Star Citizen entfernt eine Stadt, aber das ist ein Grund zur Freude

Der Asteroid Delamar und die Siedlung Levski wurden in Alpha 3.12.1 aus Star Citizens Online-Universum gelöscht. Sie machen Platz für neue Inhalte.

von Peter Bathge,
26.01.2021 12:14 Uhr

In Star Citizen ist die Zeit für den Asteroiden Delamar und die Stadt Levski abgelaufen. Aber darüber muss niemand traurig sein! In Star Citizen ist die Zeit für den Asteroiden Delamar und die Stadt Levski abgelaufen. Aber darüber muss niemand traurig sein!

Wer die Alpha von Star Citizen spielt, muss mit Patch 3.12.1 von der Stadt Levski und dem zugehörigen Asteroiden Delamar Abschied nehmen. Doch der Schmerz in der Community hält sich in Grenzen: Denn die Entfernung der Spawn-Location mit Missionen und Händlern ist tatsächlich eine gute Nachricht für die Zukunft des Weltraum-MMOs.

Was ist passiert?

Mit dem Release von Alpha 3.12.1 ins Persistent Test Universe (PTU) von Star Citizen haben die Entwickler den Asteroiden Delamar vorerst aus dem Spiel genommen. Spieler können dort nicht mehr landen und alle Missionen, die mit dem Asteroiden in Verbindung standen, wurden überarbeitet.

Wer Levski als seine Respawn-Location ausgewählt hat, erwacht zudem nach dem virtuellen Ableben künftig in der Landezone Lorville auf dem Planeten Hurston. Mehr zum Ablauf eines Avatar-Todes in Star Citizen erfahrt ihr in unserem Video, erklärt von einem Community-Experten:

In Star Citizen zu sterben, ist nicht so schlimm wie ihr denkt PLUS 11:21 In Star Citizen zu sterben, ist nicht so schlimm wie ihr denkt

Delamar und die umliegenden, im All schwebenden Felsen sowie die Landezone Levski wurden ursprünglich nur zu Testzwecken in die Alpha und das dort dargestellte Stanton-Sonnensystem eingebaut. Eigentlich stammt Delamar nämlich aus dem noch nicht fertig entwickelten Nyx-System.

Wieso ist Delamars Entfernung gut für Star Citizen?

Indem er Delamar aus dem derzeit öffentlich verfügbaren Alpha-Build löscht, schafft Entwickler Cloud Imperium Games Raum für neue Planeten und Locations im Stanton-System.

Weil wichtige Technologien wie der schnelle Datenspeicher iCache und das Server-Meshing (erlaubt unter anderem mehr als 50 Spieler pro Server) noch nicht fertig sind, kann Star Citizen nämlich nur eine begrenzte Menge an Inhalten gleichzeitig darstellen. Das Wachstum des Universums ist somit bislang durch technische Einschränkungen beschränkt.

Die ehemalige Minenkolonie und heutige freie Stadt Levski samt ihrer eher zwielichtigen Bewohner steht Spielern von Star Citizen vorerst nicht mehr für einen Besuch offen. Die ehemalige Minenkolonie und heutige freie Stadt Levski samt ihrer eher zwielichtigen Bewohner steht Spielern von Star Citizen vorerst nicht mehr für einen Besuch offen.

Für echte Persistenz bedarf es weiterer Arbeiten, 2021 soll in dieser Hinsicht ein Schlüsseljahr werden. Durch die Entfernung von Delamar dürfte etwa der noch fehlende Planet Crusader ins Stanton-System rutschen, der bislang lediglich als Platzhalter in Star Citizen existiert.

Fans spekulieren überdies, dass sowohl Nyx als auch das 2019 vorgestellte Pyro-System in den nächsten Monaten ihren Weg ins PU finden könnten.

Wann kehren der Asteroid und die Stadt zurück?

Sobald das Nyx-System in das Universum von Star Citizen eingepflegt und für Alpha-Spieler zugänglich ist, werden Spieler auch wieder in Levski landen können und die dort beheimateten Charaktere wiedersehen. Dies kann allerdings noch eine Weile dauern, trotz der optimistischen Hoffnungen der Fans.

Auch die Singleplayer-Kampagne Squadron 42 lässt noch länger auf sich warten:

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Laut dem Progress Tracker der offiziellen Star-Citizen-Roadmap dauern die Arbeiten an den Planeten des Nyx-System noch mindestens bis Ende Juni 2021. Dann könnte laut Chris Roberts letztem »Letter from the Chairman« auch iCache fertig sein, den Termin dafür gibt der CEO von Cloud Imperium Games grob mit »2. Quartal 2021« an.

Server Meshing soll auf iCache aufbauen und wird wohl dementsprechend später in der Live-Version von Star Citizen verfügbar sein. Darüber hinaus arbeiten die Entwickler noch an einer »Quantum« genannten Universum-Simulation, die elementar für Berechnungen hinter den Kulissen ist.

Zusammen sollen die drei Technologien dafür sorgen, dass Star Citizen 2021 große Schritte in Richtung eines echten MMO-Gameplays macht.

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