Der Begriff »Early Access« ist inzwischen mit jeder Menge Klischees behaftet: etliche Bugs treffen endlose Entwicklungszeit mit nur mäßigen Fortschritten. Umso schöner, wenn ein Entwickler diese Wand aus Vorurteilen erfolgreich durchbricht.
Beinahe auf den Tag genau ein Jahr nach seiner ursprünglichen Veröffentlichung verlässt die Fortsetzung des Survival-Hits »The Forest« eine enorm produktive Early-Access-Phase, in der im Drei-Wochen-Rhythmus nunmehr 16 Patches hunderte kleine wie große Änderungen auf die kannibalenverseuchte Insel brachten.
Fahrzeuge, Hängegleiter, neue Waffen, Werkzeuge und Gegner, hinzugefügte und generalüberholte Zwischensequenzen. Die Liste der Anpassungen in Sons of the Forest ist gewaltig. Schon damals zur Halbzeit bei Patch 7 habe ich euch in einem Video die 120 (!) spannendsten Neuerungen vorgestellt:
Laut Steam hat André über 200 Stunden in »The Forest« verbracht. Im Nachfolger sind es gerade mal die Hälfte, was aber hauptsächlich an den dichten Terminkalendern seiner früheren Koop-Partner liegt. Oder daran, dass er sie ständig mit hungrigem Blick angestarrt hat, wer weiß das schon.
Passend zum Release liefere ich euch nun unseren umfangreichen Test zur Version 1.0, der nicht nur der Frage nachgeht, für wen sich eine Rückkehr auf die Insel lohnt, sondern auch, warum Cornflakes und Limo dem Spielprinzip mehr schaden als sie sollten.
… ihr euch an der wunderschönen Grafik gar nicht satt sehen könnt.
… ihr euch gerne vor fiesen Kannibalen und Mutanten gruselt.
… euch das Zähmen eurer Umwelt an Survival das Wichtigste ist.
Passt nicht zu euch, wenn ...
… ihr bei Storys glaubhaft menschliche Ankerfiguren braucht.
… euch Holz- und Steinhütten in den Wald bauen nichts gibt.
… ihr auf wetter- oder infektionsbedingte Krankheiten gehofft habt.
Ist das überhaupt noch Survival?
Survival ist eines dieser Genres, dessen Grenzen mir immer äußerst unscharf vorkommen. Klar, im Grunde nutze ich die natürlichen Ressourcen einer Welt, um die unwirtliche Umgebung zu überleben, aber wie wörtlich muss ich dabei den Begriff »natürlich« nehmen?
In Sons of the Forest kann ich streng genommen allein mit gefundenen Fertigmahlzeiten und Munitionsschachteln bis zum Abspann gelangen und muss mir um Krankheiten keinerlei Gedanken machen. Will ich es dann überhaupt noch als Survival bezeichnen oder empfinde ich es eher als regulären Shooter mit nützlichen Pickups?
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