Die Filmreihe Rebel Moon ist bei Zuschauern und Kritikern gnadenlos durchgefallen, aber jetzt hat es die Sci-Fi-Marke zum Spiel gebracht. Das Werk nennt sich Blood Line: A Rebel Moon Game und ist für Mobile-Plattformen verfügbar. Schauen wir uns mal an, was drinsteckt und wie viel es mit den Filmen von Zack Snyder (Man of Steel, Army of the Dead) zu tun hat, die bei Netflix ordentlich gefloppt sind.
Was ist das für ein Spiel?
Entwickelt und herausgebracht wurde Blood Line von Super Evil Megacorp (das ist kein Gag auf Kosten eines Konzerns, so heißt das Entwicklerstudio wirklich) und Netflix Games. Es ist ab sofort für Android und iOS verfügbar – wer ein Netflix-Abo am Laufen hat, kann es ohne Aufpreis spielen. Ihr findet Blood Line in der Spielbibliothek in der App.
Vier Klassen stehen zur Auswahl, die natürlich an das Filmuniversum angelehnt sind, das mal Star Wars Konkurrenz machen sollte:
- Bannerguard (Tanks mit dicken Waffen)
- Evoker (quasi Feuermagier)
- Kindred (Robo mit Bogen)
- Forsaken (Nahkämpfer mit Doppelklingen)
Laut Spielbeschreibung seid ihr dann im Koop zu viert unterwegs. Alleine geht es aber auch. Im Trailer seht ihr, wie das Twin-Stick-Gameplay aus der Oben-Perspektive abläuft:
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Blood Line: A Rebel Moon Game - Zac Snyders großer Flop ist jetzt ein Mobile-Spiel
Was hat die Story mit den Filmen zu tun? Es handelt sich um eine neue Geschichte, die kurz nach den Ereignissen der beiden bisher veröffentlichten Filme stattfindet. Die tyrannische Mutterwelt und die Krieger vom Planeten Krypt geraten in einen blutigen Konflikt, ihr kämpft darin gegen die Herrschaft der Mutterwelt.
Da Zack Snyder wohl auch seine Finger im Spiel hatte (oder zumindest Ideen geliefert haben dürfte), handelt es sich vermutlich um offiziellen Kanon. Snyder hatte das Spiel 2023 zusammen mit Geoff Keighley enthüllt.
Wenig überraschend setzt Blood Line: A Rebel Moon Game auf ein Live-Service-Modell. Das Spiel soll regelmäßige Updates und Erweiterungen bekommen. Natürlich enthält es auch Ingame-Käufe und Boni für Frühkäufer, etwa kosmetische Upgrades.
Wie es mit dem einst geplanten Filmuniversum weitergeht, ist ungewiss. Finanzielle Erfolge konnte Rebel Moon bisher ja nicht gerade verbuchen. Nicht mal nach dem Director’s Cut.
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