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Fazit: Shadow PC im Test - Gaming-Rechner mieten statt kaufen?

Fazit der Redaktion

Nils Raettig: Der Shadow PC hinterlässt im Test gemischte Gefühle bei mir. Lob verdienen die Entwickler für die gut funktionierende App und das stets schnell startende System, das sich problem- und nahtlos mit all meiner ohnehin am Client-PC angeschlossenen Peripherie bedienen lässt. Die Bildqualität liegt gleichzeitig auf einem hohen Niveau, auch wenn sie grade in Spielen und in Bewegung nicht ganz die Schärfe des nativ gerenderten Bildes erreicht.

Es hat außerdem was, jederzeit mit unterschiedlichster Hardware vom Notebook über einen Mac bis hin zum Smartphone einen durchaus flotten Gaming-PC auf identischen Stand nutzen zu können. Wie oft man das wirklich braucht, steht aber auf einem anderen Blatt.

Mit Blick auf die Latenz schneidet der Shadow PC meinem Eindruck nach vergleichbar mit anderen Cloud-Diensten wie Geforce Now ab. Sprich: Für Singleplayer-Titel und die Steuerung per Gamepad stellt sie kaum ein Problem dar. In kompetitiven Multiplayer-Spielen und selbst Single-Player-Shootern stört sie dagegen. Das Spielgefühl ist doch spürbar indirekter als am lokalen PC.

Ein gewisser Haken sind außerdem die teilweise kurz auftretenden Aussetzer des Streams. Sie konkret greifbar zu machen ist zwar schwierig, da sie stark mit der Tageszeit, der Internetleitung und der gewählten Auflösung und Bildrate variieren können. Ganz so rund wie am eigenen PC wird die Spielerfahrung beim Zocken über die Cloud aber vermutlich nie sein.

Bleibt zu guter Letzt noch die Preisfrage. Nehme ich unsere Benchmarks als Grundlage, würde ein Rechner auf dem Leistungsniveau des Shadow PCs mit Core i3 8100, Geforce GTX 1080 und 12,0 GByte RAM momentan ungefähr 1.100 Euro kosten (inklusive Gehäuse und Windows 10, ohne Monitor und sonstige Peripherie).

Für diese Summe könnte man alternativ drei Jahre lang den Shadow PC mieten. Ein Vorteil des Cloud-Rechners besteht darin, dass Hardware-Defekte keine Kosten wie bei eigenen PCs verursachen und die Cloud-Hardware in dieser Zeit ohne zusätzliche Kosten für mich aufgerüstet werden könnte. Das Problem ist allerdings, dass ich nicht sicher weiß, ob und wann das geschieht. Außerdem ist man auf eine gute Internetanbindung angewiesen, um den Shadow PC nutzen zu können und man mietet die Hardware nur, statt sie zu besitzen.

Alles in allem sehe ich für mich persönlich aktuell keinen Grund, den Dienst zu nutzen. Ich besitze aber auch bereits einen schnellen Gaming-PC und gehöre damit vermutlich nicht wirklich zu der Zielgruppe, die mit dem Shadow PC anvisiert wird. Außerdem ist mir die Internet-Infrastruktur hierzulande immer noch ein Stück zu langsam und nicht stabil genug, um ständig in der Cloud zu zocken.

Wie ist eure Meinung? Könntet ihr euch vorstellen, so einen Dienst zu nutzen? Sind euch Angebote wie Geforce Now mit einem festen Kontingent an vorinstallierten Spielen lieber? Oder kommt das Cloud-Gaming für euch generell nicht in Frage? Schreibt es gerne in die Kommentare!

Nvidia Geforce Now - Cloud-Gaming statt Spiele-PC? 10:51 Nvidia Geforce Now - Cloud-Gaming statt Spiele-PC?

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