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Star Trek: Wer auf eine neue Serie mit Captain Archer gehofft hat, wird jetzt bitter enttäuscht

Die neue Spin-Off-Idee Star Trek: United hätte Captain Archer mitsamt seiner vier Kinder zurückgebracht. Doch das wird wohl erst einmal nicht passieren.

Vier Jahre lang spielte Scott Bakula den Captain der Enterprise NX-01, Jonathan Archer. Bildquelle: Paramount Vier Jahre lang spielte Scott Bakula den Captain der Enterprise NX-01, Jonathan Archer. Bildquelle: Paramount

Vor 21 Jahren schlüpfte Scott Bakula das letzte Mal in seine ikonische Rolle des Enterprise-Captains Jonathan Archer – das Videospiel Star Trek: Legacy mal ausgenommen. Seither wirkte er nicht mehr in anderen Serien und Filmen des Universums mit. Und das, obwohl es bereits Pläne für ein Comeback gäbe.

Doch das Spin-Off Star Trek: United rückt gerade in weite Ferne. Denn obwohl Bakula die Idee gemeinsam mit Produzent Enterprise-Michael Sussman entwickelte, scheint das Projekt aktuell brachzuliegen.

Video starten 1:47 Nicht nur Dinosaurier, sondern auch Drachen: Die Star-Trek-Serie Strange New Worlds wird ihrem Titel im Trailer zu Staffel 4 mehr als gerecht

So steht es um Star Trek: United

In Star Trek: United hätte Captain Archer vier erwachsene Kinder, die sein Leben als Präsident der Föderation festhalten wollen. Dieses Amt bekleidete er für acht Jahre (von 2184 bis 2192) – wie aus einer Biografie auf einem Computerbildschirm in Folge 19, Staffel 4 von Enterprise hervorgeht.

In einem Interview mit TV Insider gibt Bakula jetzt jedoch preis, dass er nicht aktiv an dem Spin-Off beteiligt ist und tröstet die Fans mit einem schlichten »sag niemals nie«:

Das ist eine Idee, die bereits vorgeschlagen wurde. Ich bin nicht aktiv daran beteiligt. Viele Fans würden gerne mehr Star Trek sehen und vielleicht auch Archer dabeihaben. Aber es gibt neue Verantwortliche für das Franchise, neue Eigentümer des Studios. 

Das Franchise hat von einer Pause nach Enterprise profitiert. Es gab eine gewisse Ermüdung aufgrund der Vielzahl an Serien und Filmen, und vielleicht ist es genau das, was gerade passiert. Im Moment habe ich nichts auf dem Schirm. Aber ich weiß, dass man niemals »nie« sagen sollte.

Obwohl Paramount mit Starfleet Academy und Strange New Worlds nur noch zwei aktive Serien hat, die nächstes Jahr beide enden, hält sich das Unternehmen mit frischen Projekten zurück. Aktuell wissen Fans nur von einem kommenden Film der Dungeons-&-Dragons-Regisseure Jonathan Goldstein und John Francis Daley, der wohl eine ganz andere Richtung im Universum einschlagen soll.

Geteiltes Leid ist halbes Leid

Star Trek: United teilt sich sein aktuelles Schicksal mit zwei weiteren Spin-Offs. Die Showrunner von Strange New Worlds (kurz: SNW), Akiva Goldsman und Henry Alonso Myers, sitzen schon seit einiger Zeit auf einer ausgereiften Idee für eine Kirk-Serie namens Year One, die direkt an SNW anschließen würde.

Und dann wäre da auch noch Star Trek: Legacy. Hier könnte die neue Führungscrew der Enterprise-G – allen voran Captain Seven (Jeri Ryan) – in den Fokus gerückt werden. Doch auch von dieser Idee hört man aktuell gar nichts mehr.

Dabei steht am 8. September 2026 das 60. Jubiläum des Star-Trek-Universums auf dem Plan. Vielleicht hebt sich Paramount die großen Ankündigungen auch für diesen Tag auf? Mal abwarten. Mehr zu den Spin-Offs erfahrt ihr in der obigen Linkbox.

Welche Spin-Off-Idee findet ihr bis jetzt am besten? Was würdet ihr gerne als Nächstes im Universum sehen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!


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