galaxy Z Fold 4, das im Vergleich zum Vorgänger nur wenige Verbesserungen aufwies. Ebenso zeigten die Nachfolger nur gähnend lahme Upgrades zu einem gleichen oder gar einen teureren Preis. Trotz der hohen Kosten haben die Falt-Smartphones für unseren Autor ihren Reiz, besonders zum Lesen und Spielen unterwegs.

Der 1. Grund: Samsung werkelt wohl mächtig am Formfaktor

Auf dem Markt gibt es bereits diverse ultraschlanke Falt-Smartphones. Die bisherige Fold-Reihe von Samsung gehört nicht dazu und wirkt zusammengeklappt in der Hosentasche vergleichsweise wie ein kleiner Bremsklotz.

Das soll sich mit dem Galaxy Z Fold 7 drastisch ändern (via Android Headlines).

  • Den neuesten Leaks zufolge soll das Falt-Smartphone eine Dicke zwischen 3,9 und 4,5 Millimetern aufweisen.
  • Das aktuelle Galaxy Fold 6 kommt aufgeklappt auf 5,6 Millimeter.
  • Das Oppo Find N5 ist mit 4,2 Millimetern das bisher dünnste Foldable auf dem Markt.

Die für mich spannendste Neuerung betrifft allerdings das äußere Display: Samsung scheint es mit dem Begriff »Ultra« in seinem Teaser ernst zu meinen und verpasst seinem Falt-Handy einen 8,2-Zoll-Bildschirm (statt 7,6 Zoll).

Damit wäre das Smartphone beinahe so groß wie das iPad mini von Apple (8,3 Zoll).

Bislang setzte Samsung bei der Fold-Reihe auf eine 50-Megapixel-Hauptkamera. Bislang setzte Samsung bei der Fold-Reihe auf eine 50-Megapixel-Hauptkamera.

Wichtig bleibt dabei die Frage nach dem Akku. Mit dem Galaxy S25 Edge hat Samsung bereits zweifelsfrei bewiesen, dass das Unternehmen in der Lage ist, ein ultradünnes Smartphone herzustellen. Der größte Kompromiss liegt jedoch in der Akkulaufzeit.

Wie bisherige Gerüchte zeigen, wird ein 4.400-mAh-Akku die fünfte Runde in der Fold-Reihe drehen. Angesichts des größeren Displays könnte dies jedoch zu noch kürzeren Laufzeiten führen.

Ähnlich wie beim Galaxy S25 Edge wird Qualcomms effizienter Top-Chip den mageren Akku vermutlich nicht auffangen.

Der 2. Grund: Galaxy Z Fold 7 mit Qualcomms Top-Chip

In der Regel verpasst Samsung seinen Falt-Smartphones den aktuellen Top-Chip von Qualcomm. Demnach wird das Galaxy Z Fold 7 mit dem Snapdragon 8 Elite ausgestattet sein, der auf dem Papier eine um 45 Prozent bessere NPU- und CPU-Leistung sowie eine um 40 Prozent höhere Gaming-Leistung als der Vorgänger bietet.

Auf derartiger Hardware sind viele Arbeiten wie das Schneiden von (kleinen) Videos oder das Bearbeiten von RAW-Bildern inzwischen problemlos möglich. Samsungs Falt-Handys bieten mehr Komfort durch das große Innendisplay und eine optionale Desktop-Umgebung dank Samsung DeX.

Damit gehört das Galaxy Z Fold 7 potenziell zu den flexibelsten und leistungsstärksten Taschencomputer für unterwegs. Dabei bleibt die Nutzung von Optionen wie dem DeX-Modus weiterhin eine Frage der persönlichen Präferenz.

Google Pixel 8a
Google Pixel 8a
Android 15, 120 Hertz, Tensor G3, 7 Jahre Updates
Samsung Galaxy A55
Samsung Galaxy A55
One UI 6.1, 120 Hertz, Exynos 1480, 5 Jahre Updates
Nothing Phone 2a
Nothing Phone 2a
Android 14, Glyph-Interface, 120 Hertz
Xiaomi Redmi Note 13 Pro+ 5G
Xiaomi Redmi Note 13 Pro+ 5G
HyperOS 1.0, 120-Watt-Schnelladen, HDR10+, IP68
HMD Sykline
HMD Sykline
Leicht zu reparieren, 144 Hertz, gute Hauptkamera, IP54
iPHone SE 3 (2022)
iPHone SE 3 (2022)
iOS 18, Touch ID, 5-Zoll-LCD-Display
Nothing Phone 2a Plus
Nothing Phone 2a Plus
Android 14, Glyph-Interface, 50-Megapixel-Hauptkamera
Honor Magic6 Lite
Honor Magic6 Lite
Android 13, IP68, 120 Hertz, 108-Megapixel-Kamera
Xiaomi Redmi Note 13 Pro 5G
Xiaomi Redmi Note 13 Pro 5G
HyperOS, 120 Hertz, Schnelladen (67 Watt), 3,5-mm-Kopfhörer-Anschluss
Xiaomi Poco X6 Pro 5G
Xiaomi Poco X6 Pro 5G
HyperOS, 120 Hertz, Schnelladen (67 Watt), IP54
Samsung Galaxy A35
Samsung Galaxy A35
One UI 6.1, 120 Hertz, 5 Jahre Updates, IP67
CMF Phone 1
CMF Phone 1
Android 14, Rückseite anpassbar, Micro-SD-Kartenslot, kein NFC-Chip
HMD Pulse Pro
HMD Pulse Pro
Android 14, leicht zu reparieren, 90 Hertz, lange Akkulaufzeit

Der 3. Grund: Mehr Flexibilität bei der Kamera

Im Vergleich zum Galaxy S25 Ultra müsst ihr wohl weiterhin auf eine schwächere Ultraweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln zurückgreifen, wie das Portal Android Police berichtete.

Dafür stattet Samsung die Hauptlinse offenbar mit einer 200-Megapixel-Kamera aus, die sowohl im Ultra-Modell als auch im S25 Edge für knackscharfe und detailreiche Aufnahmen sorgt – allerdings auch für enorme Dateigrößen (35 MByte aufwärts pro JPEG-Bild).

Das Galaxy S25 Edge hat die 200-Megapixel-Kamera spendiert bekommen. Die zweite Linse ist eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera Das Galaxy S25 Edge hat die 200-Megapixel-Kamera spendiert bekommen. Die zweite Linse ist eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera

50-Megapixel- oder 24-Megapixel-Modi, wie sie beim iPhone verwendet werden, sind meiner Ansicht nach auf einem Smartphone absolut ausreichend. Insbesondere beim Zuschneiden eines Bildes sind jedoch mehr Megapixel immer besser.

Die eigentliche Verbesserung der Hauptkamera könnte der größere Sensor (1/1,3 Zoll statt 1/1,57 Zoll) sein, falls Samsung tatsächlich die gleiche Kamera wie bei den anderen beiden Galaxy-Handys verbaut. Dadurch ergeben sich zumindest auf dem Papier weniger Bildrauschen, eine bessere Schärfentiefe und ein höherer Dynamikumfang.

Wie sich die Kamera tatsächlich schlägt, müssen wie bei den anderen technischen Aspekten erste Tests aber noch zeigen.

Wann erscheint das Galaxy Z Fold 7?

Der Launch des Galaxy Z Fold 7 steht offenbar kurz bevor. Angeblich wird das neue Smartphone am 09. Juli im Rahmen des Unpacked-Events näher vorgestellt (via Sammobile). Wenige Wochen danach sollte es im Handel erhältlich sein.

Der Preis des Foldables dürfte sich am Vorgängermodell orientieren und stolze 2.000 Euro betragen. Die gute Nachricht: Mit etwas Geduld fällt der Preis der Geräte deutlich. So ist das Galaxy Z Fold 6 inzwischen für 1.230 Euro zu haben.

Neben dem Galaxy Z Fold 7 erwarten euch auf dem Event voraussichtlich das Galaxy Z Flip 7 sowie drei Smartwatch-Modelle.

  • Galaxy Watch 8
  • Galaxy Watch 8 Classic
  • Galaxy Watch Ultra (2025).

Ein Galaxy Ring 2 soll in diesem Jahr wohl nicht folgen. Ein Nachfolger kommt vermutlich erst 2026.

Was haltet ihr von den Leaks zum Galaxy Z Fold 7? Besitzt ihr bereits ein Falt-Handy oder haben euch die hohen Preise bislang abgeschreckt? Schreibt es gerne unten in die Kommentare.

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