Soldat 2: Möglicher Preis und warum überhaupt ein Nachfolger kommt

Die Nuller-Jahre haben angerufen, sie bringen euch eines ihrer Spiele-Phänomene zurück. Auf LAN-Partys war Soldat ein Hit, 2020 kommt Teil 2 auf Steam.

von Christian Just,
07.02.2020 13:41 Uhr

Update vom 07. Februar 2020 um 13:41 Uhr:

Der Solo-Entwickler Michal Marcinkowski alias »MM« hat auf Anfrage von GameStar einige Einblicke in Soldat 2 gegeben. Konkret wollten wir wissen, ob bereits ein Preis für den Early-Access-Start feststeht.

Dieser wurde laut MM zwar noch nicht festgelegt, soll sich aber »höchstwahrscheinlich in der Größenordnung von 0 bis 9,99 US-Dollar« bewegen. Somit ist es im Bereich des Möglichen, dass Soldat 2 wie der Vorgänger kostenlos spielbar sein wird.

Auf die Frage, warum er sich überhaupt entschlossen hat, einen Nachfolger zu dem 18 Jahre alten Spiel zu entwickeln, antwortet Marcinkowski:

"Ich war endlich frei von anderen Spielen, an denen ich arbeitete (King Arthur's Gold, Butcher, Trench Run), und die Leute haben mich seit Jahren gebeten, Soldat 1 zu verbessern und auf Steam zu veröffentlichen. Ich dachte, es wäre einfacher für mich, ein neues Soldat in einer neuen Engine zu erstellen und alle Probleme zu beheben, die durch die alte Technik verursacht wurden. Also begann ich, eine Engine zu schreiben und verschiedene Spielkonzepte für ein Soldat-ähnliches Spiel zu erforschen, was schließlich zu dem führte, was bald auf Steam verfügbar sein wird."

Dass übrigens auch der Vorgänger einen Steam-Release erlebt, könnt ihr in der Original-Nachricht lesen. Auch haben wir den Text an der entsprechenden Stelle um eine weitere Aussage von MM erweitert.

Soldat 2 - Screenshots ansehen

Ursprüngliche Meldung vom 06. Februar 2020 um 16:41 Uhr (aktualisiert bezüglich Bots in Soldat 2):

»Nur Kinder der 90er werden verstehen...«, oder so ähnlich. Der chaotische, kostenlose 2D-Shooter Soldat war besonders auf LAN-Partys der frühen 2000er beliebt. Mit einer Optik wie bei Worms, aber stattdessen in Echtzeit, ballerten wir uns mit waffenstarrenden Pixel-Figürchen über den Haufen und hatten dabei - zugegeben - einen Riesenspaß.

Jetzt kündigte der polnische Entwickler Transhuman Design überraschend einen Nachfolger an: Soldat 2 soll im zweiten Quartal 2020 auf Steam zunächst im Early Access erscheinen. Ersten Bildern und einem Trailer zufolge erfindet sich Soldat 2 nicht neu, sondern will auf das bekannte Spielprinzip setzen.

Neuer Anstrich und zufallsgenerierte Level

Soldat 2 will sich treu bleiben, zumindest im Kern. Allerdings setzt der Shooter nicht mehr auf 2D, sondern kommt in 2,5D daher - also zwar einer 3D-Grafik, in der wir uns aber lediglich zweidimensional im Raum bewegen. Damit mutet Soldat 2 auf den ersten Blick eher wie eine modernisierte Version des Vorgängers an. Wie das aussieht, zeigt euch der Trailer:

Link zum YouTube-Inhalt

Soldat 2 bekommt von Hand gebaute und prozedural generierte Maps, in denen sich Spieler im Multiplayer oder gegen Bots in klassischen LAN-Modi wie Team Deathmatch und Capture the Flag messen können.

"Die Bots werden von Anfang an verfügbar sein. Sie werden ein Rückgrat des Einzelspieler-Modus namens »Custom Battle« sein, in dem ihr mit allen Möglichkeiten des Spiels herumexperimentieren könnt."

Per eigenem Level-Editor können Bastler eigene Map-Kreationen für Soldat 2 entwickeln, auch dieses Feature wird im Early Access inbegriffen sein. Im späteren Verlauf des Early Access sollen zudem Modding-Tools hinzukommen. Damit wollen die Entwickler das Entstehen einer Modding-Szene fördern und das Fundament für viele von Fans erstellte Inhalte legen.

Auch Vorgänger kommt auf Steam

Der erste Teil Soldat erhält indes einen Steam-Release, und zwar noch bevor Teil 2 in den Early Access startet. Noch im ersten Quartal 2020 sollt ihr Soldat auf Steam kostenlos spielen können. Dann dürfen Interessierte, die bislang mit dem eigenen Download nichts anfangen konnten, die Faszination dieses schnellen und chaotischen 2D-Shooters nacherleben.

Wer schon jetzt reinspielen will, findet Soldat seit 18 Jahren kostenlos an der selben Stelle vor: Auf der Website des Entwicklers.

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