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In Simon the Sorcerer Origins bekommen Harry Potter und Herr der Ringe ihr Fett weg
Simon the Sorcerer ging im Laufe seiner aktuell 32 Lebensjahre durch sehr viele Höhen und Tiefen. Die ersten beiden Abenteuer (1993 und 1995) gelten völlig zurecht als große Point&Click-Klassiker, die zwar nicht ganz Monkey-Island-Qualität erreichen, aber echt nicht weit davon entfernt sind und deutlich aus dem Adventure-Matsch der damaligen Zeit herausragen.
Dann aber musste alles dreidimensional werden, und das war der Anfang vom Ende: Simon the Sorcerer 3D (2002) war in jeder Hinsicht scheußlich, die von Silver Style Entertainment in den späten 2000ern entwickelten Teile 4 und 5 … existieren. Und dann wurden 2018 sogenannte »25th Anniversary Editions« der ersten beiden Teile veröffentlicht, die nicht sehr viel mehr taten, als die Originalspiele in einen stümperhaften Schmierfilter zu tauchen.
Anders ausgedrückt: Simon the Sorcerer war eigentlich tot. Doch dann kamen die italienischen Indie-Entwickler Smallthing Studios mit Simon the Sorcerer Origins um die Ecke. Und was soll ich sagen? Es ist nicht perfekt. Aber es ist das beste, was der Serie in den letzten 30 Jahren passiert ist. Und es steckt voller Harry-Potter-Zitate.
Die vertrauten Unbekannten
Der Untertitel »Origins« macht es schon klar: Zauberlehrling Simon geht in seinem neusten Abenteuer zu den Wurzeln seiner Wurzeln zurück, noch bevor er lila Mantel und Hut trug, und noch bevor er ein Teenager war! Der neue Simon ist gerade mal elf Jahre alt und ein Stinker, der von jeder Schule fliegt.
Seine Eltern verzweifeln an ihm, und ziehen mit ihm in ein neues Haus in einer neuen Stadt. Eine Szene, die ihr im schicken Intro verfolgt, das von Rick Astleys »Together Forever« begleitet wird. Die neue Bude entpuppt sich am Ende des kurzen Prologs aber als Portal in eine magische Welt, in der es weniger unerwarteten 80s-Pop, dafür aber umso mehr bekannte Gesichter zu sehen gibt.
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