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Seite 3: Shadow PC im Test - Gaming-Rechner mieten statt kaufen?

Spiele-Downloads mit 900 Mbit/s?

Die vom Hersteller versprochene Bandbreite hält der Shadow PC in typischen Speedtests, allerdings bieten nicht alle Download-Dienste auch wirklich so hohe Bandbreiten an. Die vom Hersteller versprochene Bandbreite hält der Shadow PC in typischen Speedtests, allerdings bieten nicht alle Download-Dienste auch wirklich so hohe Bandbreiten an.

Ihr mietet mit dem Shadow PC lediglich die Hardware samt einer aktivierten Windows-Version. Spiele oder andere Software müsst ihr dementsprechend selbst besitzen und herunterladen. Dank der sehr schnellen Internetanbindung des Cloud-Rechners geht das grundsätzlich zügig vonstatten: Laut offiziellen Angaben sind im Download über 900 Mbit/s drin und im Upload über 100 Mbit/s.

Diese theoretischen Werte lassen sich per Speedtest bestätigen. Allerdings müssen in der Praxis auch die Server, mit denen ihr kommuniziert, eine entsprechende Bandbreite anbieten, damit ihr sie wirklich nutzen könnt.

Theoretisch entsprechen 900 Mbit pro Sekunde einer Downloadrate von etwa 110 MByte pro Sekunde. Im Spiele-Client Uplay haben wir dagegen eher 80 bis 90 MByte/s erreicht, bei Steam waren es meist Werte im Bereich von 50 MByte/s - was natürlich immer noch sehr schnell ist. Selbst ein 80 GByte großes Schwergewicht wie GTA 5 ist mit 50 MByte/s in ungefähr einer halben Stunde heruntergeladen.

Eine Frage der Latenz

Durch die zwingend nötige Kommunikation mit dem Cloud-Server entsteht beim Spielen mit dem Shadow PC eine durchaus spürbare Latenz. Durch die zwingend nötige Kommunikation mit dem Cloud-Server entsteht beim Spielen mit dem Shadow PC eine durchaus spürbare Latenz.

Generell empfiehlt es sich, die Bandbreite des Shadow-Streams auf einen Wert unterhalb der maximal möglichen Geschwindigkeit eurer Internetleitung festzulegen, was direkt über die Shadow-Software möglich ist. Also etwa auf 30 oder 40 Mbit mit einer 50-Mbit-Leitung oder auf 10 Mbit mit einer 15-Mbit-Leitung. Andernfalls kommt es häufiger zu einem Stocken, weil die Leitung an ihre Grenzen gerät.

Eine gewisse Latenz ist aber unabhängig von der Geschwindigkeit der eigenen Internetanbindung stets vorhanden, da unsere Eingaben erst über das Internet an den Cloud-PC übertragen werden müssen, der dann wiederum ein passendes neues Bild an uns zurückschickt.

Reaktionstests im Browser, bei denen wir möglichst schnell einen Mausklick ausführen müssen, wenn das Bild die Farbe verändert, führen auf dem Shadow PC zu einer Erhöhung der Reaktionszeit im Bereich von 30 bis 50 Millisekunden. Bei einer Darstellung mit 60 Bildern pro Sekunde entspricht das einer Verzögerung von etwa zwei bis drei Frames.

Werte in diesem Bereich bestätigen sich auch beim Spielen. Um das zu testen, haben wir entsprechende Videos auf dem heimischen PC und auf dem Shadow PC per OBS gemacht und über ein Plugin in der Aufnahme visualisiert, wann wir eine bestimmte Taste drücken. Auf dem Shadow PC dauert es wiederum etwa zwei bis drei Frames länger, bis die Aktion tatsächlich im Spiel ausgeführt wird.

Das klingt zwar auf den ersten Blick nicht unbedingt nach viel, in kompetitiven Multiplayer-Titeln wie Counter-Strike: Global Offensive oder auch League of Legends haben wir aber bereits das Gefühl, zu stark in Nachteil zu geraten. In Shootern macht sich die leichte Latenz außerdem generell bemerkbar, auch bei Singleplayer-Titeln. Kein Wunder, schließlich kommt es hier auf pixelgenaues Zielen an, und das wird durch die unumgängliche Latenz spürbar erschwert.

Man gewöhnt sich zwar durchaus daran und lernt ein Stück weit, die zusätzliche Verzögerung zu kompensieren. Wir halten den Shadow PC aber dennoch primär für Singleplayer-Titel geeignet und klammern Shooter dabei aus. Besonders problemlos funktionieren eher langsamere Titel und Spiele, die sich auch per Gamepad gut bedienen lassen, da die Latenz hier in der Regel deutlich weniger auffällt.

Erreicht man mit einer 16-Mibt-Leitung wie in diesem Fall tatsächlich eher 13 Mbit, empfiehlt Shadow die Begrenzung der Bandbreite auf maximal 10 Mbit pro Sekunde. Erreicht man mit einer 16-Mibt-Leitung wie in diesem Fall tatsächlich eher 13 Mbit, empfiehlt Shadow die Begrenzung der Bandbreite auf maximal 10 Mbit pro Sekunde.

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