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Seite 2: 7 Horrorfilme für Halloween 2026: Das schaut unsere Redaktion am gruseligsten Tag des Jahres

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Shining

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  • Release: 1980
  • Regie: Stanley Kubrick
  • Darsteller: Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd, Scatman Crothers 
  • Streamen auf: Prime Video

Johann: Ich bin kein großer Horrorfilm-Connaisseur, aber ein absoluter Klassiker hat mich nachhaltig beeindruckt. Stanley Kubricks Adaption von Stephen Kings Shining zählt sicherlich zu den bekanntesten Horrorfilmen aller Zeiten, aber er ist auch das beste Beispiel dafür, wie zeitlos gut inszenierte Filme sein können. Die ikonischen Kamerafahrten im Zusammenspiel mit der bedrohlichen Musik erschaffen von Anfang an eine beklemmende Grundstimmung, die sich im Laufe des Films zu einer echten Angst steigert. 

Kubrick bannt vollkommene Isolation, übernatürlichen Spuk und aufkeimenden Wahnsinn auf die Leinwand und entfaltet damit einen geradezu albtraumhaften Sog, dem ich mich kaum entziehen kann. Shining ist kein Film, den man mal eben nebenher schaut, weil er seinen Horror langsam und bedächtig, dafür aber umso intensiver entfaltet und auch lange nach dem Abspann noch nachhallt. 


The Strangers: Chapter 1 & 2

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  • Release: 2024 & 2025
  • Regie: Renny Harlin
  • Darsteller: Madeleine Petsch, Froy Gutierrez, Gabriel Basso
  • Streamen auf: Chapter 1 als Video-on-Demand bei Prime Video, Sky und Co.; Chapter 2 im Abo bei Sky/WOW oder als Video-on-Demand bei Prime Video und Co.

Franzi Hammerschmidt: Horror ist normalerweise nicht so mein Genre, aber durch The Strangers habe ich meine Liebe für trashige Gruselfilme entdeckt. In der Neuauflage des Films aus dem Jahre 2008 sucht ein junges Paar nach einer Autopanne Zuflucht in einer abgelegenen Hütte. Im ländlichen Oregon sind die Residents allerdings nicht einfach nur evil, sondern vor allem super unheimlich. Nachts schleichen drei maskierte Fremde um das Haus des Paares herum und es beginnt ein Kampf ums nackte Überleben.

Die Handlung gewinnt – wie ihr merkt – keinen Oscar für Originalität, aber ich mag die Hauptdarsteller Madeleine Petsch (Rivderdale) und Gabriel Basso (The Night Agent) sehr gerne. Vor allem mit Petschs Figur habe ich absolut mitgefiebert und saß zwischendurch kerzengerade im Bett, weil ich die Spannung und die Verfolgungsjagden nicht aushalten konnte.

Den Abschluss der Reihe Chapter 3 findet ihr derzeit übrigens bei HBO Max, wenn ihr mit den ersten beiden schon durch seid. Den muss ich mir allerdings selbst noch anschauen.


A Dark Song

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  • Release: 2016
  • Regie: Liam Gavin
  • Darsteller: Catherine Walker, Steve Oram
  • Streamen auf: Prime Video (Leihe für 4 Euro)

Dennis Zirkler: Ein Mann und eine Frau sperren sich monatelang in einem abgelegenen Haus ein, um einen Engel zu beschwören. Klingt nach einer ziemlich bekloppten Idee, aber trotzdem gehört A Dark Song für mich zu den faszinierendsten Horrorfilmen, die ich in den letzten zehn Jahren gesehen habe.

Die Geschichte dreht sich um eine Frau, die nach dem Tod ihres Sohnes einen Okkultisten engagiert. Zusammen wollen sie ein uraltes Ritual durchführen, um Kontakt zu ihrem Schutzengel aufzunehmen. Dafür müssen sie sich an unzählige Regeln halten, seltsame Zeremonien durchführen und – ganz wichtig – das Haus unter keinen Umständen verlassen.

Das Ganze nimmt sich selbst dabei ungewöhnlich ernst: Statt ständig irgendwelche Dämonen durch dunkle Flure huschen zu lassen, zeigt der Film das Ritual als einen langwierigen, körperlich und psychisch zermürbenden Prozess. Und die gesamte Zeit weiß man nie so recht, ob die Rituale tatsächlich funktionieren oder die beiden Protagonisten einfach nur langsam den Verstand verlieren.

Wer alle paar Minuten auf einen Jumpscare hofft, ist hier definitiv falsch. Aber wer hingegen auf eine beklemmende Atmosphäre, psychologischen Horror und eine Geschichte steht, die sich vom Genre-Einerlei abhebt, sollte dem Film eine Chance geben. Das Finale bleibt definitiv im Gedächtnis!

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