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Scrubs: Wusstet ihr, dass es einen »echten J.D.« gibt? Ihr habt ihn sogar in Staffel 8 gesehen - und es vielleicht gar nicht gemerkt

Die Geschichten von Scrubs wirken oft so lebensnah, weil sie auf realen Erlebnissen basieren. Am wichtigsten waren dabei die Erzählungen eines Mannes namens Jonathan Doris.

J.D. teilt einige seiner Geschichten und gewissermaßen sogar seinen Namen mit einer realen Person. Bildquelle: ABCDisney. J.D. teilt einige seiner Geschichten und gewissermaßen sogar seinen Namen mit einer realen Person. Bildquelle: ABC/Disney.

Wenn ihr darüber lacht, dass J.D. aus Angst Zeit im Schrank schindet, oder was für Dinge sich Patienten so alles rektal einführen, dann lacht ihr damit nicht nur über das Drehbuch von Scrubs. Ihr lacht indirekt auch über die realen Geschichten, die ein Mann schon vor Jahren erzählt hat.

Aber bei diesem Mann handelt es sich nicht um den Serienschöpfer Bill Lawrence, sondern um einen seiner besten Freunde. Denn Scrubs gilt tatsächlich als eine der realistischsten Arztserien überhaupt. Man mag es bei all dem Klamauk kaum glauben, aber vor allem aus emotionaler Perspektive ist Scrubs laut vielen Ärzten erstaunlich realistisch.

Und das kommt eben daher, dass Bill Lawrence viele Jahre schon mit Dr. Jonathan Doris befreundet ist.

Video starten 0:30 Scrubs kehrt zurück und wir haben mit Zach Braff und Donald Faison darüber gequatscht, auf was sich Fans jetzt freuen dürfen

Der wahre J.D.

Richtig gelesen. Der beste Freund des Scrubs-Erfinders heißt Jonathan Doris und ist damit durchaus der wahre J.D., dem der von Zach Braff gespielte Jungarzt John Dorian seinen Namen zu verdanken hat. Aber nicht nur den Namen. Viele Geschichten aus Scrubs basieren direkt auf den Erzählungen von Dr. Doris. Das hat Bill Lawrence bereits mehrmals erzählt, unter anderem in einem Interview mit The Austin Chronicle:

Er traf sich mit uns in einer Bar oder bei einem Basketballspiel, und wenn er sich um 15 Minuten verspätete, war er manchmal sichtlich mitgenommen, weil er schon in sehr, sehr jungen Jahren tagtäglich mit dem Tod von Menschen und dem Zerfall von Familien konfrontiert war.

Im Podcast von Zach Braff und Faison – Fake Doctors, Real Friends – hat Dr. Doris ebenfalls einen Auftritt und erzählt dort einige der Storys, die später in Scrubs wieder aufgegriffen wurden. Übrigens war auch seine heutige Ehefrau Dr. Dolly Klock wichtig für Scrubs, denn von ihr wurden gleich zwei Charaktere in der Show inspiriert. Beide waren natürlich romantisch mit dem Serien-J.D. involviert. Sie war die Vorlage für Elliott, aber auch die Namensinspiration für die Psychiaterin Dr. Molly Clock.

Sowohl Jonathan Doris als auch Dolly Klock waren zudem bei der Produktion von Scrubs involviert und fungierten hier als medizinische Berater.

J.D. trifft J.D.

Zumindest Dr. Doris war aber nicht ausnahmslos hinter der Kamera tätig. Der Mann, ohne den es Scrubs wohl nie gegeben hätte, durfte in der Serie natürlich auch selbst auftreten. Und zwar in der letzten Folge der achten Staffel. Also dem großen Finale der ursprünglichen Serie.

Nur ist der Auftritt so klein, dass schon ein Blinzeln reicht, um ihn zu verpassen, und wahrscheinlich erinnert sich kaum jemand daran, wenn einem das Easter Egg nicht gerade bewusst ist. Wenn ihr bei Disney+ guckt, könnt ihr Dr. Doris bei Minute 09:42 erspähen.

Kurz nach dem Gespräch mit dem Hausmeister läuft J.D. an einem unbekannten Arzt vorbei. Der Arzt guckt nicht mal von seinem Klemmbrett auf und sagt einfach nur »Adios« als J.D. ihn passiert. Hier verabschiedet sich also J.D. von J.D.

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