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Trauer um Ralph Senensky: Der Star-Trek-Regisseur stirbt im Alter von 102 Jahren

Bei insgesamt sechs Folgen von Raumschiff Enterprise saß Senensky von 1967 bis 1968 im Regiestuhl.

Zusammengebracht hat Spock und Leila theoretisch Ralph Senenksy. Bei der bedeutenden Folge führt er Regie. Bildquelle: Paramount Zusammengebracht hat Spock und Leila theoretisch Ralph Senenksy. Bei der bedeutenden Folge führt er Regie. Bildquelle: Paramount

Ralph Senensky war der letzte noch lebende Filmemacher, der bei Raumschiff Enterprise Regie geführt hat. Jetzt ist er im Alter von 102 Jahren gestorben. 

Das bestätigte seine Nichte, die Kostümbildnerin Lisa Lupo-Silvas, gegenüber The Hollywood Reporter. Über ihren Onkel sagte sie liebevoll: Er war zwar 102 Jahre alt, aber sein Geist war wie der eines 30-Jährigen.

Senensky starb am 1. November 2025 in einem Krankenhaus in Carmel-by-the-Sea, Kalifornien.

Eine kleine, aber bedeutsame Filmografie

Ralph Senensky wurde am 1. Mai 1923 in Mason City, Iowa, geboren. Er begann seine Karriere als Regisseur bei kleineren Theaterproduktionen und landete später als Mitarbeiter bei CBS Radio. In den 1950er-Jahren arbeitete er zunächst in verschiedenen Produktionsabteilungen verschiedener Fernsehserien, ehe er mit seinen eigenen Projekten startete.

Senenskys Spezialgebiet waren Serien und so fungierte er bei vielen bekannten Shows wie Twilight Zone, Der Denver-Clan oder Planet der Affen für ein paar Folgen als Regisseur. Zu seinen längsten Projekten zählen unter anderem Hart aber Herzlich und Die Waltons, wo er jeweils für sieben und zwölf Episoden mitwirkte.

Vielen von euch wird sein Name aber durch Star Trek etwas sagen. Bei den folgenden sieben Episoden führte er zwischen 1967 und 1968 Regie:

  • Staffel 1, Folge 24: Falsche Paradiese
  • Staffel 2, Folge 9: Metamorphose
  • Staffel 2, Folge 13: Tödliche Wolken
  • Staffel 2, Folge 23: Das Jahr des roten Vogels
  • Staffel 2, Folge 25: Brot und Spiele
  • Staffel 3, Folge 5: Die fremde Materie
  • Staffel 3, Folge 64: Das Spinnennetz

Zu seinen letzten Projekten zählten die amerikanische Drama-Serie The Paper Chase aus dem Jahre 1978 und der Kurzfilm The Right Regrets (2013). Danach verabschiedete sich der damals 90-Jährige in den wohlverdienten Ruhestand.

Noch heute gilt »The Side of Paradise« (deutsch: Falsche Paradiese) als eine der wichtigsten Spock-Episoden im Universum. Dort lässt der Erste Offizier der Enterprise nämlich zum ersten Mal in der Star-Trek-Geschichte körperliche Zuneigung und Gefühle für eine andere Person zu. Seine Auserwählte: Leila Kalomi, eine Botanikerin von der Erde.

Falls ihr noch mehr zu Star Trek lesen möchtet, verlinken wir euch in der obigen Box weitere passende Artikel. Dort könnt ihr nachlesen, was eigentlich der wichtigste Bestandteil eines Raumschiffs ist oder welche konkreten Pläne es für die Serie rund um Captain Archer bereits gibt. Die wartet momentan allerdings noch auf grünes Licht von Rechteinhaber Paramount.

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