Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 2: Sicherheitstipps für Spieler - Accounts und System schützen

Updates, Updates, Updates

Gerade größere Updates nehmen zwar gerne ungelegen kostbare Bandbreite in Anspruch, es empfiehlt sich aber, sie möglichst zeitnah zu installieren, da sie immer wieder Sicherheitslücken schließen. Gerade größere Updates nehmen zwar gerne ungelegen kostbare Bandbreite in Anspruch, es empfiehlt sich aber, sie möglichst zeitnah zu installieren, da sie immer wieder Sicherheitslücken schließen.

Ja, es ist nervig, nach jedem zweiten Dienstag im Monat Windows zu aktualisieren und Updates zu installieren. Und dann noch den Patch für Java einzuspielen. Und für Adobe. Und alle anderen Programme. Zumal sich ein niedriger Ping beim Zocken und schnelle Download-Raten oft nicht miteinander vertragen. Doch Schwachstellen in Software sind mit die größten Einfallstore für Schadsoftware.

Ein gutes Beispiel dafür ist die WannaCry-Ransomware, die im Mai 2017 ihr Unwesen trieb. Sie nutze eine Schwachstelle in Windows, für die die amerikanische NSA eine Angriffssoftware geschrieben hatte. Der Knackpunkt der Geschichte: Microsoft hatte die Lücke eigentlich im März Patch Day geschlossen – und damit zwei Monate vor dem WannaCry-Ausbruch.

Updates sind also oft die erste Barriere gegen Malware oder Ransomware, denn wo es keine bekannten Verwundbarkeiten gibt, können Kriminelle nicht ohne weiteres ansetzen. Das gilt übrigens auch für andere vernetzte Geräte als PCs, die mit dem Internet verbunden sind. Kaspersky hat etwa vor kurzem über ein Botnet berichtet, dass auf vernetzte Kameras abzielt. Ein anderes infizierte gezielt Router.

Wie mächtig diese Geräte im Verbund sein können, hat 2016 das Mirai-Botnet demonstriert. Dieses bestand nur aus Routern, konnte aber Teile des Internets über DDoS-Attacken lahmlegen. Hinter diesen Attacken stehen übrigens keineswegs immer staatliche Hacker. Mirai wurde von zwei Studenten betrieben, die Minecraft-Server abschießen wollten.

Schutzsoftware: Braucht es das?

Ein gutes Anti-Viren-Programm muss nichts kosten. Der in Windows 10 enthaltende Defender macht seine Sache unabhängigen Tests zufolge beispielsweise bereits sehr ordentlich. Garantiert vor allen Bedrohungen geschützt ist man damit zwar nicht, das gilt aber auch für kostenpflichtige Anti-Viren-Programme. Ein gutes Anti-Viren-Programm muss nichts kosten. Der in Windows 10 enthaltende Defender macht seine Sache unabhängigen Tests zufolge beispielsweise bereits sehr ordentlich. Garantiert vor allen Bedrohungen geschützt ist man damit zwar nicht, das gilt aber auch für kostenpflichtige Anti-Viren-Programme.

Kurz: Ja. Anti-Viren-Programme und andere Software dieser Art kümmern sich nicht nur um die großen Angriffe, sondern auch um die vielen automatisierten Attacken, die durch das Internet geistern. Solche Tools haben zwar den Ruf, die fps oder den Ping negativ zu beeinflussen. Solange man aber beim Spielen nicht gerade das gesamte System ausführlich auf mögliche Viren überprüfen lässt, ist unserer Erfahrung nach meist kein nennenswerter Performance-Einfluss festzustellen.

Letztlich ist Anti-Viren-Software wie ein Helm beim Skifahren: Sie schützt den Nutzer bei selbstverschuldeten Infektionen ebenso wie bei Unfällen - etwa, wenn der Freund seinen verseuchten Laptop im eigenen WLAN ansteckt. Die Frage ist allerdings: Reicht ein kostenloses Schutzprogramm wie der Windows Defender?

Die Meinungen darüber gehen auseinander, Prüfstellen wie AV-Test bewerten die kostenlosen Lösungen wie den Windows Defender aber gut. Ein genereller Tipp: Viele Internetprovider bieten ihren Kunden kostenlos einen Anti-Viren-Schutz mit an. Es lohnt sich, den eigenen Vertrag darauf abzuklopfen – nicht, dass man doppelt zahlt.

Brain.exe allein reicht nicht

Phishing-Mails lassen sich zwar mit etwas Vorsicht und gesunden Menschenverstand meist zuverlässig erkennen, das gilt aber nicht für alle potenziellen Bedrohungen im Netz. Phishing-Mails lassen sich zwar mit etwas Vorsicht und gesunden Menschenverstand meist zuverlässig erkennen, das gilt aber nicht für alle potenziellen Bedrohungen im Netz.

Wer im Internet unterwegs ist, muss skeptisch bleiben. Die Anzahl an bösartigen Seiten und Methoden, wie Kriminelle ihr Opfer abzocken wollen, ist groß. Phishing ist etwa weiterhin ein großes Problem, immer wieder schaffen es enorm gut gemachte Betrugsmails durch die Filter.

Ein anderes Problem speziell für Gamer sind Hilfsprogramme wie Trainer, die etwa die eigene Spielfigur unverwundbar machen oder andere Cheats ermöglichen. Viele davon sind legitim und in Singleplayer-Titeln wohl auch moralisch weitgehend unbedenklich einsetzbar, allerdings verstecken sich auch gerne mal Viren oder Trojaner in den entsprechenden EXE-Dateien.

Aber nicht in allen Fällen ist die Wurzel eines möglichen Übels so leicht zu erkennen, oder anders ausgedrückt: Die viel zitierte »Brain.exe« ist ein wichtiges Mittel, um die eigene Sicherheit zu erhöhen. Aber sie allein hilft nicht gegen alle Angriffe.

Es gibt sogenannte Drive-By-Attacken, die innerhalb von Sekunden den Besucher einer Webseite überprüfen, Browser-Version und Betriebssystem herausfinden und anschließend die passenden Attacken laden und ausführen. Das kann selbst dann passieren, wenn man »nur« auf seriösen Seiten unterwegs ist, etwa über externe Elemente wie Werbung.

Ein anderer Angriffspunkt ist das Netzwerk. Ein infiziertes Gerät ist meist nur ein Schritt für Kriminelle. Sie nutzen es als Ausgangspunkt, um weitere Endpunkte zu finden und diese zu infizieren. Das läuft ebenfalls automatisch ab – die Ransomware NotPetya setzte diese Taktik im Frühsommer 2017 sehr erfolgreich ein.

Oder anders gesagt: Als Verteidiger muss man jeden einzelnen Angriff erkennen und abwehren. Als Angreifer muss man einmal Glück haben. Es lohnt sich also, sich mit dem Thema Sicherheit auseinanderzusetzen und stets auf der Hut zu ein, um die Chancen potenzieller Angreifer möglichst zu minimieren.

Passwort-Manager wie KeePass erleichtern die Verwaltung vieler verschiedener Kennwörter und bieten oft auch die Möglichkeit, zufällige Passwörter zu erstellen. Passwort-Manager wie KeePass erleichtern die Verwaltung vieler verschiedener Kennwörter und bieten oft auch die Möglichkeit, zufällige Passwörter zu erstellen.

2 von 3

nächste Seite



Kommentare(53)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen